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Dr. med. N. Gabriel
Dr. med. N. Gabriel, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 338
Erfahrung:  Fachärztin für Gynäkologie, breites Wissen Allgemeinmedizin und Psychiatrie
36668105
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Dr. med. N. Gabriel ist jetzt online.

Hallo Herr Doktor. Im Sommer 2006 wurde ich unter eine Reise

Kundenfrage

Hallo Herr Doktor. Im Sommer 2006 wurde ich unter eine Reise in San Diego, USA, von einem Insekt gestochen. Seitdem habe ich chronische dauernde Kopfschmerzen und Muskel- und Gliedschmerzen. Seit Frühjahr 2008 habe ich die Diagnose Fibromyalgie. Die Kopfschmerzen belästigen mir am meisten, da sie meine Konzentrations- und Funktionsfähigkeit begrenzt.
Durch den ganzen Verlauf hat es mich stets verwundert, dass ich beinahe frei von Schmerzen bleibe, wenn ich eine Flugreise habe. So bald das Flugzeug sich in einer Höhe von ungefähr 7 Km befindet, beginnen die Kopfschmerzen sich abzunehmen. In einer normalen Flughöhe von ung. 10 Km bin ich im Großen und Ganzen schmerzlos im Kopf. Wenn sich das Flugzeug wieder in der Höhe von ung. 7 Km befindet, fangen die Kopfschmerzen an zurückzukommen. Ich wundere mich über diesen Zusammenhang zwischen die Schmerzen und den Druck.
Natürlich überlege ich, ob meine Beobachtungen mir in die Behandlung meiner Schmerzen helfen können. Kann es vielleicht eine Verbindung sein zwischen den Druck in die Ohren und die Kopfschmerzen? Mein Schmerzarzt schlägt vor es könnte ein Zusammenhang zwischen den Trommelfell und den Druck bestehen. Aber er weiß nicht genau welchen.
Sind Sie in der Lage mir bitte eine Erklärung für dieses Phänomen geben? Ist es möglich dieses Leiden abzuhelfen and an welchem Arzt soll ich mich wenden?
S. Rasten, Bad Godesberg
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. med. N. Gabriel hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend!
Das hört sich in der Tat so an, als ob es ein Problem mit dem Druckausgleich der Nasennebenhöhlen gibt. eine chronische Sinusitis kann zu solchen Beschwerden führen. Die meisten HNO-Ärzte nehmen sich nicht die Zeit, dem Patienten in aller Ausführlichkeit zu erklären, wie Nasentropfen RICHTIG anzuwenden sind. Dabei ist das ein so einfaches Mittel, die Problematik in den Griff zu kriegen. Der Trick ist, erst den Weg zu den NNH frei zu machen, mit einer korrekten Nasentropfen-Therapie. Und im 2. Schritt dann mittels Cortisonnasenspray die Schleimhaut dauerhaft flach zu halten, damit die Nebenhöhlen auch frei bleiben. Wenn Sie es korrekt machen, ist es wirksamer und risikoärmer als jede OP. Und zwar kaufen Sie sich in der Apotheke Otriven abschwellende Nasentropfen für Säuglinge (wichtig: OHNE speziellen Tropfendosierer, sondern mit normaler Pipette). Dann legen Sie sich aufs Bett und lassen den Kopf über die Bettkante hängen, so dass der Scheitel Richtung Boden hängt. Dann tropfen Sie eine ordentliche Ladung Nasentropfen (Pipette muss 1-1,5 cm voll sein) in jedes Nasenloch. So bleiben Sie dann mindestens 2 Minuten liegen, damit die Tropfen eine Chance haben, in die Stirnhöhle zu gelangen. Dann legen Sie den Kopf flach auf die Matratze, dann aufs linke Ohr legen, dann aufs rechte Ohr. Diese Rollkur machen Sie 2 x täglich für eine Woche. Wenn Sie dann eine Erleichterung haben, war es nicht nur bereits die richtige Therapie, sondern auch die Diagnosestellung (chron. Sinusitis). Jetzt dürfen Sie mit den abschwellenden Nasentropfen nciht mehr weitermachen (zu viele Nebenwirkungen), sondern müssen sich vom Arzt Cortisonhaltiges Nasenspray verschreiben lassen, z.B: Nasonex. Dieses müssen Sie dann täglich anwenden, wenn nötig für den Rest Ihres Lebens. Bitte keine Angst vorm Cortison, bei örtlicher Behandlung sind die Nebenwirkungen absolut zu vernachlässigen.

Ich wünsche Ihnen gute schnelle Besserung und stehe Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung!
Dr. med. N. Gabriel, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 338
Erfahrung: Fachärztin für Gynäkologie, breites Wissen Allgemeinmedizin und Psychiatrie
Dr. med. N. Gabriel und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke XXXXX XXXXXür Ihre Antwort. Im Augenblick habe ich einen Lungeentzündung, aber sobald ich fertig mediziniert bin, werde ich Ihren Vorschlag abprobieren. Ich hoffe wirklich das es eine Hilfe sein kann, andernfalls werde ich vermutlich noch eine Rückfrage haben.
Freundliche Grüße
S. Rasten
Experte:  Dr. med. N. Gabriel hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, probieren Sie es aus! Gute Besserung!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich danke XXXXX XXXXXür die Antwort. Ich habe jetzt durch eine Woche die Nasetropfen angewendet genau wie Sie es beschrieben haben. Nachfolgend habe ich durch 5 Tagen die Behandlung mit einen Nasenspray täglich fortgesetzt.

Die Behandlung hat mir eine mehr freie Passage durch die Nase gegeben. Es war angenehm die Nasentropfen zu benutzen, das habe ich nie vorher probiert.

Leider hat die Behandlung aber nicht meine Kopfschmerzen beeinflusst. Die Schmerzen sind immer noch da mit derselben Kraft. Auch wenn ich mich im Flugzeug befinde ist es dasselbe Bild. In einer Höhe von über 7.500 Meter werden die Kopfschmerzen abnehmen und unter diese Höhe wieder zurückkommen.

Haben Sie einen anderen Vorschlag? Als ich mich dieses Mal im Flugzeug befand hatte ich das Gefühl, das die Schmerzen abnahm wenn ich den Druck im Ohr ausglich. Kann es ein Zusammenhang sein zwischen die Ohren und die schmerzen?

Freundliche Grüße

S. Rasten

Experte:  Dr. med. N. Gabriel hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, Es tut mir leid zu hören, dass die Kopfschmerzen nicht besser geworden sind. Wenn Sie aber eine Verbesserung der Nasenatmung durch die Nasentropfen/-spray-Behandlung hatten, spricht das schon dafür, dass Sie vorher eine chronische Nasen- und damit auch Nebenhöhlen- Schleimhautschwellung hatten. Dass die Schmerzen nach wie vor bei Druckabfall abnehmen, bedeutet, dass weiterhin Nasennebenhöhlen nicht frei belüftet werden. Es gibt da ja verschiedene Lufthöhlen in den Gesichtsknochen. Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Siebbeinzellen etc. Vielleicht haben Sie die Rollkur nicht penibel genug gemacht, so dass die Nasentropfen nicht in alle Ecken gekommen sind. Oder aber die Cortisonbehandlung war zu kurz. 5 Tage ist eigentlich viel zu kurz. Normalerweise ist das mit dem Cortison eine Dauertherapie, die viele Menschen mit einer chronischen Sinusitis ein Leben lang machen müssen. Oder zumindest mehrmals im Jahr für einige Wochen. Die Alternative wäre eine Operation. Die aber führt meist auch nur zu einer kurzfristigen Erleichterung. Wenn Sie genaue Klarheit haben möchten, sollten Sie ein Schädel-CT durchführen lassen. Dort kann man dann genau sehen, wie zugeschwollen welche Nebenhöhlen sind. Aber ich rate von einer OP eher ab, ich denke, dass eine Dauertherapie mit Cortison weniger Risiken hat und effektiver ist. Vor Langzeitschäden durch das Cortison muss man keine Angst haben, die Nebenwirkungen sind bei so einer lokalen Therapie wirklich sehr gering. Wichtig wäre, dass Sie sich mal von einem guten HNO-Arzt richtig untersuchen lassen. Leider gibt es viele, die einfach nur operieren wollen und sich außerdem keine Zeit nehmen. Ich kenne einen sehr guten HNO-Arzt in Essen an der Uniklinik, weiß aber jetzt nicht, wo Sie wohnen. Es könnte sich aber wirklich mal lohnen eine Ambulanz einer HNO-Uniklinik aufzusuchen.

Ich hoffe, dass Ihr Problem bald behoben werden kann und stehe Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung!

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