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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallo! ich habe ein Problem. Ich bin 30 Jahre alt und lerne

Kundenfrage

Hallo!
ich habe ein Problem. Ich bin 30 Jahre alt und lerne für mein Leben gerne. Ich spreche sechs Fremdsprache und bilde mich auch sonst regelmäßig gerne weiter. In den letzten zwei bis drei Jahren geht allerdings meine Gedächtnisleistung erschreckend zurück. Nicht etwa bei den Dingen, die ich lerne, sondern im normalen Leben. Ich vergesse z.B. WICHTIGE Termin - auf die ich mich tagelang gefreut habe ... was ich nicht aufschreibe, ist weg. In meiner Familie gibt es extrem viele Fälle von Alzheimer. Mit 30 bin ich dafür aber doch eigentlich zu jung!?! Was kann ich tun. Meine Vergesslichkeit belastet mich und mein Umfeld sehr. Als Schusseligkeit gehen meine Lücken langsam nicht mehr durch. Ich habe außer extreme Schwierigkeiten mich an Gespräch oder Ereignissse aus der Vergangenheit - oder einfach nur der letzten Woche - zu erinnern.
Ich hab schon aus Verzweiflung angefangen Gingko (?) zu futtern - - - das hat aber bis jetzt auch noch keine Wirkung gezeigt.
Muss ich mir Sorgen machen? Oder vielleicht einen Experten aufsuchen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend !

Alzheimer haben sie definitiv nicht. Gingko hilft aber auch nicht.

Sie sollten mit dem Hausarzt erstmal klären, ob Schilddrüsenerkrankungen, hornonelle Probleme oder sonstige Auffälligkeiten vorliegen. Dann wäre an psychische Belastungen wie Stress / Angst / Depressionen als naheliegende Ursachen zu denken. Falls die Probleme schon in der Kindheit bestanden bzw. weitere Probleme im Bereich Aufmerksamkeit etc bestanden, wäre auch an eine Aufmerksamkeits- und Aktivitätsstörung (ADHS) zu denken.

Eine Demenz gibt es in diesem Alter ohne schwere neurologische Symptome nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Angst, Depressionen und Disstress kann ich ausschließen. Ich fühle mich gut. Ich habe eine Menge zu tun, dass ist aber positiver Eustress für mich. In meiner Kindheit haben diese Probleme auch nicht bestanden und ADHS kann ich mit Sicherheit auch ausschließen. - Wie ich bereits erwähnte, die "Vergesslichkeit" hat erst vor ca. 2 Jahren begonnen.

Mein Hausarzt hat mir (leider) nur gesagt, es sei wohl ein bißchen "viel alles". Das ist -Verzeihung- Blödsinn. Deshalb dachte ich ja daran, mich an einen Experten zu wenden.

Könnte eine Schilddrüsenerkrankung oder hormonelle Störungen auch Auswirkungen auf meine Träume haben?! Die haben sich nämlich zeitgleich mit dem Nachlassen meiner Gedächtnisleistung stark verändert.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich mag ihnen ja nicht gerne widersprechen. Aber ich glaube, dass sie doch ein Informationsverarbeitungsproblem im Kopf haben könnten. Zu viel emotionale Erlebnisse wurden unter Alarm nicht richtig weggeträumt und jetzt ist ihr Kopf bzw Arbeitsspeicher wie ein PC mit zuwenig Arbeitsspeicher bzw. voller Festplatte fehleranfällig. Schauen sie mal auf www.emoflex.de . Da wird ansatzweise beschrieben, was ich meine. Ihre Vergesslichkeit ist dann vielleicht ein Zugriffsproblem auf Informationen. Eben weil sie "stressig" leben und zu wenig Schlaf haben ?
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich schlafe zwischen 6 und 8 Stunden. - Leider durch die wirklich irren und unangenehmen Träume nicht immer sehr gut. Auf emoflex.de habe ich aber ein paar sehr interessante Hinweise gefunden. Danke für den Tipp! Werd ich gleich ausprobieren.

Nur zum Verständnis: Mit "Informationsverarbeitungsproblem" spielen Sie dann wieder auf ADHS an? Oder war damit nur der vom Hausarzt diagnostizierte "overload" gemeint?!

PS: Das war's dann auch von mir :-)
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Eher Overload als ADHS. Wobei man dXXXXX XXXXXm gut trennen kann. Ihr Gehirn hat einfach ein Problem, die Aufgaben der Informationssortierung und -abspeicherung in der Nacht richtig zu erledigen. Emoflex holt das quasi ein wenig nach bzw. synchronisiert da die Abläufe, wenn es gut läuft.

Stress ist ja subjektiv. Es geht auch weniger um Belastung, als vielmehr Verarbeitung von Informationen / Gefühlen. Manchmal braucht man defragmentieren des Arbeitsspeichers und der Festplatte.