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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Meine Mutter ist 80 Jahre alt und leidet seit vielen Jahren

Kundenfrage

Meine Mutter ist 80 Jahre alt und leidet seit vielen Jahren unter Kitzelhusten.
Der HNO tat dies als chron. Halsentzündung ab, sie solle viel lutschen. Ich bin nun auf der Suche nach Hilfe, gerne auch homöopathisch. Können Sie mir ein Mittel empfehlen? Sie hat ab und zu auch Kreislaufprobleme und meint einen kleinen Knoten in der Brust ertatstet zu haben. Leider geht sie nicht zum Arzt. Ich habe mich über versch. Mittel informiert:
Conium maculatum und Hyoscyamus. Ich hoffe, Sie können mir helfen? Vielen herzlichen Dank im Voraus. Viktoria Behr
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo und guten Tag,

ia, homöopathisch könnte eine Lösung gefunden werden.
Allerdings gibt es allein 13 Mittel der ersten Ordnung und noch etwa 25 weitere infragekommende Mittel, sodass hier mehr Angaben notwendig sind, um ein MIttel mit Aussicht auf Erfolg vorschlagen zu können.
(Rumex gehört nicht zu den Mitteln der ersten Wahl);
Conium könnte wegen des Brustknotens in Frage kommen. Der Verdacht würde sich verstärken, wenn Ihre Mutter Drehschwindelattacken hätte.

Ansonsten sind zur Differenzierung der Mittel folgende Angaben erforderlich:
wo kitzelt es genau? (Kehlkopf, Mandeln Luftröhre.)
zu welchen Tageszeiten oder in welcher Körperhaltung (z.B. Liegen) tritt der Husten besonders in Erscheinung?
Kommt er anfallsartig?, Auswurf (wenn ja wie sieht der aus). Heftig oder immer wieder nur vereinzelte Hustenstöße.
Modalitäten: was verschlimmert/bessert z. B. vom Kalten ins Warme kommen oder vice versa; Sprechen? Essen?
Gemüt: sanft oder eher ärgerlich? . Redet Ihre Mutter sehr viel?, hat sie stillen Kummer, muß sie oft weinen?
Andere Beschwerden? Auslöser vor vielen Jahren? (Grippe, anibiotische Therapie, Kummer, ....zeitl. Zusammenhang reicht)

Wahrscheinlich ist es möglich nach Beantwortung o.Fragen eine Empfehlung auszusprechen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Dr. Teubner, vielen Dank für Ihre Antwort. Ich versuche, diese nach Möglichkeit zu beantworten. Meine Mutter hat immer rechts eine geschwollene Mandel und das Kitzeln würde auch immer rechts beginnen aber dann wandern. Das Kitzeln im Hals ist ein fast ständiger Begleiter, doch sobald sie einen Schnupfen hat, wird das Kitzen unerträglich. Sie hat diesen Kitzelhusten seit ca 28 Jahren; damals starb mein Vater, sie hielt sich vor der Beerdigung für Stunden in den Kühlräumen auf und hatte sich dort verkühlt. Sie vermutet, dass das Kitzeln eher vom Kehlkopf kommt und sich beim Husten verschlimmert. Daher versucht sie, das Husten nach Möglichkeit zu unterdrücken, was nicht immer gelingt. Wenn Sie einen starken Kitzelhustenanfall hat, dann wird sie direkt panisch vor Angst, diesen nicht stoppen zu können und keine Luft mehr zu bekommen. Sie meint dann immer, dass sie lieber starke Schmerzen hätte, als dies und dass so das Leben gar keine Freude mehr mache. Sie hat das Gefühl, von der Nase her verschleimt zu sein, es käme aber weder beim Schneutzen noch beim Husten ein Sekret. Egal ob im Liegen oder Sitzen, egal ob in den Räumen oder im Freien, egal ob im Sommer oder Winter die Beschwerden seien gleich. Wenn der Hals stark kitzelt, dann würde Sprechen das ganze verschlimmern. Seit einiger Zeit kann sie wegen des Kitzeln keine stark gewürzten Speisen mehr essen, diese würden sofort wieder ein Kitzeln verursachen und im Hals brennen. Vom Wesen her ist meine Mutter weder ängstlich noch ruhig, sie hält gerne mit den Nachbarn ein Schwätzchen und erzählt gerne von Früher. Ab und an würde sie weinen, wenn sie alleine ist....sie meine, das sei ja wohl normal und jeder wäre ab und an mal etwas deppresiv.

Betr. Conium...meine Mutter hat prinzipiell mit dem Kreislauf Probleme, mal mehr mal weniger. Sie nimmt dann meistens Kreislauftropfen. Über den Knoten in der Brust habe ich erst vor Kurzem erfahren. Sie trinkt täglich die Milch des Tibetanischen Pilzes kurmäßig und meint, dass der Knoten schon kleiner geworden sei. Ich hoffe, Sie können meiner Mutter helfen, benötigen Sie noch weitere Angaben? Vielen herzlichen Dank im Voraus.

Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Jetzt hats doch noch etwas gedauert;
ich würde einen Versuch mit Lycopodium 18LM, Dil starten.
Jeden morgen nüchtern 5 Tr. im Mund resorbieren lassen; Fläschchen immer vorher 10x schütteln.
zusätzlich würde ich Psorinum C200 Glob. geben. Hiervon initial 2 Einzeldosen je 7 Kügelchen in 15 min. Abstand; ev. nochmal eine Dosis in 3-4 Wochen.
Dieses Mittel ist zu beziehen über: http://www.odilien-apotheke.de/Hahnemann/PQRS_Nosoden.htm;

Bitte geben Sie in etwa 10 Tagen ein feed-back.

Ich wünsche Ihrer Mutter hiermit Erfolg und
schnelle und nachhaltige Besserung!
Viel Glück!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Können Sie mir bitte noch kurz erklären, welches Mittel für bzw. gegen welche Beschwerden im Falle meiner Mutter helfen soll? Was denken Sie, wie lange es dauert, bis sie eine Besserung spüren sollte? Vielen Dank XXXXX XXXXX
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lyc. hat Kitzelhusteb,- Anfälle und ist ein rechtseitiges Mittel
Psor. ist ein Konstitutionemittel zur Abdeckung eines sog. Grundmiasmas (Sykose), auf dessen Boden sich Beschwerden wie bei Ihrer Mutter bilden können.

Nach wenigen Tagen sollte sich etwas zeigen.
Bittem melden Si sich nochmal nach 10 Tagen, dann sehen wir weiter

Alles Gute
Dr. A. Teubner und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau Dr. Teubner, leider habe ich es versäumt, mich früher bei Ihnen zu melden. Meine Mutter nimmt nun schon seit 4 Wochen morgens die Tropfen, aber leider hat sich nicht wirklich eine große Veränderung gezeigt. Sie leidet noch immer am Kitzeln im Hals. Man muss dazu sagen, dass sie angibt, dass sie ihren Schnupfen wohl nie los wird und solange der nicht weg geht, hätte sie immer starkes Kitzeln. Sie hat auch immer wieder Halsschmerzen bzw. ihre rechte Mandel schmerzt. Sie hat immer das Gefühl, das Schleim im Hals hängt und sie diesen nicht weg bekommt. Können Sie sich den Fall bitte nochmals ansehen? Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus.
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen,

ich denke nun zunächst an Sulfur 18LM,Dil, morgens 5 Tr. (immer 10x schütteln).
Dies deshalb, weil sich das Problem schon jahrelang hinzieht. Dies wir immer dann eingesetzt, wenn die körpereigene Abwehr sich damit "abgefunden" zu haben scheint, eine Gesundung nicht mehr zu erreichen- als Reaktionsmittel sozusagen.

Nach 14 Tagen etwa können Sie in der angegebenen Reihenfolge folgende Mittel in D6 3-5x 5 Kügelchen zusätzlich einsetzen. Jeweils nach 4 Tagen muß entschieden werden, ob eine Besserung dadurch eintritt. Wenn ja, weiternehmen, sonst das nächste einsetzen.

Ignatia
Conium
nochmals Lycopodium
Hyosceamus

Bitte meden Sie sich nochmal in ca. 1 Monat und berichten kurz.

Ich wünsche jetzt wirklich einen Fortschritt und
Gute Besserung
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Frau Dr. Teubner, vielen Dank für Ihre Antwort. Ist die Reihenfolge der Globuli

zwingend erforderlich oder könnten wir auch nach den 14 Tagen der Tropfeneinnahme auch z. Bsp. zuerst mit Conium beginnen? Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie ist nicht zwingend; Conium hat wegen des Knotens in der Brust zusätzlich eine Berechtigung. Gerade weil die Beschwerden so lange bestehen haben Sie Zeit, über Erfahrung das Mittel zu finden.
Ich drücke die Daumen!

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