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Ortho-Doc Nowi
Ortho-Doc Nowi, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2116
Erfahrung:  Arzt f. Orthopädie, 36 J. Praxis; Unfallchir., Sportmed.,
48582017
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Ortho-Doc Nowi ist jetzt online.

Seit ca.4 Monaten reise ich mit meiner Mutter von Krankenhaus

Kundenfrage

Seit ca.4 Monaten reise ich mit meiner Mutter von Krankenhaus zu Krankenhaus. Mittlerweile wurde sie dabei 5 Mal stätionär (insgesamt schon fast 8 Wochen) aufgenommen. Niemand kann ihr helfen. Ihre Symptome sind folgende. Sie verliert seit dieser Zeit täglich (über 24 Stunden) ca. 4,5 Liter Urin und führt durch trinken ca. 2,5 Liter zu. Besonders schlimm ist es in der Nacht. Sie steht bis zu 10 mal auf um zur Toilette zu gehen. Zur Folge hat das, das sie nicht mehr zur Ruhe kommt. Sie schläft kaum noch und baut immer mehr ab. Seit drei Wochen bekommt die täglich vom Hausarzt eine Infusion damit sie nicht völlig austrocknet. Leider kann man aber kaum noch eine Infusion anlegen weil die Adern durch das viele stechen so vernarbt sind das sie nicht mehr rein kommen. Termine die sie in der Uniklinik hat sind so weit in den Dezember rein weil sie dort keine Zeit haben sie früher zu untersuchen. Man hat bei ihr alles untersucht was möglich ist. MRT, CT, Internistisch, Urologisch, Neurologisch, Röntgen, Kardiologisch,Dürsten über 24 Stunden usw. Alles ohne nennenswerten Befund. Der ADH Wert liegt bei 3,3 und das wäre normal. Somit wurde auch Diabetis ausgeschlossen. Worüber sie auch klagt wenn sie zu wenig Flüssigkeit im Körper hat ist ein brennendes Gefühl auf der Kopfhaut und in den Beinen. So als wenn sie einen Sonnenbrand hätte. Vielleicht kommt einem das hier bekannt vor und kann mir einen Tipp geben was man noch machen kann.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Damen / Herren,

bin zwar kein Nephrologe, habe zu Ihrem Problem aber folgendes gefunden, vielleicht hilft es Ihnen weiter:

Bei normalem ADH-Wert ist zwar ein zentraler Diabetes insipidus ausgeschlossen, es kann sich aber um einen seltenen

Diabetes insipidus renalis handeln! (=von Seiten der Niere)

Bei der seltenen Form des renalen Diabetes insipidus (Syn. ADH- bzw. Vasopressin-resistenter Diabetes insipidus) liegt der Defekt in der Niere, die trotz Anwesenheit des Hormons ADH keinen normal konzentrierten Harn bilden kann, da der für die Rückresorption des Wassers aus dem Primärharn nötige Aquaporinkanal AQP2 fehlt oder da die Nierentubuli durch chronische Nierenerkrankungen oder Medikamente (z.B. Lithium) zu stark geschädigt sind. Man spricht hier auch von nephrogenem Diabetes insipidus (NDI) (nephrogen = von der Niere ausgehend).

Bei ADH-Mangel wird synthetisches ADH (Desmopressin) täglich als Nasenspray, Tablette oder subkutane Injektion verabreicht. Das ADH gelangt ins Blut und mit dem Blut zu den Nieren.

Beim renalen Diabetes insipidus ist die Therapie schwieriger. Dort muss eine adäquate Flüssigkeitszufuhr herausgefunden werden. Zum Teil können auch Thiazid-Diuretika gegeben werden, die im Sammelrohr das Flüssigkeitsangebot reduzieren. Sowohl beim zentralen als auch beim renalen Diabetes insipidus muss insbesondere versucht werden, die Grunderkrankung, beispielsweise einen Tumor des Hypophysenhinterlappens, zu behandeln.

Schauen Sie bitte folgenden Link an im Internet:

http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_insipidus

Alles Gute

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