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Dr. med. Hoyer
Dr. med. Hoyer, Arzt, Ass.Prof. (USA)
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 17
Erfahrung:  Uni. Hamburg, Würzburg, Pittsburgh(USA), Acc&Emerg.London, Innere, Intensiv, Anästh, Pain, Infekt.
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Dr. med. Hoyer ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen u. Herren, Bin 71 Jahre u. k rperlich noch

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen u. Herren,
Bin 71 Jahre u. körperlich noch sehr agil sowie sexuell noch rege.
Bei mir wurde einfache Leukoplakie am Penis diagnostiziert.
Für mich stellen sich folgende Fragen:
1. Wie komme ich trotz guter körperlicher Hygiene zu der unangenehmen Krankheit?
2. Wie gehe ich mit der Kranheit um?
3. Welche Behandlungsmaßnahmen kann ich anzuwenden?
4. Ist die Krankheit heilbar u. wie?
Danke XXXXX XXXXX Antwort im Voraus.
Gruß W. Schuster
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schuster,

Zu Ihrer 1. Frage:
Die genaue Ätiologie ist unbekannt. Es wird eine multifaktorielle Genese angenommen: genetische Komponenten, Autoimmunerkrankungen, infektiöse Ursachen, z.B.: Genitalherpes, humane Papillomaviren (HPV), Infektionen im Rahmen von Immunschwäche (z.B HIV)

Frage 2:
da die Leukoplakie selbst nicht ansteckend ist, müssen Sie deshalb beim GV keine besonderen Vorkehrungen treffen (wie safer sex), es sei denn, die Leukoplakie ist auf dem Boden einer Infektion entstanden und die Infektion ist noch aktiv, dann ist das Benutzen von Kondomen zu empfehlen. Weiteres s. weiter unten.

Frage 3 und 4
Ja, die Erkankung ist in der Regel heilbar.
Mittel der Wahl ist die lokale Anwendung eines hochpotenten Kortisons (z. B. Clobetasol-17-propionat). Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz von Calcineurinantagonisten wie z.B. Tacrolimus und Pimecrolimus.
Pimecrolimus (Elidel ®, Douglan ®) ist wie sein Schwesterprodukt Tacrolimus (Protopic ®) ein immunsuppressiv wirkendes Präparat, das die Aktivierung von Entzündungszellen hemmt. Dadurch werden die zur Entzündung führenden immunologischen Abläufe unterbrochen. Im Gegensatz zu den Kortikoiden kommt es auch nach längerer lokaler Anwendung nicht zur Ausdünnung der betroffenen Hautareale. Pimecrolimus ist zur Therapie der atopischen Dermatitis selbst im Kleinkindalter zugelassen. Die Wirksamkeit wurde mittlerweile bei vielen weiteren Erkrankungen bestätigt (z.B. kutaner Lupus erythematodes, Schuppenflechte, Vitiligo). Auch nach längeren Therapiezyklen mit Behandlung größerer Hautareale konnten keine erhöhten Blutkonzentrationen des Pimecrolimus nachgewiesen werden, was eine hohe Therapiesicherheit bedeutet. Manchmal erkennt die Krankenkasse allerdings die Therapie mit diesem Medikament nicht an und erstattet die Kosten nicht. Bzgl. der Rechtfertigung gg.über der Kasse kann Sie aber Ihr behandelnder Arzt unterstützen.
Außerdem wichtig: Fetthaltige Salben und Öle unterstützen die allgemeine Hautpflege. Auf hautreizende Parfums, Seifen und Duschgele sollte verzichtet werden.
Bei einer Phimose (Verengugn der Vorhaut) im Rahmen der Erkrankung ist eine Beschneidung anzuraten. Vielfach konnte damit diese Erkrankung beim Mann gestoppt werden.
Ich hoffe, das hilft Ihnen schon einmal weiter.
Gute Besserung!
Beste Grüße
Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag lieber Patient,

 

zu Ihrer weiteren Information darf ich Sie auf folgende Seiten, der

 

Bochumer Universitätsklinik verweisen, Direktor: Prof. Dr. Altmeyer und zwar die Informationsseiten für die:

 

- Leukoplakie:

 

http://www.derma.de/bochum/508.0.html

 

und die Seite über den:

 

- Lichen sclerosus (früher dazu: atrophicans):

 

http://www.derma.de/bochum/583.0.html

 

aus dem der Kollege zuvor, leider vergessen hat (??) zu erwähnen, wo er einen Großteil

EXAKT IDENTISCH ABGEKUPFERT hat - wie Schade!!!

 

In wie weit das eine oder andere IHRER Erkrankung entspricht, ist von hier nicht zu entscheiden, holen Sie sich doch "eine zweite Meinung" von einem Facharzt für DERMATOLOGIE, z.B. an genannter Universitätsklinik.

 

Die scheint soooo gut zu sein, dass der Kollege ganze, recht GROSSE PASSAGEN als die seinen ohne ZITAT-Angabe und Quelle Ihnen "verkauft" hat, und zwar im WAHRSTEN SINNE!

 

Ihnen viel Erfolg beim Einholen einer oder DER zweiten Meinung z.B. an einer Uni-Klinik und ich entschuldige mich bei Ihnen für Defizite anderer, gleichwohl komplett unabhängiger "Kollegen" ausdrücklich.

 

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung mit der Differenzierung und Aufklärung wie weiterführenden Links Sie fachgerecht(er) beraten zu haben, soweit aus der Ferne möglich, insb. wenn man den Befund nicht selbst gesehen hat/untersuchen konnte.

 

Auf der verlinkten Homepage gibt es sehr viel weiter Fakten dazu.

 

Ihr



Verändert von Dr. med. Hoyer am 18.10.2010 um 00:39 Uhr EST

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