So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an webpsychiater.
webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
53212237
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau / Herr Dr. meine Psychiaterin hat mir

Kundenfrage

Sehr geehrte Frau / Herr Dr.

meine Psychiaterin hat mir vor 3 Wochen aufgrund von Erschöpfungszuständen Venlafaxin verschrieben. Ich leide seither unter innerer Unruhe und starken Schlafstörungen. Sie hat mir dagegen Mirtazepin verschrieben. Mit diesem Medikament bin ich aber nicht mehr arbeitsfähig. Was soll ich tun ?

mit freundlichen Grüssen Frank Menn
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

In der Tat kann Venlafaxin in der Anfangszeit zu Unruhe führen, Mirtazapin andererseits über die Nebenwirkung Müdigkeit einen ganz schön aus dem Verkehr ziehen.

Wie ist genau vorgegangen worden : Nehmen sie das Venlafaxin noch ?
In welcher Dosis bzw. zu welchem Zeitpunkt nehmen sie Mirtapazin ? Bei diesem Medikament gibt es die scheinbar paradoxe Erfahrung, dass man ausreichend hoch dosieren muss, damit die Nebenwirkung Müdigkeit nicht so stark ist (in niedriger Dosis von 15 bis 30 mg wirkt es ähnlich wie ein Antihistaminikum als Schlafmittel). Die antidepressive Wirkung tritt eigentlich erst ab 30 bis 45 mg auf, wenn sie es mindestens 2 Wochen bekommen haben. Insofern würde ich da erstmal zur Geduld raten bzw. Krankschreibung und hoffen, dass die Medikation und Ruhezeit wirkt.

Nebenbei wäre aber eine Psychotherapie bzw. ggf. auch online Selbsthilfeprogramme wie www.deprexis.de ein Versuch wert.

Bei den Antidepressiva muss man nach meiner Erfahrung doch vorsichtig vor zu schnellen Wechseln sein. Es dauert einfach mindestens 10-14 Tage bis man auch nur annähernd eine Aussage über Wirkung oder Nebenwirkungen machen kann.
webpsychiater und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie die Antwort auf ihre Frage bei JustAnswer erhalten ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort ! Ich nehme Venlafaxin jetzt seit 4 Wochen. Immer noch treten Unruhe, Ängste und hoher Blutdruck auf. Seit ich abends eine Viertel eines anderen trizyklischen Antidepressiva nehme, kann ich wieder besser schlafen. Mirtazapin nehme ich seither nicht mehr.

 

Soll ich noch abwarten, oder Venlafaxin ausschleichen ?

 

mit freundlichem Gruß

 

Frank Menn

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich denke, dass die Behandlungszeit zur Beurteilung des Venflafaxin-Effektes immer noch recht kurz ist, so dass ich jetzt nicht absetzen würde. Das die Symptome noch auftreten, kann eben auf die zugrunde liegende Probelematik hinweisen, die man psychotherapeutisch bearbeiten sollte. Dennoch sollte man nach meiner Meinung einem Antidepressivum mindestens 3-4 Monate Chance geben und nicht zu schnell wechseln, weil man sonst überhaupt keine Aussagen über Wirkung bzw. Wirkungslosigkeit machen kann.