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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
31261372
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Wie soll ich reagieren oder es hin- bzw. annehmen, dass meine

Kundenfrage

Wie soll ich reagieren oder es hin- bzw. annehmen, dass meine Lebensgefährtin ohne ein Wort zu sagen in eine andere Stadt gezogen ist und mir heute noch verheimlicht wo sie wohnt, die Beziehung abrupt beendete und nun mit einem anderen mann ein Sexverhältnis hat? Wie soll ich mich fühlen bzw. soll ich denken über diese Situation?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo und guten Tag,

da machen Sie gerade eine "Hammer"erfahrung, die geradezu einläd sich mit Wut, Enttäuschung (-eine Täuschung weniger!), dem Gefühl der Mißachtung der eigenen Persönlichkeit und Verzweiflung immer tiefer in den Keller zu bringen.
Das kann Ihnen niemand wünschen und am wenigsten Sie selbst.

Das mit dem "Reagieren" ist so eine eigene Sache. Das haben Sie auch erkannt, denn Sie sprechen von "Annehmen". Aktiv annehmen bewahrt Ihnen eine gewisse innere Freiheit und Sie wachsen an der Erfahrung. Fakt ist offensichtlich, dass Ihre Lebensgefährtin im Moment keinen Kontakt zu Ihnen haben will. Sie und ich wissen nicht, was passiert ist, in ihr vorgegangen ist und -geht; hierüber zu spekulieren macht auch gar keinen Sinn. Jede Re-aktion kann also völlig daneben gehen.
Es mag sein, dass Sie sich in absehbarer Zeit wieder bei Ihnen meldet und sagt: ich habe einen furchtbaren Fehler gemacht, habe plötzlich eine Erfahrungskrise gehabt und geglaubt "am Leben vorbei zu leben" . Es mag auch gut sein, dass Sie fühlt Ihnen wenigstens eine Chance des Verstehens geben zu müssen/wollen.
Ich empfinde, dass sie eine Bringschuld hat; lassen Sie sich nicht verleiten, diese einzufordern- es wird zu nichts führen. Sie haben eine große Chance Ihre Charaktereigenschaften der Toleranz und - falls noch vorhanden - der nicht fordernden Liebe zu stärken.
Diese Möglichkeiten des inneren Wachstums bieten nur Lebenskrisen, wie Sie gerade eine erleben. Vielleicht haben Sie den Film Alexis Sorbas gesehen? die letzte Scene, in der im wahrsten Sinne des Wortes die Arbeit eines halben Lebens in sich zusammenstürzt und dir Reaktion von Antony Quinn: Lachen, bis alle mitgelacht haben und zwar herzhaft.
Das Gespräch suchen, wie Sie es ja getan haben, ist natürlich und da gilt es hauptsächlich zu zu hören; denn Sie wollen ja etwas erfahren.
Wenn Ihnen weiterhin an Ihrer Ex Lebensparnerin gelegen ist, erhöht sich die Rückkehrchance enorm, wenn Sie ihr von innen heraus alle Freiheiten lassen und sie in keiner Weise bedrängen. Sie selbst schreiben aber nichts von Liebe sondern davon, dass sie sich einen anderen Mann als Sexpartner genommen hat.
Wenn Sie sich als solchen betrachtet haben (ganz ehrlich: wollten Sie mit der Frau alt werden?), bewegen sich die Gefühle eher in Richtung "verletzter Stolz", "Kränkung Ihrer Männlichkeit", Eifersucht, Neid und Wut. Dann können Sie sich klar machen, dass diese Gefühle nicht ursächlich Sie als Mensch betreffen, sondern ihr "forderndes" Ego, das ist der Aspekt von uns, der Anerkennung braucht um sich nicht bedroht zu fühlen.
Je mehr Sie als Persönlichkeit wachsen, desto unwichtiger wird die Anerkennung von außen, denn Sie haben eine gelebte Selbsteinschätzung.

Falls Sie Liebeskummer bewegt kann ich Ihnen sehr zu Ignatia D6 Glob raten. Das ist eine in meiner Praxis zig-fach bewährte homöopathische Arznei, die fast unmittelbar nach Einnahme wieder innere Denk- und Freiräume schafft, wenn der Kummer/Trauer droht planvolles Handeln zu erschwerden. (immer bei Bedarf 5 Kügelchen im Munde resorbieren lassen.)
Im Falle von Wut und Ärger,nehmen Sie stattdessen Staphisagria D6; es wird bei Folgen von Wut oder Ärger oder inneren Seelenverletzungen verordnet und wirkt zuverlässig dagegen z.B. Blutdruckanstieg, Schlafstörungen, immer wiederkehrende zwanghafte Gedanken etc..

Ich wünsche Ihnen alles Gute

Verändert von privatpraxis am 23.09.2010 um 16:44 Uhr EST
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung: 35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
Dr. A. Teubner und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Dr. Teubner,

zuerst möchte ich mich für Ihre sehr einfühlsames und menschliches Entgegenkommen und Ihre meiner Situation gegenüber gezeigten Kompetenz bedanken.

Ich kann Ihnen nur darin zustimmen, dass meine Situation von mir ein Haben-Können des Geschehenen verlangt, sprich die Toleranzfähigkeit schlechthin.

Was mich kränkt sind natürlich meine Ego-Aspekte wie mein gebrochener Mannes-Stolz wie auch eine sehr starke Eifersucht auf den neuen Partner sowie eine Wut auf meine ehemalige Partnerin in der Hinsicht, daß ich mich quasi auf verlorenem Posten ohne Vorankündigung oder gar einer Offenlegung der Lage verraten und im Stich gelassen fühle.

Was mich allerdings sehr sehr beruhigt hat, was all die vorausgegangenen Gespräche mit meinen Freunden und auch Freundinnen bzgl. meines Liebeskummers nicht bewerkstelligen konnten, war Ihre fachmännische Betrachtung und Ihrer Vermittlung dieser meiner Situation und auch Aspekte wie die "Erfahrungskrise" bzw. Torschlusspanik, die wohl möglich auch der/ein Grund für all das sein mag.

Ich möchte mit meiner Antwort nur auf meine Motivation zurück kommen, die Sie ansprachen. Wie oben schon erwähnt spielen diese faktoren eine Rolle, allerdings spielt hauptsächlich eine Rolle diese meine innere Überzeugung, dass eigentlich alles zwischen mir und meiner ehemaligen Partnerin recht passend war und ich innerlich nur ein sehr lautes "Schade schade" empfinde, was sich auch in einem nicht körperlichem Schmerz äußert, der sich schwer in Worte fassen läßt. Es ist ein innerer Schmerz, der bei mir genau im Bauch auf Nabelhöhe anfängt und bis zum Herzen geht, wie wenn mir innerlich etwas entrissen werden würde. Es ist natürlich nichts körperliches, nur eine Empfindung. Ich kann allerdings durchaus mit dem Gedanken leben, dass jetzt ein anderer Mann meine ehemalige Partnerin körperlich und auch emotional beglückt, weil wenn man Menschen mag und so eine gewisse Menschenliebe in sich trägt, weiß man, dass vor Allem auch im Bereich der Liebe, es keiner bös meinen kann, und wenn dann eben auch neue Menschen an unserer Seite oder seitens des ehemals sehr geliebten Partners befinden.

Ich bin nur aufgrund dessen recht irritiert, da meine Ex-Partnerin zu Zeiten unserer beziehung selber zu sagen pflegte bei Diskrepanzen, dass ja alles perfekt sei zwischen uns und sie nicht verstünde, warum wir uns (in letzter Zeit) so häfig in den Haaren hatten.

Sie neigte sehr schnell dazu los zu schreien und sich sehr laut zu rechtfertigen, wenn ich ihr ganz alltägliche Fragen stellte, wo ich letztenendes gar über meine eigenen Kommunikationsfähigkeiten verunsichert war, da ich sozial gesehen mich als recht beliebt bezeichnen kann, was auch sie mir bestätigte, nämlich, daß sie mit jedem recht kultiviert reden könne, aber nur bei mir sofort sehr genervt sei und einen inneren Widerwillen verspüre offen zu sein.

Unser Hauptproblem waren ihre Geschwister und ihre Eltern, die sehr muslimisch leben und nicht wollten, dass sie mit mir zusammen sei gar mich heiraten würde. Sie stand dadurch unter enormem Druck und behandelte mich dementsprechend wie eine Krankheit oder einen Bazillus, den man von sich fern halten sollte.

Wir sind beide 34 jahre alt und selbständig beruflich tätig im Finanzwesen, d.h. schon leute von denen man Geschäftsfähigkeit sowie einen durchschnittlich guten Intelekt erwarten kann.
Ich versuchte es schon mehrmals durch zu setzen, daß sie sich endlich bei ihrer eigenen Familie durchsetzt bezüglich ihrer Selbstbestimmung und Autonomie als ein Erwachsener Mensch, doch sie fing dann immer mehr an gar sich auf die Seite ihrer Familie zu schlagen im sinne von "meine Eltern haben recht, du willst mich nur ausnutzen; meine Eltern haben recht, wir passen gar nicht zusammen etc. etc.".

Ich wunderte mich nur immer wieder über mich selbst als Person, da ich dieses alles recht gelassen hinnehmen und Lösungen anbieten konnte, doch ihre Forderungen hörten nicht auf. Sie wollte von mir, dass ich bei ihren Eltern zu sofort um ihre Hand anhalte und sie heirate, damit ihre Eltern ruhe haben, da man über uns als Pärchen in der ganzen Stadt reden würde und ihre Eltern sich sehr in deren Stolz verletzt fühlen würde, ihre Tochter sei ja gar nicht entsprechend einem muslimischem Lebensstil usw. Aufgrund dessen verweigerte sie mir sehr häufig Händchen zu halten, wenn wir in der Stadt waren oder an Wochenenden, wo ich auch gern mal mit ihr unter Leute wollte. Ich möchte nur nochmal daran erinnern, wir beide sind 34 Jahre alt. Es ist nun mal so, dass wenn ich eine partnerin habe und diese gern habe, meine Hand instinktiv zu ihrer reicht und dieses Gefühl von Wärme und Nähe teilen, ja, mitteilen möchte, was sogar heranreifende Kinder (Buben und Mädels) machen. Das Gefühl als ein erwachsener mann kann ich gar nicht beschreiben, wie es ist, dann mitten unter Menschen die gereichte Hand schroff abgewiesen zu bekommen vom eigenen Partner.

Nun gut, ich hatte hin und wieder telefonischen Kontakt zu ihr, da sie mich dann und wann mal anrief nach dieser Trennung. Ich sagte ihr, dass ich nicht nur enttäuscht bin sondern auch dass sich diese meine wut vor allem darauf bezieht, dass ich das alles mit gemacht habe, dieses kindische Versteckspiel vor ihren Eltern und dass ich es eigentlich verdient hätte nun mit ihr in einer anderen Stadt, wo sie jetzt wohnt, diese Liebe frei und sich selbst entsprechend zu leben, ohne irgendwelche Hirngespinste seitens ihrer Eltern, die andauernd auf sie und mich von denen projiziert wurden "die Leute würden dieses und jenes sagen".

Ich möchte diese Gelegenheit mit einem Fachmann darüber hier zu kommunizieren nicht maßlos ausschöpfen und möchte auf den eigentlichen "Ast", wo ich schon ein wenig von "Ast" zu "Ast" gesprungen bin auf diesem "Themenbaum" und will Ihnen abschliessend nur den Auslöser dieser Situation nahe bringen: sie wollte mit mir zusammen ziehen in einer anderen Stadt und ich kündigte daraufhin meine damalige Wohnung, da ich sie sehr liebte und an ein gemeinsames leben innerlich schon zugesagt hatte. Hieraufhin zog sie abrupt in ein möbliertes Zimmer in eine andere Stadt und vermiete ihre Eigentumswohnung. Hierauf suchte ich erstmal weiter und blieb notgedrungen nach Ablauf der Räumungs- und Sanierungsfrist bei meinen Eltern, da ich ja mit ihr zusammen ziehen wollte und nun recht unflexibel darin geworden war mir schlicht eine kleine Wohnung für mich selbst zu suchen, was ich dann letztenendes aber tun musste. Das waren dann erstmal zwei Umzüge für mich, bei welchen sie sich kein Härchen gekrümmt hat. Ich hatte kaum Kontakt mehr zu ihr. das war Anfang dieses Jahres, da sie meinte, sie benötige Zeit für sich selbst. Ich sagte zu Allem "okey". Dann bekam ich eine Nachricht, dass mein Onkel gestorben ist. Er war der jüngere Bruder meiner Mutter, der für mich mein Leben lang der so ziemlich wertvollste Mensch war. Wir hatten dann mit der Bestattung und diversem zu tun als Familie. Meine ehemalige Partnerin meldete sich dann etwas später zu dieser Zeit und erfuhr von mir über meinen Verlust und sie war daraufhin wie ausgetauscht, sie sprach nichtmal ein Beileid aus und meinte nur, dass ihre eigene Mutter schwer krank sei und jeder eben selbst sein Köfferchen zu tragen habe. Nach einer Stop&Go-Phase von kurzen Kontakten hatten wir dann wieder Momente, wo wir auch Schwimmen gingen, kurz ausgingen und auch Sex hatten, wenn auch sehr unregelmäßig. Ich hatte dann auch aufgrund meiner Unausgeglichenheit in dieser Beziehung in letzter Zeit viel Stress und Mißverständnisse mit meinen Kollegen in der Gastronomie, wo ich damals noch als Kellner tätig war. Mir wurde spontan auf ein Streitgespräch hin seitens meines Arbeitgebers gekündigt. Ich war zu alledem noch von ihr eingeladen worden zum Essen zu ihr nach Hause und es juckte sie nicht im Geringsten, als ich von der Kündigung redete. Sie sagte damals zu mir nur:"Junge, gibt es auch mal positive Dinge in deinem Leben ?!" Das schmerzte mich natürlich sehr, da ich mir stundenlang über 2,5Jahre all ihre banalsten Wehwehchen angehört und ihr in deprimierten Zeiten zur Seite gestanden hatte. das waren hunderte von Sätzen an nur einem Abend, die ich mir geduldig und sie in ihrer Situation analysierend anhörte. Ich Limit war gerade mal ein Satz von mir, den sie dann abschneidend mit einer patzigen Bewertung belegte. Nun, am nächsten Morgen wachten wir auf, ich hatte bei ihr übernachtet, und sie wollte mit mir raus an die Sonne ins Grüne, da es so die ersten herzerwärmenden Sonnenstrahlen des heranziehenden Sommers damals waren. Ich wartete geduldig auf dem Sofa darauf, dass sie sich fertig machte usw. Eines der tabus bei uns in der Beziehung war ihr Handy. Ich war getrieben von einer Neugierde und wollte eigentlich wissen, was es denn nun mit ihrem sog. tabu auf sich hatte. Ich schaute mir doe Fotodateien an und erblickte dort auch ein Foto von ihr mit ihrem Geschäftspartner, was für mich kein Schock sonder sehr harmlos war, weil ich ihn kenne und gar heute noch Kontakt pflege (nur am Rande bemerkt: trotz dessen verrät auch er mir bis heute nicht, wo sie wohnt). Er ist verheiratet und eine Art "laufender Meter" ohne ihn jetzt hier abwerten zu wollen. Mein Problem mit dem Foto, das ich nun mit der Dame des Hauses auszudiskutieren entschlossen war damals, war folgendes: Ich machte schon seit Anfang unserer Beziehung gern Fotos von uns beiden, diese Self-Shots mit der Digi-Cam. Sie regte sich immer fürchterlich auf darüber, dass das doch Beweismittel wären, dass sie mit mir Zeit verbringe und mit mir zusammen ist und das sie das nicht möchte, sollten diese Fotos mal in die Hände ihrer Eltern und Geschwister gelangen. dementsprechend machte sie selbst nie Fotos von uns beiden. Ich drängte mich sozusagen in meinem Fotofieber auf, wenn auch seltener als selten. Nur sah ich auf dem Foto aufgrund ihres sichtbar schräg hervorgehobenen Armes, dass sie selbst dieses Foto unter Arbeitskollegen gemacht hatte, womit ich kein Problem hatte. Was mich nur in dem Moment sehr kränkte war, dass sie nie ein Foto von uns gemacht hatte und sich sogar dem offen diskreditirend widersetzte. Ich zweifelte über meinen Wert in ihren Augen und was ich denn überhaupt noch an ihrer Seite zu tun habe. Ich sprach es ehrlich sehr ruhig an und das einzige was ich nur noch vernehmen konnte, das war ihr hysterisches Geschrei. ich sagte nur zu ihr "du, deine freche Art und diese deine respektlose manier aufgrund einer so sachlichen Frage von mir tue ich mir nicht mehr an" , nahm meine Jacke und ging zur tür. Seitdem sind wir getrennt. Ich erwartete durch mein Nicht-Reagieren auf all ihre SMSe ein ehrliches Entgegenkommen. Es kam nie. nur Vorwürfe und Beschuldigungen in ihren SMSen und dass ich ihr betrug unterstellen würde. Ich war schon innerlich gebrandmarkt von ihrer Unbekümmertheit und ihrem Wortbruch, seien es das mir versagte Zusammenziehen, was sie aber eingangs ins Rollen gebracht hatte, sei es die respektlosigkeit gegenüber des Todes meines Onkels, der mir wirklich sehr viel bedeutet hatte, da er mir immer näher stand als mein eigener Vater und für mich so eine art Mischung von großem Bruder und bester Freund war. Zu all diesem kam noch ihre Unbekümmertheit hinsichtlich meiner mir gekündigten Arbeitsstelle und dann dieses gebaren, dass sie sich immer mehr in Emotionen verlor, diese gar puschte um nur noch mehr eine Wirkung bei mir zu erzielen, was man ihr recht gut ansehen konnte, denn eine erwachsene frau, die herumkreischt wie ein neurotisches oder tierisch gelangweiltes kleines Mädchen, das kann ja wohl keine natürliche Reaktion gewesen sein.

Es summierte sich alles in meinem Verstand und ich zog mich zurück, um wieder sozusagen in meine Mitte zu finden, was mir anfangs auch recht gut tat. ich engagierte mich sehr für einen neuen Job und machte mich dann selbständig und fing sehr erfolgreich an.

ich wollte dann nach ca. 6 Wochen den Kontakt wieder zu ihr aufbauen, zumal ich ja noch ihre ganzen vorwurfsvollen SMSe bekam und wollte ihr zeigen, dass ich sie nicht im Stich gelassen habe, sondern an mir gearbeitet habe und mein Glück mit ihr teilen möchte.

Sie war nicht mehr da und ich konnte sie auch seit dem nicht mehr auffinden.

Von ihrer neuen Beziehung bzw. Verhältnis und ihrer neuen Wohnung in einem anderen ort erfuhr ich nur über ihren Geschäftspartner, aber genaue informationen bekam ich keine, da dies von ihr nicht erwünscht sei.

Trotz dieser Umstände traf sie sich mit mit in einem Cafe und begrüßte mich noch nicht einmal freundlich, sondern spuckte im wahrsten Sinn des Wortes nur ihr Gift heraus und jammerte wieder von ihren unaufhörlichen finanziellen problemen und der Krankheit ihrer Mutter und sagte zu mir, das sie im Vaginalkanal operiert worden sei und es ihr schlecht ginge. Ihr Äußeres war indessen aber sehr gepflegt, sie sah sehr gebräunt und körperlich ziemlich gesund und strahlend aus, hatte plötzlich ein recht süßes Piercing in der Nase und trug ein jugenlich aussehendes Kleid, wo man sie zuvor nur in Anzügen oder eher dezenten Kleidern sah. Ich zeigte auch an diesem Tag nach ca. 5 Monaten Getrenntseins (das war vor 4 Wochen) große "Buddha"-Geduld und lud sie sogar dort in diesem Cafe-Bistro zum Essen ein, nachdem ich sie einigermaßen herunter gebracht hatte, wobei ich immer nie verstehe worüber sie sich wirklich aufregen tat. Als wir uns voneinander veraschieden wollten kam sie mir näher und umarmte mich recht innig und fest. Ich roch dabei an ihren Haaren und ihrem Hals, ja ich bin auch ein Lausbub. Nur was sie dann machte irritierte mich schon wieder. Sie gab mir einen leichten Kuss auf meine Lippen und steckte mir dann plötzlich ihre Zunge in meinen Mund. Sie meinte dann, sie müsse unbedingt noch tanken, da ihre Tankanzeige auf gelb leuchten würde. Ich bot ihr arglos an zur Sicherheit ihr hinterher zu fahren bis zur nächsten Tankstelle, sollte ihr Wagen doch noch unvermittelt liegen bleiben. Sie sagte nichts weiter zu meinem Angebot. ich fuhr ihr hinterher und wollte sogar den von ihr getankten Sprit bezahlen, da sie ja auch von ihren Finanzen jammerte. Sie wehrte sich vehement dagegen. Ich verstand sie nicht. Sie fragte mich dann noch sehr abweisend und grimmig, warum ich ihr überhaupt hinter her gefahren sei, obwohl sie mich 5 Minuten zuvor gar nicht mehr loslassen wollte. Sie fuhr dann mit Vollgas durch die Innenstadt, sodass ich nicht hinter her käme, obwohl ich nichtmal daran gedacht hatte, sondern mir nur wünschte ihr nochmal zuzuwinken. Wie auch immer. Das ist so ziemlich alles zu dem Verlauf dieser Trennung.

Liebe Frau Dr. Teubner, ich weiß, das alles hier, was ich schrieb ist nicht gerade wenig, aber trzdem hat es gut getan, mir diesen Frust von der Seele zu schreiben.

Ich wünsche Ihnen ein angenehmes und erholsames Wochenende und verbleibe Ihnen

mit meiner vorzüglichen Hochachtung
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
zunächst danke XXXXX XXXXX für Ihr ausführliches feed-back und verstehe die Problematik besser.
Es ist sehr schwierig eine Partnerschaft mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund harmonisch zu organisieren- insbesondere bei traditionellen Mustern aus dem Islam.

Sie haben erkannt, unter welchem elterlichen Druck und Druck der "ganzen Sippe" Ihre Partnerin stand. Insofern war ihre Reaktion ein "Davonlaufen" vor dem ganzen Stress und Sie sind das Opfer mit entsprechenden Verletzungen.

Ich würde zur Einnahme von Staphisagria raten; nur wenn das keine sehr schnelle Entlastung bringt, Ignatia einsetzen.

In Ihrem Alter steht die ganze Frauenwelt noch offen; vielleicht erkennen Sie in der Zukunft, dass der Ablauf ein Segen war.
Das wünsche ich Ihnen!
Alles Gute

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