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Mustermann
Mustermann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 114
Erfahrung:  Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin und Intensivmedizin.
48484863
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Mustermann ist jetzt online.

ich habe eine wiederholte vergr erte Schilddr se. 1998 wurde

Kundenfrage

ich habe eine wiederholte vergrößerte Schilddrüse. 1998 wurde ich operiert ,ca. 450g Schildrüse wurde entfernt (SD war unter dem Brustkorb bis zur Aorta). Nun ist die Schildrüse wiederum vergrößert der größte Teil ist wieder unter dem Brustkorb. Radiojodtest zur Therapie mit Radiojod wurde durchgeführt, leider speichert meine SD nicht genügend Jod, sodas eine Radiojodtherapie für mich nicht in Frage kommt. Welche Möglichkeiten habe ich noch? Eine OP lehnen meine behandelnen Ärtze ab, wegen risiken.
Waltraud L.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag. Gerne beantworte ich Ihre Frage. Selbstredend kann ich hier keine Diagnose stellen oder Therapien einleiten, sondern nur allgemein beraten.

 

Es gibt leider keine andere gängigen Methoden, Schilddrüsengewebe zu reduzieren, als die von Ihnen erwähnten Radiojodtherapie und OP.

 

Die zweit-OP ist tatsächlich risikoreich, besonders, wenn der Stimmbandnerv ummauert ist. Weiterhin besteht die Gefahr, dass die Luftröre durch den Dauerdruck "weich" geworden ist und dadurch nach der OP die Atmung behindert ist. Weiterhin ist zu klären, inwieweit denachbarte Organe betroffen sind.

Bei der Fragestellung OP muß abgewogen werden zwischen den Chancen und Risiken des Operierens und des Seinlassens.

In Ihrem Falle klingt es so, daß der Kropf sehr stark wächst, und andere benachbarte Organe auch dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden können. Auch hier kann es auf Dauer zu Problemen mit der Luftröhre kommen oder der Stimmbandnerv geschädigt werden (Ihre Heiserkeit spricht dafür, wenn Sie neu aufgetreten ist).

Mein Rat: Hohlen Sie sich eine zweite Meinung ein, am besten in einem Zentrum, was sich mit solchen Fragestellung sehr intensiv beschäftigt.

Hier müssen evtl noch weitere Untersuchungen erfolgen, um OP-Risiko gegenüber unbehandeltem Krankheitsfortschritt abwägen zu können. Im Großraum Stuttgawäre dies z B das Diakonie-Klinikum ggf in Zusammenarbeit mit der Schillerhöhe.

 

Leider gibt es keinen "Geheimtipp" für Ihre Frage.

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