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Dr. med. Hoyer
Dr. med. Hoyer, Arzt, Ass.Prof. (USA)
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 17
Erfahrung:  Uni. Hamburg, Würzburg, Pittsburgh(USA), Acc&Emerg.London, Innere, Intensiv, Anästh, Pain, Infekt.
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Dr. med. Hoyer ist jetzt online.

Hallo, Mein mann leidet an einer paranoiden shizofrenie. Mich

Kundenfrage

Hallo,
Mein mann leidet an einer paranoiden shizofrenie. £Mich interesiert ob Krankheit vererbt werden kann?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

 

die Wahrscheinlichkeit bei Blutsverwandten ist erhöht, insb. bei EINEIIGEN Zwillingen, aber nicht zwingend erblich, in dem Sinne, dass es jedes zweite oder vierte Kind sicher bekommt - es ist nur häufiger.

 

Für genaue Zahlen wäre mehr Information aus beiden Stammbäumen, auch über ander Erkrankungen, insb. neurologisch, psychiatrisch, Stoffwechselkrankheiten inkl. Enzymdefekten u. dgl notwendig.

 

Können Sie dazu etwas sagen? Dann kann ich Ihnen gerne weiter helfen.

 

Mit freundlichenGrüßen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bei mir in der Familie gibts keine bekannte Fälle für irgendeine erkrankung aussergenommen Diabetes, aber seine Mutter ist auch krank
Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

Seine Mutter ist erkrankt, aber an was?

 

Auch paranoide Schizophrenie oder etwas anderes?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ja auch an schizofrenie, würde gern wissen ob unsere kinder auch krank werden
Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wenn mehrere Vorfahren betroffen sind, ist allgemein das Risiko erhöht bzw. erhöhter.

 

Von der Schizophrenie an sich, gibt es zahlreiche Unterformen, z.B.

 

-hebephren

-chronica simplex

-paranoid-halluzinatorisch usw.

-schizo-affektive Psychosen udgl.

 

hat die Schwiegermutter exakt DIEGLEICHE FORM, wie ihr Mann und weitere neurologische Erkrankungen wie ihr Mann oder sind in Ausprägung, Diagnose etc., Häufigkeit der Rückfälle, Verlauf, Reaktion auf Medikamente unterschiedliche Dinge zu beobachten - das ist jetzt wichtig zu wissen.

 

Andererseits ist die Wahrscheinlichkeit JEMALS einen schizophrenen Schub zu erleiden in der weißen Bevölkerung mit etwa 3% anzusetzen und zur Zeit - also heute - zeigen 1% der Bevölkerung die Grundsymptome der Schizophrenie, aber nur ein kleiner Teil die PLUS-Symptome der paranoid-halluzinatorischen Untererkrankung zusätzlich.

Dr. med. Hoyer, Arzt, Ass.Prof. (USA)
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 17
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Dr. med. Hoyer und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

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Upps

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, da habe ich wohl zu lange geschrieben und recherchiert - ich hoffe Sie lesen das noch, please!!!

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Bei Blutsverwandten liegt die Häufigkeit einer schizophrenen Erkrankung laut Literatur zwischen 1 bis 16%, bei Angehörigen Gesunder zwischen 0-2%- also grob etwa 8mal häufiger.

 

Familiäre Häufungen können aber auch außerhalb der biologischen Vererbung liegen - Umwelt, Familien, Soziale einflüsse.

 

Selbst bei Eineiiigen - quasi genetisch identischen Zwillingen - erkrankt nur ein Teil des zweiten Zwillings, obwohl genetisch fast 100% gleich, der Einfluß der Gene ist also nur die Hälfte der Wahrheit.

 

Allerdings hat man durch Genom-Entschlüsselung sog. Kandidatengene gefunden, die ein höheres Risiko bedeuten, aber nicht zwingend in die Paranoia oder einen anderen Schizophrenietyp münden, gleichwohl ist das Risiko ggü. der Normalbevölkerung erhöht.

 

Das ist auch bei anderen Krankheiten aller Organe so - deswegen fragen die Ärzte immer nach, welche Erkrankungen bei Blutverwandten häufiger oder überhaupt vorkamen.

 

Lassen Sie sich nicht dadurch verwirren, wenn Sie in der Fachliteratur finden, dass die erbliche Komponente bei der Schizophrenie höher ist als bei anderen psychiatrischen Erkrankungen: Es ist zwar so, aber mit 8% durchschnittlichem Lebenszeit-Risiko ist die Gefahr zu erkranken nicht so hoch, wie man das in der Schulgenetik lernt, das aus einem ROTEN und WEISSEN Merkmal, nur ROT oder ROSA werden kann, das ist hier nicht der Fall, vielmehr ist es so, dass das Gehirn etwas empfindlicher zu sein scheint, auf weitere Schädigungen (Infekte, Durchblutung, Alkohol, Drogen, Verletzung usw.).

Ich erinne mich gern an die plastische Darstellung eines meiner Lehrer vor 20 Jahren:

Auf das eine Gehirn (gilt auch für andere Organe übertragen), muss man 100 weitere Schädigungen bekommen, auf ein anderes nur 20 damit es am Ende gleich krank reagiert und das erscheint doch verständlich oder?

 

Von Besonderheiten einzelner Gene und deren Veränderungen abgesehen, wird das Risiko für Ihre Kinder etwas erhöht sein, verglichen mit der Normalbevölkerung und damit kann man leben, denn andere haben dafür andere Risiken aus der Familie, nicht wahr und wenn man von gering erhöhtem Risiko weiß und das Krankheitsbild kennt, dann wird es im Fall der Fälle schneller richtig behandelt und post-schizophrene Residual-Zustände (Minus-Syndrome) oder Spätdyskinesien etc. werden leichter vermieden - man kann quasi von den Vorfahren als Patient, Angehöriger und Arzt "abgucken", wenn es denn passieren sollte, aber bei 8% Einzelwahrscheinlichkeit müßten Sie grob 12-13 Kinder haben, damit das einmal passiert - wie gesagt von spezifischen, seltenen, humangenetischen Raritäten abgesehen.

 

Sollte so etwas IDENTIFIZIERT sein, bei Ihrem Mann oder Schwiegermutter, was nicht sehr häufig ist - dann würde ich, wenn es meine Freunde oder Famililie betreffen würde, mich an das Institut für Humangenetik einer größeren Universität wenden und dort könnte man danach fahnden - aber im Standard-Fall einer 3-5 Kopf-Familie ist das Risiko trotz der verwirrenden Medienberichte überschaubar, oder?

 

Für weitere Fragen, oder falls etwas zu kompliziert, helfe ich Ihnen gerne weiter.

Fragen Sie...

 

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung Ihnen geholfen zu haben herzlichst Ihr

 

...tut mir leid, dass ich zulange getippt hab... -kann nur zwei Finger -

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Falls noch irgendetwas unklar ist, oder "akademische Presseberichte" Sie verwirren, fragen Sie!

 

Wenn einer ein Gen identifiziert, in der grooooooooßen Bibliothek des Menschen und findet heraus, dass das 12 mal häufiger "xy" macht, dann wird das zuuuuu oft in der Journalie breitgetreten - dann bekommt so mancher unnütz Angst.

 

Es gibt andere Dinge, die sind sooo erblich, dass ich mich nicht einmal testen lassen würde (gibt keine Therapie....), wenn ein Vorfahre das bekäme, denn wenn es mich mit 50% träfe, reicht es nicht aus, es erst dann zu erfahren?

 

Ich möchte nicht zehn Jahre im Voraus wissen, wann ICH ein Pflegefall oder querschnittsgelähmt oder tot wäre - schlimm genug wenn es passiert, aber vorher das zu wissen - NEIN DANKE!!!

 

Glücklicherweise ist das bei Ihrer Frage ja eben nicht so - nichtsdestotrotz hoffe ich, dass es Ihrem Mann und dessen Mutter gut geht, sie gut behandelt sind, vor den Folgen gewisser Langzeit-Nebenwirkungen früher Medikamente bewahrt wurden oder werden und - besonders wichtig!!!!!

 

DASS DIE UMWELT VERSTÄNDNIS FÜR GEHIRN-STOFFWECHSEL-KRANKHEITEN HAT UND NICHT DIESER UNSINN DES VERRÜCKT HERUMGEISTERT!!!

1945 und diese Doktrin(en) sind lange her!

 

Wer VERRÜCKTE sucht, mache bitte jeweils 4 Wochen Praktikum in der Führungsetage einer großen Behörde und einer psychiatrischen Intensivstation und danach unterhalten wir uns nochmal - ich habe da eine sehr präzise Vorstellung WO... - das wird den Politikern aber nicht gefallen!

 

Ferner: Schauen Sie den Film: A Beautiful Mind - Nobelpreis mit Schizophrenie, und?

 

Hier ein Link zur Wikipedia: über John Forbes Nash (heute würde er besser behandelbar sein - versprochen!!)

 

http://de.wikipedia.org/wiki/A_Beautiful_Mind_%E2%80%93_Genie_und_Wahnsinn

 

allgemeines zur Schizophrenie:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Schizophrenie

 

und ein Link dahin, was viele Erkrankte oder Familienmitglieder evtl. ÜBERINTERPRETIERT haben, denn es besagt 80% bringt man mit in den Genen, der Rest ist von sonst wo - Umwelt etc. siehe oben! ES ERHÖHT ABER NUR DAS RISIKO. Also bitte sinnlose Zusatz-Risiken lassen: Drogen, Alkohol, Kinderkrankheiten, die das Gehirn befallen können - immer impfen!!! Masern, Mumps, Röteln, HiB, GRIPPE usw.!

 

http://www.zi-mannheim.de/fileadmin/user_upload/pdfdateien/presse07/halbj2/meyer-lindenberg_rnz_0703.pdf

 

Zur Sicherheit ein Beispiel:

 

Das Risiko 6-Richtige im Lotto zu haben ist 1 aus 14 Millionen, wenn Ihr Risiko 10-mal höher oder 100mal höher wäre - können Sie das Geld schon ausgeben? Ein Tipp, wer 100 Jahre alt ist, hat 1200 Monate oder 4800 Wochen hinter sich, Lotto zweimal die Woche - werden Sie es erleben, durch das o.g. Lotto-Risiko sehr reich zu werden??

 

Nöööö...



Verändert von Dr. med. Hoyer am 12.10.2010 um 19:28 Uhr EST
Experte:  Dr. med. Hoyer hat geantwortet vor 6 Jahren.

P.S.:

 

WIE WÄRE ES MIT EINER NETTEN "BEWERTUNG" im POESIE-ALBUM des PORTALS? Es würde uns hier wirklich sehr FREUEN, denn nur das zählt und teilt das ERGEBNIS der Leute vor Ort mit - Qualitätsmanagment!!!

 

All the best Andreas

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