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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Gestern sp t abends ist pl tzlich meine Lippe (sehr spr de

Kundenfrage

Gestern spät abends ist plötzlich meine Lippe (sehr spröde und aufgerissen) einseitig angeschwollen. Binnen Minuten ging die Schwellung auch auf die Backe über und das heftig. Heute morgen ist das ganze dann nach unten abgesagt. Die Lippe schwillt an und wieder etwas ab und wieder an. Schmerzen habe ich keine und auch keinen Juckreiz, nur das Druckgefühl von der Schwellung. Was kann das sein? Von Gefühl her würde ich sagen, es kommt nicht von einem Zahn. Aber wer weiß?
Hatte gestern beom Essen wieder so einen wiederlichen Geruch in der Nase, Geschmack war aber normal. HNO konnte bei der letzten Untersuchung nichts finden, meinte evt. schwillt die Keilbeinhöhle immer mal zu und öffnet sich dann wieder.
Was soll ich jetzt tun? Heute ist Sonntag. Ist das irgendwie gefährlich oder kann ich abwarten. Fieber habe ich keines fühle mich nur elend. Welchen Arzt soll ich aufsuchen? Danke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo und guten Tag,

was Sie schildern hört sich wie ein Quincke Ödem an:
http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Quincke-Oedem/Ursachen/

Ich hatte das selber mal und bin dann draufgekommen, dass es eine Unbekömmlichkeit auf schalebehandelte Äpfel war. (dauerte ca. 2-3 Monate, in denen so alle Wo. die plötzlichen Schwellungen an Lippe und Zunge auftraten)

Es kann unter Umständen gefährlich werden, wenn die Schwellung auf die Zunge übergeht und so massiv wird, dass die Atmung behindert werden kann. (selten)

Als Sofortmaßnahme hat sich bei mir das hom. Mittel Apis D6 Glob. sehr bewährt.
Alle 10 min. 5 Kügelchen im Munde zergehen lassen, bis die Schwellung zurückgeht dann Abstände vergrößern- entsprechend dem Abschwellungsverlauf.

Überprüfen Sie , ob Sie gestern etwas gegessen haben, dass Sie bisher noch nicht gegessen hatten.
Ich würde Ihnen trotzdem empfehlen zunächst den Hausarzt zu konsultieren, um andere Ursachen auszuschließen (Inspektion und Entzündungs- und Allergieparameter im Blut bestimmen lassen).
Er wird dann auch entscheiden, ob er Ihnen "für den Fall der Fälle" ein Cortisonpräparat zur Abschwellung im Akutfall mitgeben will und Sie auch zur weiteren Abklärung zu einem Allergologen/ Immunologen überweisen will.

Wie Sie den Verlauf schildern besteht keine unmittelbare Gefahr und es wird ausreichend sein, beim nächsten "Anfall" einen Arzt aufzusuchen.
Apis würde ich mir trotzdem aus einer dienshabenden Apotheke besorgen.

Alles Gute!


Verändert von Dr. A. Teubner am 24.10.2010 um 10:03 Uhr EST
Dr. A. Teubner und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Liebe Frau Dr, Teubner,

ich war dann jetzt doch im Krankenhaus zumal ich Kreislaufmäßig Schwierigkeiten bekommen habe. Mir wurde Cortison und Tavergil gespritzt. Die Schwellung ist nach wie vor da, wenn auch besser. Werd das mit dem Apis probieren. Danke für den Tipp. Gegessen habe ich eigentlich nun gar nichts besonderes. Aber wer steckt schon in den ganzen Zusatzstoffen drin.Könnte es daran liegen, dass ich mich in letzter Zeit sehr eiweissreich ernähren soll und auch habe. Oder, dass es vielleicht an den diversen Medis wie Aminosäuren, Johanniskraut. Eumetabol, oder gar Halslutschbonbons liegt?

Die HNO Ärztin im KH meinte ich sollte umbedingt den C4 Wert testen lassen. Das würde ihre Vermutung wegen Quincke-Ödem ja bestätigen. Ich habe schon längere Zeit das Gefühl, dass mein Immunsystem nicht mehr richtig arbeitet. Die Zähne werd ich auch noch mal anchschauen lassen, Obwohl akut keine Zahnschmerzen habe.

 

Lieben Dank für ihre gute uns sehr hilfreiche Antwort

Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten abend,

da haben Sie recht, mit den Zusatzstoffen und Interaktionen ist das ein Kapitel für sich.
An eiweißreicher Ernährung liegt es sicher nicht, an Aminosäuren auch nicht, also auch nicht an Eumetabol. (möglicherweise aber an Hilfsstoffen...)
Johanneskraut ist etwas kritisch bei starker Sonnenexposition, aber nicht im Sinne des Quincke Ödems. Es gibt auch einfach Lebensphasen, in denen gehäuft eigenartige Symptome auftreten, die mit Zeitablauf oft auch von selbst wieder verschwinden.
Die ZUsammenhänge sind oftmals zu komplex, als das wie Mediziner wirklich verstehen, was im einzelnen Körper vor sich geht.

Ich wünsche Ihnen, dass dies eine einmalige Episode war!
Alles Gute und vieen Dank für Ihren Dank, gerne geschehen.