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Dr.Jung
Dr.Jung, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 12
Erfahrung:  Hochschulabschluss, Ärztin Anästhesie Intensivmedizin
41742375
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Dr.Jung ist jetzt online.

sehr geehrte rzte ! ich bin 23 jahre und hatte schon 2 lungenembolien

Kundenfrage

sehr geehrte ärzte !
ich bin 23 jahre und hatte schon 2 lungenembolien und 1 beidseitige thrombose ausgelöst durch pille und rauchen ... habe nach der letzten lungenembolie 1 jahr eien sintromtherapie gemacht und sie aber seit 3 monaten selbst abgesetzt ... alles in allem geht es mir gut aber ich habe seit 3 tagen ein ständiges kribbeln oder taubheitsgefühl in den beinen manchmal bis hoch zum bauch .... ich habe meine beschwerde gegoogelt und jetz weiss ich nicht kann es ms sein ? oder ein akkuter B12 mangel der im rollstuhl enden kann ... natürlich werde ich demnächst einen arzt aufsuchen hätte nur sehr gern schon vorab eine meinung da ich wirklich angst habe ? könnte es sich um eine erneute thrombose handeln ? ms? b12 mangel ? bitte um antwort ... mit freundlichen grüssen daniela
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

Zunächst wäre es wichtig, ob im Rahmen der Thromboseuntersuchungen angeborene Gerinnungsprobleme (Faktor K etc) untersucht wurden. Es ist schon riskant, die Thromboseprophylaxe mit Sintrhombin selber abzusetzen ohne einen anderen Schutz zu haben.

Ein Vitamin B12-Mangel halt ich für unwahrscheinlich. Eher eben entweder eine Polyneuropathie (Entzündung der Nerven) oder aber eine Venenproblematik (Insuffizienz der Venen nach der Thrombose). Eine MS wird es auch nicht sein.

Möglicherweise spielt aber auch die Angst selber eine Rolle. So oder so : Sie gehören schnellstmöglich zu einem Arzt, der ihren Gerinnungsstatus und die Venen im Bein untersucht.
Experte:  Dr.Jung hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Patientin,
Ich würde Ihnen Raten unverzüglich einen Arzt der Ihren Venenstatus sonographieren kann aufzusuchen, da ich nicht weiß ob sie im Moment noch Rauchen oder noch die Pille nehmen würde ich im Moment den Verdacht auf ein Rezidiv stellen, dies kann auch in Höhe des Beckens sein und dort auch die Gefäße verschließen.
Sie sollten Ihren Gerinnungstatus abklären lassen, ggf. ein Antiphoshpholipidsyndrom ausschließen lassen. Eine ausführliche Körperliche Untersuchung und Anamnese sind im Moment vordringlich .
(zur Info:Beim Antiphospholipid-Syndrom finden sich spezifische Antikörper gegen verschiedene Phospholipide (Cardiolipin, Prothrombin u.a.) und phospholipidbindende Proteine wie beta-2-Glykoprotein I. Durch diese so genannten Antiphospholipid-Antikörper kommt es zu einer vermehrten Gerinnbarkeit (Hyperkoagulabilität) des Blutes und folglich zu einem vermehrten Vorkommen von Thrombosen.)
Ich hoffe ich konnte ihnen helfen,
mit freundlichen Grüßen
Jung