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Dr. med. Hoyer
Dr. med. Hoyer, Arzt, Ass.Prof. (USA)
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 17
Erfahrung:  Uni. Hamburg, Würzburg, Pittsburgh(USA), Acc&Emerg.London, Innere, Intensiv, Anästh, Pain, Infekt.
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Dr. med. Hoyer ist jetzt online.

was ist eine histerale St rung

Kundenfrage

was ist eine histerale Störung? wurde bei meiner Freundin diagnostiziert - nachdem ich darauf drängte Hilfe an zu nehmen - wir haben einen kleinen Buben (4Monate) und ich möchte mehr darüber wissen, da ich wissen möchte wie ich damit umgehen kann
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Meinten Sie vielleicht eine hysterische bzw. histrione Störung?
Ein auffälliges Merkmal ist die schauspielerartige Verhaltensweise (im Sinne von aufgebauscht, übertrieben und gekünstelt). Solche Menschen sind auf ein Publikum angewiesen und in besonderem Maße extrovertiert. Parallel zu dieser "besonderen Emotionalität" steht eine gefühlsmäßige Unerreichbarkeit.
Bei den hysterischen Symptombildungen werden zwei Symptomgruppen unterschieden:
1) Die Konversionsstörungen und
2. Die dissoziativen Störungen
Hier wäre es wichtig zu wissen, zu welcher Gruppe Ihre Freundin gehört, um Ihnen Näheres zur Therapie bzw. Verhaltensvorschlägen zu geben.
MfG, Dr. L.
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
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MfG
Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

... und fahren im Sonderzug durchs Leben, Regeln gelten nur für die anderen, aber nicht die kranken Histrioniker.

...Gefühle werden zwar ausgeprägtest dargestellt, sind aber nur oberflächlich und nicht tragfähig.

....Maximum DonJuanismus und Nymphomanie, haben Arc de Cercle als weibl. ödipale Komponente verdrängt, hingegen schwerstbreibeiniges Gehabe männlicher Extrem-Dauer-Pubertierer haben zugenommen, insb. mit wildem vor die Schule spucken!.

 

Eine hervorragende Zusammenfassung finden Sie hier:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Histrionische_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

 

Mal anklicken?

 

... Beispiele der Geschichte: Mata Hari: War nie in Indien, wo es auch keine Tempeltänzerinnen gibt, sondern Niederländische Hausfrau....

...dumm nur als ihre "Pseudologia phantastica" das Märchen der Doppel-Spionin erfand, stark hysterisch oder histrionische Personality Disorders oder Neurosen werden manchmal sooo glaubhaft schillernd dargestellt, dasseine Heer-Schar an Personen das glauben und mitagieren, also o.g. BÜHNE bieten.

 

So war das auch mit Mata Hari, sie wurde vom Militär erschossen, als Doppel-Agentin, aber auch das war sie gar nicht, also nicht so machen!!!

 

Cum grano salis: Auch nicht so wie "Otto" in ein "Fisch namens Wanda", als er die Bevölkerung informiert, dass die "CIA" in den umliegenden Häusern "KGB-Überläufer verhört" - zur Illustration der Link:

 

http://www.youtube.com/watch?v=khkJyEvEGFE&feature=more_related

 

Otto, aao. in seiner Personality:

 

http://www.youtube.com/watch?v=5YKbYLb5GVc&feature=related

 

Viele Grüße DonScalpellos

 

P.S: Der Wikipedia-Artikel ist doch gut, oder?

 



Verändert von DonScalpello am 15.10.2010 um 23:29 Uhr EST
Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

Aber!!! Nach einer Geburt - der gemeinsame Sohn ist doch 4 Monate, habe ich da richtig verstanden????

 

Dann müssen Sie IMMER an eine postpartale Erkrankung bei der Kindesmutter denken, und zwar als ERSTES!!!

 

Wer kam auf "hyster-ale" ***, ein Laie, ein langjährig erfahrener Psychologe oder Arzt???

 

Wenn nicht, lesen Sie bitte auch das hier unbedingt!!!

 

Postpartale Krisen selbst Psychosen sind HÄUFIG!!! Wenn es nach der Geburt zu deutlichen Veränbderungen im Wesen und Erleben Ihrer Freundin gekommen ist, dann bitte - muß einer draufschauen, der sich mit diesen Dingen auskennt!!!

 

Zum Anfang hier lesen:

 

http://www.schatten-und-licht.de/main.html

 

das ist eine Top-Selbst-Hilfe-Truppe, die sich zumindest darin auskennt, WO MAN HINGEHEN soll(te), also auch in Ihrer Nähe!!

 

Erscheinungsbild ist vielfältig - Mutter-Kind und Familie mit einbeziehen!

 

Fragen? Was unklar - nur zu, wir helfen gern weiter!!

Dr. med. Hoyer, Arzt, Ass.Prof. (USA)
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 17
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Dr. med. Hoyer und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

aus der "Krankheitsbilder"-Seite von:

 

http://www.schatten-und-licht.de/krankheitsbilder.html

 

sei Folgendes ZITIERT:

 

"

Peripartale Krankheitsbilder

Die Gemütszustände, in die eine Mutter rund um die Geburt des Kindes geraten kann, gliedern sich vorrangig in drei verschiedene Kategorien: das postpartale Stimmungstief (Baby-Blues), die peripartale Depression, Angst- und Zwangsstörung und die peripartale Psychose. Diese Gruppen stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern gehen oft fließend ineinander über.

Das postpartale Stimmungstief

Das postpartale Stimmungstief oder auch Baby-Blues (amerikanischer Fachbegriff) bezeichnet ein kurzlebiges Stimmungstief innerhalb der ersten 14 Tage nach der Entbindung, von dem ungefähr 50 bis 80 Prozent aller Mütter betroffen sind. Es entsteht meist zwischen dem 3. und 5. Tag und dauert wenige Stunden bis maximal einige Tage an. Als typische Kennzeichen dieses Stimmungstiefs gelten:

  • Müdigkeit, Erschöpfung und Energiemangel
  • Empfindsamkeit und Stimmungsschwankungen
  • Traurigkeit und häufiges Weinen
  • Schlaf- und Ruhelosigkeit
  • Konzentrations-, Appetit-, Schlafstörungen
  • Ängstlichkeit und Reizbarkeit

Da es sich beim Baby-Blues um eine zeitlich begrenzte und häufig vorkommende Erscheinung handelt, gilt er als nicht behandlungsbedürftige Folge der körperlichen, hormonellen und psychischen Umstellung. Die Einordnung des Baby-Blues als Normalzustand darf jedoch nicht zur Folge haben, ihm keine weitere Beachtung zu schenken. Wenn die schlechte Stimmung ungewöhnlich lange anhält (über zwei Wochen), kann dies das erste Anzeichen einer Depression sein.

Peripartale Depression / Peripartale Angst- und Zwangsstörung

Diese Krankheitsbilder können jederzeit in der Schwangerschaft und in den ersten beiden Jahren, vorrangig aber in den ersten Wochen nach der Entbindung entstehen. Dabei sind graduelle Abstufungen von leichteren Anpassungsstörungen bis hin zu schweren suizidalen Formen möglich. Häufig ist eine schleichende Entwicklung. Ungefähr 10 bis 20 Prozent aller Mütter sind hiervon betroffen.
Typische Kennzeichen können sein:

  • Müdigkeit, Erschöpfung, Energiemangel
  • Traurigkeit, häufiges Weinen
  • Schuldgefühle
  • Inneres Leeregefühl
  • Allgemeines Desinteresse, sexuelle Unlust
  • Zwiespältige Gefühle dem Kind gegenüber
  • Konzentrations-, Appetit-, Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Herzbeschwerden, andere psychosomatische Beschwerden
  • Ängste, extreme Reizbarkeit, Panikattacken, Zwangsgedanken (wiederkehrende destruktive Vorstellungen und Bilder, die nicht in die Tat umgesetzt werden)
  • Suizidgedanken

Die peripartalen Angstzustände werden als eigenständige Kategorie behandelt, da Angstzustände im Vordergrund stehen und depressive Symptome vorhanden sein können, aber nicht müssen. Peripartale Angsterkrankungen umfassen schwere und immer wiederkehrende Angst- und / oder Panikgefühle. Die Ängste oder Sorgen können vage sein und sich auf das Leben und die Welt ganz allgemein beziehen, oder sie können in ganz bestimmten Situationen auftreten. Typisch sind Ängste und Sorgen in Bezug auf das Wohlergehen des Babys. Peripartale Angststörungen (Anfälle extremer Angst) und peripartale Zwangsstörungen (ständig zwanghaft wiederkehrende Angstgedanken, Angstvorstellungen, Angstbilder) sind schwere Formen peripartaler Angstreaktionen.

Peripartale Psychose

Die peripartale Psychose kann gelegentlich in der Schwangerschaft, aber vorwiegend in den ersten beiden Wochen nach der Entbindung entstehen. Sie kann sich aber auch aus einer Depression entwickeln. Sie gilt als die schwerste Form der peripartalen Krise und kommt bei einer bis drei von 1000 Müttern vor.
Mögliche Kennzeichen sind:

  • Starke Antriebssteigerung, motorische Unruhe (manische Phase)
  • Antriebs-, Bewegungs- und Teilnahmslosigkeit (depressive Phase)
  • Extreme Angstzustände
  • Verworrenheit, Wahnvorstellungen, Halluzinationen

Der starke Antrieb, der sich in diversen unproduktiven Aktivitäten äußert, bedeutet nicht, dass sich die Mutter in gehobener Stimmung befindet. Bei den Halluzinationen und Wahnvorstellungen kann die betroffene Frau Stimmen hören, Menschen, Tiere und Dinge sehen, die nicht existieren oder Wahnvorstellungen z. B. religiöser Natur entwickeln. Für die Betroffene sind diese Erscheinungen dann real."

 

BITTE ERNSTNEHMEN!!!!

Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

Zur Sicherheit noch der Link zum psychologischen Test-Fragebogen der postpartalen Depression (ppd), die sog. "Edinburgh-Postnatal-Depression-Scale ":

 

http://www.schatten-und-licht.de/fragebogenselbsteinschaetzung.pdf

 

Just do it

 

Alles Gute Euch DREI



Verändert von DonScalpello am 15.10.2010 um 23:45 Uhr EST
Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

P.S.:

 

WIE WÄRE ES MIT EINER NETTEN "BEWERTUNG" im POESIE-ALBUM des PORTALS? Es würde uns hier wirklich sehr FREUEN, denn nur das zählt und teilt das ERGEBNIS der Leute vor Ort mit - Qualitätsmanagment!!!

 

All the best Andreas

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