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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20583
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

ich habe seit letzen November st ndig Blutungen, wochenlang

Kundenfrage

ich habe seit letzen November ständig Blutungen, wochenlang ist es regelrecht weggeschossen, dann hat es nachgelassen, war aber täglich da. Habe seit Dezember alle 10 Wochen Spritzen bekommen (Depo-Provera 150), die die Blutungen mit der Zeit stoppen sollten. Nach der 3. Spritze hatte ich endlich mal eine blutungsfreie Zeit von 4 WoXXXXX, XXXXXn hat es wieder angefangen. Arzt weiß nicht, warum die Blutungen sind und warum sie nicht aufhören. Bei Untersuchung war nichts ersichtlich, nur daß die Gebärmutterschleimhaut immer aufgebaut war. ich fühle mich mit der Zeit immer schwächer und mein Leben ist durch die Blutungen immer eingeschränkter.
Was kann der Grund für diese Blutungen sein und wie kann man sie endlich stoppen???
Ein Jahr zuvor hatte ich schon mal dieses Problem, nach einer Ausschabung war es wieder ok. hat aber nur von März bis November 2009 angehalten, dann gings wieder los bis heute immer noch.
Wer kann mir helfen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  gyndoc07 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen
Wie alt sind Sie?
Essen Sie viel Soja?
Andere Medikamente außer der 3-Monats Spritze?
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

in dem Fall, den Sie schildern, kann man es zu Beginn des Blutungsproblems mit einer hormonellen Behandlung versuchen, hat diese keinen kurzfristigen Erfolg, gibt es aber definitiv keine andere Lösung, als unbedingt eine erneute Ausschabung durchzuführen. Mit der Zeit führt der permanente Blutverlust sonst unweigerlich zu einer Anämie (Blutarmut) mit entsprechenden Folgen wie Erschöpfung, Antriebsschwäche und Infektionsneigung. Es ist mir ein Rätsel, wieso Ihr Gynäkologe da nicht entsprechend reagiert, ich kann Ihnen daher nur dringend gleich zum Wochenbeginn zu einem Arztwechsel raten.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo!
Ich habe schon 2 mal den Arzt gewechselt.
Ich muß vielleicht noch hinzufügen, daß ich fast 38 Jahre bin, 17 Jahre lang die Pille genommen habe und diese vor 3 Jahren abgesetzt habe und damit fing alles an.
Ich habe die Pille abgesetzt, weil meine Leber voller Leberhämangiome ist und man sagt, daß diese sehr wahrscheinlich von der Pille kommen.
Der 1. Arzt wollte mir dann wieder die Pille verschreiben, damit die Blutungen aufhören, aber ich hatte Angst, daß es der Leber noch mehr schadet.
Der 2. Arzt hat dann eine Ausschabung durchgeführt, wonach dann alles ok war bis es im November letzten Jahres wieder mit massiven Blutungen anfing.
Dann bekam ich die 3-Monats-Spritzen, weil sie der Leber nicht so schaden sollen, wie zb die Pille. Er machte auch den Vorschlag, die Mirena-Spirale einzusetzten, aber ich habe schon oft gelesen, daß viele Frauen damit oft noch schlimmere Blutungen bekommen. Denken Sie auch, daß meine Leberhämmangiome auch von der Pille kommen oder könnte ich es nochmal mit der Pille probieren?
In meiner Familie gibt es sehr viele Krebsfälle verschiedener Arten.
Deshalb habe ich auch Angst davor, daß die Leberhämmangiome, die noch gutartig sind, dann zu Krebs werden können.
Könnte mir eine weitere Ausschabung weiterhelfen oder kann nur noch eine Entfernung der Gebärmutter helfen?
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

auch wenn es nicht gleich zu einem bösartigen Befund kommen muss, belastet im Grunde jede Anwendung von Hormonen die Leber, von daher würde ich Ihnen davon zunächst in jeder Form abraten. Die einzig richtige Massnahme ist in dieser Situation wirklich eine erneute Ausschabung und man kann davon ausgehen, dass sich das Problem damit erneut lösen lässt. Dann bliebe zunächst der weitere Verlauf abzuwarten und der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut per Ultraschall zu kontrollieren. Je nach den Befunden kann man dann den Einsatz einer niedrig dosierten Pille in Erwägung ziehen, das würde dann für die Leber eine noch zu tolerierende Belastung darstellen.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20583
Erfahrung: Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.