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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

habe 1997 und 2002 auf dem rechten Ohr h rst rtze gehabt. Trage

Kundenfrage

habe 1997 und 2002 auf dem rechten Ohr hörstürtze gehabt. Trage auf beiden Ohren Höhrgeräte. Seit ca 3 monaten ist das Ohr gerausch stärker geworden und habe ein stäniges Brumen im Hinter kopf. Habe nun 3 mal denn HNO gewechsel die können nicht festellen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo und guten Tag,

Folgende organische Erkrankungen können der Grund für die quälenden Töne sein:


  • Veränderungen an den Halswirbeln oder Kiefergelenken

  • Hals-Nasen-Ohren-Infektionen und Erkältungen

  • Nahrungsmittelallergie

  • Herz-Kreislauferkrankungen

  • Diabetes

  • Vergiftungen

  • Tumore

  • Morbus Menière - eine Erkrankung des Innenohres mit Drehschwindel und Schwerhörigkeit

Die gezielte Ursachenforschung und Auswahl der geeigneten Behandlung liegt bei den behandelnden Fachärzten.

Vielen Betroffenen ist nicht bewusst, dass der eigentliche Auslöser ihres Leidens der alltägliche Stress ist. Tag für Tag sind sie zahlreichen optischen und akustischen Außenreizen ausgesetzt, die sich nicht einfach ausschalten lassen. Das führt zu Stress und löst im Organismus folgende Reaktionskette aus:


  • Das Stresshormons Kortisol wird vermehrt ausgeschüttet.

  • Kortisol verengt die Blutgefäße und verschlechtert damit die Fließeigenschaften des Bluts.

  • Das Blut wird dicker und kann sogar gerinnen.

  • In den kleinen Gefäßen des Innenohres kann es so zum Gefäßverschluss kommen.

  • Die Folge kann ein Tinnitus oder sogar ein Hörsturz (Infarkt des Innenohres) sein, der im Krankenhaus behandelt werden muss.
zitiert aus: http://www.lifeline.de/llspecial/tinnitus/ursachen/content-145262.htm

Die plötzlich erzwungene Ruhepause, die der Tinnitus mit sich bringt, bietet dem Betroffenen oft endlich Gelegenheit, einmal durchzuatmen und die Seele baumeln zu lassen.


Stressvermeidung ist auf alle Fälle eine richtige Maßnahme und extremen Lärm zu vermeiden sicher auch.

Wenn keine der Vorgängigen Ursachen gefunden und beseitigt werden kann, müssen Sie mit dem Tinnitus leben.

Es gibt unterschiedliche Ansätze mit Ohrgeräuschen leben zu lernen. Ein bevorzugtes Verfahren ist es, sich ein "Entspannungsbild" vor dem inneren Auge zu kreieren, das anzuschauen/sich vor zu stellen Ruhe, Freude und Entspannung hervorruft. Es hat meist eine schöne Landschaft, Lieblingsfarben und Motive etc. In dieses Bild kann nun das Ohrgeräusch als natürliche Geräuschkulisse eingebaut werden, als Wasserfall, Bären, die tanzen und ein Brummkonzert veranstalten, wie auch immer. Es kommt letztlich darauf an, dass Sie dem Brummen, dem Ohrgeräusch nicht Ihre ganze Aufmerksamkeit widmen. Dadurch verstärken Sie es und können sich so darauf sensibilisieren, dass es dann unerträglich wird.
Wenn Sie weiterhin Stressvermeidung und Gelassenheit pflegen, kann es auch gut sein, dass sich das Brummen wieder zurückbildet, oder es Sie einfach nicht mehr stört.

Ich wünsche Ihnen gute Besserung und falls nicht- gutes Zurechkommen


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mein erster Hörstürz wurde im Krankenhaus nicht behandel, die Ärzte haben mir immer gesagt es liegt am Kreislauf. Nach 4 wochen bin ich zum HNO gegangen der hat denn ersten Hörsturz Behandel und ich habe Inversion bekommen. die leider nicht mehr half.

Ich habe mich vor 2 wochen eine Voll Untersuchung gemacht, die Blut werte waren im Normalen Bereich als 49 jähriger.

Veränderungen an den Halswirbeln oder Kiefergelenken Prüfen lassen, und nochmals zu einen Neuriologen gehen.

Wenn das auch nicht mehr hilft, muss ich mit der sache weiter leben. Nur ist das Problem das ich ALG II erhalte und mir Arbeitsuchen muß. Die ARGE weis über der Sache mit dem Ohr Bescheid, aber unsere Gesetzt geben intersiert mein Problem nicht.
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Leider ist es so, dass auch Infusionen mit Plasmaexpander offensichtlich nicht den früher erwarteten Erfolg bringen; so steht nunmehr die Theorie der Mangeldurchblutung als Ursache im Zweifel. Deshalb werden diese Infusionen auch nicht mehr als Kassenleistung akzeptiert.
Wenn ein fester Zubiss, also starker Gebissverschluss keine Veränderung des Ohrgeräusches bewirkt (z. B. das Brummen verstärkt oder abschwächt), wird auch hier nicht die Ursache liegen.
Wie es aussieht werden Sie sich mit dem Ohrgeräusch "anfreunden" müssen, um (fast) ungestört damit leben zu können.
Ohrgeräusche hindern normalerweise nicht, einer Arbeit nach zu gehen; diese sollte aber keinen großen "Stressfaktor" und Lärm haben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute

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