So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an pm.
pm
pm, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung:  Arzt mit breitem Wissen
27221237
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
pm ist jetzt online.

Frage Ca. 80 Stunden nach dem Tod wurde eine Alkoholkonzentzration

Kundenfrage

Frage : Ca. 80 Stunden nach dem Tod wurde eine Alkoholkonzentzration von
0.47 Promil gemessen.
Kann diese Alkoholkonzentration von Fäulnis-Alkohol entstanden sein.

Ist es möglich nach 48 Studen der Leiche Alkohol durch den Mund zugeben, um
ebenfalls ca. 40 Stunden später diesen Alkohol-Spiegel von 0,47 Promil zu
messen. Wie verteilt sich Alkohol per os verabreicht in einer Leiche (86 Jahre alt)
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Prof. Schlüter
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  pm hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich glaube nicht, dass Sie hier einen Forensiker finden werden. Aber nachdem, was ich noch aus der Gerichtsmedizin mitgenommen habe, wird wegen der fehlenden Kreislaufzirkulation im Blut durch posthum im Magen applizierten Alkohol kein nennenswerter Spiegel zu erreichen sein. Und durch den Mund schon gar nicht, wenn höchstens mit Magenschlauch - es gibt ja auch keine Schluckbewegung und Peristaltik sowie zusätzlich, je nach Temepratur die Leichenstarre, welche sich nach 48 Stunden durch Zersetzung langsam wieder löst.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Bitte gehen Sie auf die erste Frage ein:

Kann 0,47 Promille durch Fälinisalkohol entstanden sein.

Und wie schätzen Sie die Höhe ein.

Danke für die Information

 

Prof. Schlüter

Experte:  pm hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich glaube nicht, dass im Leichnam Fäulnisalkohol in nennenswertem Umfang entsteht. Dazu bedarf es der Hilfe von Hefepilzen, und die sind normaler Weise nicht im menschlichen Körper zu finden.