So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Bergmann.
Bergmann
Bergmann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1081
Erfahrung:  20j. Berufserfahrung in Kinder-, Jugendmedizin, Dermatologie, innere Medizin
50673792
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Bergmann ist jetzt online.

Guten Tag, gestern Abend ( 22 Uhr ) haben wir unserem 5 j hrigem

Kundenfrage

Guten Tag,
gestern Abend ( 22 Uhr ) haben wir unserem 5 jährigem Sohn versehendlich ein Vomex a Zäpfchen mit 150 mg, statt Kinderzäpfchen gegeben. Wir haben mit der Giftnotzentrale ( ca 24 Uhr ) gesprochen, die uns gesagt hat, wir sollen ihn beobachten und bei Symptomen in die Klinik bringen. Er hatte zu diesen Zeitpunkt keine Syptome und es haben sich bis jetzt auch keine ergeben. Er wiegt 26 kg, hat normalen Appetit, kann Wasser lassen und hatte auch schon Suhlgang, kein Fieber oder Sehstörungen und normalem Puls.Ist jetzt noch mit einer Reaktion zu rechnen ? Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo und guten Tag,

 

da der Zeitraum mit der höchsten Serumkonzentration inzwischen überschritten ist, wird zu 98% nichts mehr zu befürchten sein.

 

Es gibt vereinzelt Berichte über Schwindel und auch Angststörungen in Verbindung mit Vomex, jedoch sind die Zusammenhänge nicht weiter belegt.

 

Achten Sie noch weitere 24 Std auf Puls und Bewußtseinszustand, insbesondere würde ich den Kleinen noch nicht unbeaufsichtigt baden , schwimmen oder klettern lassen, auch radfahren wäre für einige Tage noch nicht völlig risikofei.

 

Weitere Risiken sind mir nicht bekannt. Sollten Ihnen irgendwelche Auffälligkeiten verdächtig vorkommen, rufen Sie sicherheitshalber noch einmal in der Vergiftungszentrale an, da dort der Zugriff auf entsprechende Daten noch am umfassensten ist.

 

Alles Gute und freundliche Grüße.

Bergmann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1081
Erfahrung: 20j. Berufserfahrung in Kinder-, Jugendmedizin, Dermatologie, innere Medizin
Bergmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Ortho-Doc Nowi hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
wie ich sehe, wurde Ihnen zwar schon eine qualifizierte Antwort gegeben, ich gestatte mir jedoch Ihnen folgende Zusammenstellung zu geben, auch wenn Sie mir dafür kein Honorar zu geben brauchen.

Nebenwirkungen nach Vomex-A (Demenhydrat) Einnahme

Vomex-A darf Kindern ab eine Körpergewicht von 6 kg gegeben werden.
Kinder-Supp enthalten 70 mg

Die Erwachsenen—Tages—Dosis beträgt 300 bis 400mg!

Kinder im Alter von 6-14 Jahren (über 25 kg) können erforderlichenfalls 2-3mal täglich ein Zäpfchen erhalten. Sie haben also die Tagesdosis für Ihr Kind nicht überschritten. Nach 24 Stunden, sind daher exclusiv der unten genannten Bedingungen keine Nebenwirkungen mehr zu erwarten.

Welche Nebenwirkungen kann Dimenhydrinat, der Wirkstoff in Vomex A Kinder-Suppositorien 70mg forte haben?
Das Wichtigste über mögliche, bekannte Nebenwirkungen von Dimenhydrinat in Vomex A Kinder-Suppositorien 70mg forte lesen Sie im Folgenden. Diese Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht. Denn jeder Mensch reagiert anders auf Medikamente.

Sehr häufige Nebenwirkungen (insbesondere zu Beginn der Behandlung):
Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl, Muskelschwäche (auch noch am Tag nach der Anwendung).

Häufige Nebenwirkungen:
Mundtrockenheit, Herzrasen, Nasenverstopfung, Sehstörungen, Augeninnendruck-Erhöhung, Harnentleerungsstörungen.

Vereinzelte Nebenwirkungen:
Blutzellschäden.

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe:
Übelkeit und Erbrechen, Magenschmerzen, Verstopfung,Durchfall, Stimmungsschwankungen, allergische Hautreaktionen, Haut-Lichtempfindlichkeit, Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht.

insbesonders bei Kindern:
Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Zittern.

Gegenanzeigen

Sie dürfen Vomex A nicht einnehmen bei:

• Überempfindlichkeit gegenüber Dimenhydrinat, anderen Antihistaminika bzw. einem anderen Bestandteil des
Arzneimittels,
• akutem Asthma-Anfall,
• grünem Star (Engwinkelglaukom),
• Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom),
• Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie),
• Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung,
• Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie),

Wann dürfen Sie Vomex A erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden?

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Vomex A Retardkapseln N nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen.
Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.

Vomex A darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden bei:

• eingeschränkter Leberfunktion,
• Herzrhythmusstörungen (z.B. Herzjagen),
• chronischen Atembeschwerden und Asthma,
• Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose).

Bei gleichzeitiger Anwendung von Vomex A Retardkapseln N mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimitteln, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemitteln) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.
Die “anticholinerge” Wirkung von Vomex A Retardkapseln N (s. unter Nebenwirkungen) kann durch die gleichzeitige Gabe
von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen [trizyklische
Antidepressiva]) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.

Bei gleichzeitiger Gabe von Vomex A mit sogenannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimitteln, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt
werden) kann sich u.U. eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes
entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen. Deshalb dürfen Vomex A Retardkapseln N nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase angewendet werden.

Die Anwendung von Vomex A zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen.
Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Einnahme von Vomex A Retardkapseln N informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.
Weiterhin ist zu beachten, daß durch Vomex A Retardkapseln N die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosiden) eventuell auftretende Gehörschädigung u.U.
verdeckt werden kann.
Beachten Sie bitte, daß diese Angaben auch für vor kurzem angewandteArzneimittel gelten können.

Überdosierung und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn Vomex A Retardkapseln N in zu großen Mengen eingenommen wurden (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Vergiftungen mit Dimenhydrinat, dem Wirkstoff vom Vomex A Retardkapseln können lebensbedrohlich sein. Kinder sind
besonders gefährdet.
Bei einer Überdosierung kann es zu Schläfrigkeit und Schwindel sowie zu anticholinergen Symptomen (Mundtrockenheit,
Sehstörungen, Störungen des Magen-Darm-Traktes) kommen.
Massive Überdosierung führt zu Krämpfen, Psychosen mit Halluzinationen, Unruhe, erhöhter Herzfrequenz, Blutdruckanstieg,
ausgeprägten anticholinergen Nebenwirkungen und Bewußtlosigkeit.
Bitte suchen Sie im Falle einer Überdosierung sofort Ihren Arzt auf.

Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Vomex A Retardkapseln N auftreten?
In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kommt es häufig - insbesondere zu
Beginn der Behandlung - zu folgenden Nebenwirkungen: Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl und
Muskelschwäche. Diese Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tage zu Beeinträchtigungen führen.
Gelegentlich können als sogenannte “anticholinerge” Begleiterscheinungen Mundtrockenheit, Erhöhung der
Herzschlagfolge (Tachykardie), Gefühl einer verstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendruckes und
Störungen beim Wasserlassen auftreten. Auch Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall) und Stimmungsschwankungen wurden beobachtet. Ferner besteht,
insbesondere bei Kindern, die Möglichkeit des Auftretens sogenannter “paradoxer Reaktionen” wie Unruhe, Erregung,
Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern.
Außerdem ist über allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung
meiden!) und Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus) berichtet worden.
Blutzellschäden können in Ausnahmefällen vorkommen.

Also keine Angst und gute Besserung!


Verändert von Ortho-Doc Nowi am 23.10.2010 um 18:33 Uhr EST

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin