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docapplepie
docapplepie, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 203
Erfahrung:  Facharzt Neurologie und Psychiatrie, Schwerpunkt Gerontotherapie (Altersmedizin), Notfallmedizin
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docapplepie ist jetzt online.

Hallo, meine Frau ist seit ihrer Psychose in Psychotherapeutischer

Kundenfrage

Hallo, meine Frau ist seit ihrer Psychose in Psychotherapeutischer Behandlung. Vor 2 Wochen sagte sie mir, in ihr wäre eine Bombe geplatzt und gibt mir seither an den missständen, die wir in den Jahren unserer Gemeinsamkeit (fast 24 Jahre, davon 21 Jahre verheiratet) die alleinige Schuld. Nur ich müsse mich ändern, sodass sie wieder den Mann hat, wie sie mich damals kennenlernte. Sie sagt, sie ekelt sich richtig vor mir, kann mich nicht mehr in die Arme nehmen und mit Sex ist auch nichts mehr. Sie meint auch, es ginge mir in meiner Ehe nur um Sex. Ich sage mal dazu, dass meine Frau sehr streng katholisch ist! Was ich ihr noch nicht sagte ist, dass sie im Augenblick nicht nach ihrem glauben lebe. Galube, das sollte ich mir besser ersparen! Sie sieht auch in meiner Mutter viele Parallelen zu mir. Darum hat sich in Meiner Faru auch ein Hass gegenüber meiner Mutter entfacht. Sie ruft meine Mutter an und macht sie zur Sau (bitte entschuldigt den Ausdruck!) Meine Frau ist seit diesen 2 Wochen extrem rechthaberisch und dominant.

Frage: Ist das nur vorübergehend, aufgrund der Ereignisse und Erkenntnisse, die meine Frau bekommen hat und NUR eine wunde Stelle, die in ihr zuerst aufgearbeitet werden muss oder ist/kann das dauerhaft sein? Gibt es , außer dass ich auch Gespräche mit einem Psth führen werde, noch andere Empfehlungen / Tipps?

Vielen Dank
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo!
Ich bin über die Angabe einer Psychotherapie bei Psychose etwas erstaunt, das ist zumindest ein ungewöhnlicher Therapieansatz. Welche Psychotherapie uind mit welchem Ziel? Bei einer Psychose wird üblicherweise eine medikamentöse Behandlung durchgeführt, weil die Ursache als Nervenzellstörung allgemein akzeptiert ist. Psychotherapie ist dann nur als Psychoedukation sinnvoll, also um zu lernen, mit der Erkrankung umzugehen. Nimmt Ihre Frau denn Medikamente? Regelmäßig? Ich würde aus Ihrer beschreibung eher an eine neue Episode der Psychose denken - was tatsächlich durch eine ungeschickte Psychotherapie einmal ausgelöst werden kann. MfG P.T.
docapplepie und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Meine Frau war während des Klinik-Aufenthaltes von Dez bis Ende März auf Medikamente eingestellt, hatte dies aber auch nach ihrer Entlassung aus der Klinik weitergeführt. Ob sie aktuell diese Medikamente noch nimmt, weiß ich nicht. Sie ist aber seither bei einem Psychotherapeuten, wie ich schon beschrieben habe.

 

Ich muss da etwas hinzufügen:

Aufgrund meiner Erkenntnisse, dass meine Frau gegenüber unseren gemeinsamen Kindern kräftemäßig in verbaler Form momentan nicht gewachsen ist, hatte ich das Judendamt um Beistand gebeten. Nun sind 2 Gesprächspartner in unserer Famile. 1x ein junger Student für unseren Sohn (14Jahre) und eine Diplompsychologin - Tiziana Hualla aus Bamberg - sagt meine Frau!

Diese Gespräche finden logischer Weiße ohne mich statt, da ich beruflich als Delegierter nur auswärts unterwegs bin und alle 14 Tage heim fahren kann.

Was ich dann vor ca. 3 Wochen zu spüren bekam ist Abscheu, Ekel, Schuldzuweisungen und und und......! Ich weiß nicht weiter!!

 

Am Donnerstag habe ich mein Vorgespräch , ebenfalls bei einem Psychotherapeuten.

Ich verspreche mir davon, festzustellen, ob ich wirklich alles falsch gemacht habe oder falsch mache. Ob ich überhaupt noch irgend etwas an dieser Ehe retten kann. Ich möchte meine Frau wissen und merken lassen, dass ich auch etwas tue und sie ernst nehme, respektiere und schätze; auch meinen Kindern gegenüber....

Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo!
Ich denke, dass Sie gut daran tun, sich mit einem Psychotherapeuten zusammen zu setzen. Damit können Sie zumindest die eigene Problematik erfolgreich bearbeiten und sich eine neutrale und professionelle Hilfe suchen. Dann sollten Sie unbedingt auch mit den beiden Kräften vom Jugendamt reden, damit Sie im Bilde sind, was zuhause "wirklich" abgeht. Mit ihrer Frau würde ich eine sehr neutrale Gesprächsebene empfehlen, solche Ekel und Schuldzuweisungssprüche würde ich nur mit einem schlichten "damit verletzt Du mich jetzt" oder ähnlichem, niemals aber mit irgendeinem Argument begegnen - egal ob psychotisch oder nicht, solche affektiven Entgleisungen sind argumentativ nicht zu lösen. Auch Ihre Mutter sollte sich nicht beschimpfen lassen, sondern mit dem Hinweis "ich rede gern mit Dir, aber ich lasse mich von Dir nicht so beschimpfen" das Gespräch SOFORT abbrechen! Neutral, keine Schuldzuweisungen aber auch keine Entschuldigungen ist die beste Technik, um durch solche emotionalen Auswüchse durchzukommen ohne die Beziehung zu zerstören! MfG P.T.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

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Ich bedanke XXXXX XXXXXür die schnellen und mir hilfreichen Beantwortungen meiner Fragen.

 

Wissen Sie, ich glaube, dass meine Frau ihre Medikamente abgesetzt hat. Kommt mir gerade so in den Sinn, da der Psychotherapeut meiner Frau ihr zugestand, dass sie wieder gesund sei - so sagte mir meine Frau letztes Wochenende, als ich zuhaus war.

Sie kann sich so prima als gesund und kräftig darstellen und jeden anderen Menschen üerzeugen. Aber ich denke, da läuft etwas falsch und ich denke auch,dass es gefährlich werden kann.

Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 7 Jahren.
Leider ist das häufig bei Menschen mit Psychosen: Kaum sind die Symtome besser, werden die Medikamente reduziert oder abgesetzt. Dann hilft es, wenn die Psychotherapie gegensteuert - aber keinesfalls, wenn das auch noch unterstützt wird. Aber leider ist die Einsichtsfähigkeit sowohl der Patienten wie auch vieler Psychologen begrenzt. Für Sie alles Gute.