So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an drhippokrates.
drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
28345046
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
drhippokrates ist jetzt online.

Bei meiner Mutter (83 J. ) ist vor 1,5 J. nach Marcumarbluten

Kundenfrage

Bei meiner Mutter (83 J. ) ist vor 1,5 J. nach Marcumarbluten ein SPK gelegt worden. Seit einigen Monaten hat sie öfters Blasenkrämpfe und Makrohämaturie. Bei der Blasenspiegelung wurde von der Urologin eine verdächtige Stelle festgestellt und zwar dort, wo der Katheter sich in der Blase befindet. Sie meinte, meine Mutter solle eine TURB duchführen lassen. Kann danach nicht wieder durch den Katheter dasselbe Problem an der Operationsstelle auftreten? oder sollte man diese TURB auf jeden Fall machen lassen? Wird die Untersuchung nicht eigentlich nur bei Verdacht auf Blasencarcinom gemacht?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Mühe.
Mit freundlichen Grüßen
E. Deters
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Na ja. Man kann Läuse und Flöhe haben. Gerade bei einem liegenden suprabubischen Katheter UNTER Marcumar ist man besonders vorsichtig. Wenn man nicht genau klären kann, woher Blutungen auftreten, wird man eine komplette Diagnostik machen wollen. Dazu gehört neben der regelmässigen Kontrolle des INR / Quick der Marcumar-Therapie auch der Ausschluss einer chronischen Schleimhautschädigung an der Blase bzw. letztlich auch der Ausschluss eines Karzinoms. Ich kann sehr gut nachempfinden, dass die Ärztin eine entsprechende weitergehende Diagnostik empfiehlt und würde auch dazu raten.
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke für Ihre Antwort. Ich hatte leider versäumt, zu erwähnen, daß meine Mutter

seit der Blutung vor 1,5 Jahren kein Marcumar mehr einnimmt, weil die Ärzte in der urologischen Abteilung dies für zu gefährlich hielten. Man sagte uns auch, sie dürfe nie wieder Marcumar nehmen, weil in der Blase sich damals enorme Mengen koagulierten Blutes befunden hätten, die, nachdem die Diagnose erst 4 Tage nach dem Auftreten der Blutungen gestellt wurde, letztendlich zu der neurogenen Blasenentleerungsstörung geführt haben. Wegen dieser musste ihr ja dann der SPK gelegt werden.

Viele Grüße

E. deters

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Dann wäre die jetztige Untersuchung umso wichtiger, weil man genauer die Ursache der Störung ermitteln sollte. Gute Besserung für ihre Mutter !