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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
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Christian Lee ist jetzt online.

Ich bin im November letzten Jahres mit dem rechten Knie aufs

Kundenfrage

Ich bin im November letzten Jahres mit dem rechten Knie aufs Eis gestürzt und habe mir dabei einen 2-gradigen Knorpelschaden unter der Kniescheibe zugezogen. Dies kam allerdings erst bei einer Arthroskopie (Ende Juni) raus. Davor wurde lange Zeit eine Kreuzbandüberdehung vermutet, da sich das Gelenk gelockert und ich auch lange Zeit immer so ein diffuses Instabilitätsgefühl hatte. Durch die unvermeidliche Schonhaltung war mein linkes Bein nach kurzer Zeit total verspannt; und es dauerte nicht lange, bis auch das linke (überlastete) Knie anfing, zu schmerzen... Hinzu kamen Schmerzen in beiden Beinen in Form von permanenten (zeitweise nur schwer zu ertragenden Verspannungen der Muskeln (bis hin zu richtiggehenden Muskelblockaden - mit Bewegungseinschränkung) und des Bindegewebes und dadurch ausgelöstes Brennen. Seit dem Frühjahr habe ich nun auch Schmerzen in der LWS (MRT-Befund im April, 5 Monate nach dem Unfall: Reizzustand mehrer Wirbelgelenke, insbesondere bei L3/4 und L4/5 und zusätzliche posttraumatische segmentale Blockaden) Zeitweise wurden beide Beine und Füße im Sitzen oder Liegen taub. In manchen Nächten bin ich (stündlich!) aufgewacht, weil mir abwechselnd Beine und Füße eingeschlafen sind. Seit ca. 2 Monaten sind auch noch Schmerzen in der BWS dazugekommen, und jetzt wache ich stündlich auf, weil mir beide Hände einschlafen. Und morgens werde ich mit heftigen Rückenschmerzen wach. (Die Beschwerden in der BWS und HWS hatte ich allerdings auch schon vor dem Unfall - nur, daß sie wohl lange Zeit von den neu dazugekommen Dauerschmerzen v.a. in den Beinen überlagert waren...) Die Beschwerden bessern sich trotz Krankengymnastik und Muskelaufbau-Training (auch nach 10 Monaten) nicht, sondern werden immer schlimmer. Und es wird immer mehr in Mitleidenschaft gezogen... Selbst hochpotente Schmerzmittel wie Tramal oder Tilidin helfen nicht...! Das heißt: Ich hatte seit 10 Monaten keine einzige schmerzfreie Stunde mehr...!!! In meiner Körpermitte brennt alles, alle Triggerpunkte sind schmerzhaft. Aber die Verdachtsdiagnose "Fibromyalgie" paßt u.a. insofern nicht, als ich die depressiven Diagnosekriterien nicht erfülle. Als Psychosomatikerin hat mich bislang zwar noch niemand so direkt bezeichnet. Aber die Gefahr besteht natürlich, daß ich dafür gehalten werde... Aber wer weiß, wie sich verspannte Muskeln anfühlen, weiß auch, daß ich mir die Schmerzen nicht einbilden kann. Und der Dauer-Reizzustand der LWS ist auch nicht eingebildet, wie der MRT-Befund beweist. Vor einigen Wochen kam dann auch noch eine Blockade im ISG hinzu, und das linke Bein hat sich irgendwie immer wieder verhakt, und ich hatte Leistenschmerzen. Die Blockade hat sich (nachdem sie ein paarmal wegging, um dann noch schlimmer wiederzukommen) nun zwar endlich wieder gelöst - aber die Leistenschmerzen sind geblieben. Und jetzt sind seit einigen Tagen auch noch Unterleibssschmerzen hinzugekommen... Gynäkologisch ist alles in Ordnung. Der neurologische Befund war unauffällig. Mein Blut wurde (im April) auf Rheuma und Borrelliose untersucht - ohne Befund. Auch die Schilddrüse ist in Ordnung. Ich war in meiner Verzweiflung nun auch schon bei einem Osteopathen, der das Gleichgewicht (trotz Behebung der Beckenschiefstellung/-Verwringung) aber auch (noch) nicht wiederherstellen konnte... Seit dem Unfall hat sich in meinem Körper so vieles verschoben, ist irgendwie alles durcheinandergekommen... Auch das Lymphsystem funktioniert nicht mehr einwandfrei. Meine Unterschenkel schwellen an. Ein subfasciles Ödem (in den Unterschenkeln) wurde erst nach einem Dreivierteljahr diagnostiziert und behandelt. (Und der Phlebologe ist sich ziemlich sicher, daß auch das mit dem Unfall zusammenhängt, weil ich über 3 Monate einen Bluterguss im Knie hatte, der ja irgendwie abtransportiert werden mußte, wodurch wohl das Venensystem überlastet worden ist...? So habe ich seinen Erklärungsversuch zumindest verstanden.) Ich bin völlig ratlos und verzweifelt, desillusioniert und demoralisiert. Das Leben ist nur noch eine einzige Quälerei für mich. Ich bin erst 35 Jahre alt und kann mir nicht vorstellen, den Rest meines Lebens mit diesen Dauerschmerzen zu verbringen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
Ihre Geschichte kommt mir sehr bekannt vor. Mehr als einmal hatte ich Gelegenheit Patienten mit solchen posttraumatischen, sich zunehmend generalisierenden Schmerzen, die sich übrigens hauptsächlich in der Muskulatur abspielten, zu beobachten und zu behandeln.

Ihr Beschrieb bringt meines Erachtens klar zum Ausdruck dass nach dem Unfallereignis das primäre Problem muskuläre (Dauer-) Verkrampfungen, "Verspannungen" oder wie man sie immer nennen mag, waren.

Was Sie erlebten war die Induktion des krankhaften funktionellen Zustandes auch in der zuvor unbeteiligten benachbarten Muskulatur. Anders formuliert, das Überspringen auf benachbarte Muskel und damit die Ausweitung bis schliesslich in die Arme und Hände.

Sie befürchten zu Recht dass Sie wahrscheinlich langsam 'schief angeschaut' werden, vielleicht als jemand der in Richtung Rente tendieren möchte...

Wenn ich mich nicht gewaltig irre, so sind Sie eine Person bei der (aus nicht bekannten Gründen, ich komme noch drauf) eine verstärkte Tendenz zu muskulären Verkrampfungen besteht. Dann braucht es nur noch einen Auslöser, ein Unfall oder auch nur eine zeitweilige ungewohnte Überlastung (längeres Tragen einer schweren Tasche z.B. kann als Auslöser schon genügen) und schon beginnt in einer Region des Bewegungsapparates das Problem. Und später folgt dann die Ausweitung auf benachbarte Regionen bis (in seltenen Fällen zwar) zum sehr komplexen Bild wie es bei Ihnen vorliegt. Leider wurde der Prozess lange nicht erkannt und konnte sich derart (unbehandelt) ausweiten.

Ich spreche nicht bloss aus Erfahrung mit meinen Patienten (bin seit 6 Jahren wieder in einem andern Fachbereich tätig), sondern auch aus eigener Erfahrung, die Sie vielleicht intressiert:
Im Jahre 1998 bei einer Bergwanderung ausgerutscht ohne aber zu stürzen. Ein heftiger Zwick im li. Oberschenkel (M.bizeps femoris) und in der Folge schmerzhaftes Hinken das nur langsam (über Tage) etwas besserte. Nach vielleicht etwa drei Wochen zeitweise beschwerdefrei, aber stets wiederkehrende Verkrampfung des besagten Muskels. Über die nächsten 5 Jahre (!) zunehmende Krampftendenz des Muskels und Ausweitung auf die li-seitige Gesässmuskulatur sowie auf die li.-lumbale Rückenmuskulatur. Zunehmende Kälteintoleranz so dass bereits ein minimaler Luftzug im Auto oder im Liegestuhl im Freien zu unerträglichen Schmerzen führte. Erst die zunehmenden nächtlichen Rückenschmerzen veranlassten mich endlich therapeutisch etwas zu unternehmen (alle Medikamente waren wirkunsglos, nur Wärme wie Fango, wirkten sehr gut aber nie dauerhaft). Weil ich in der Praxis auch zunehmend Patienten mit musklulären Schmerzen beobachtete und sehr erfolgreich (!) mit Lokalanästhetika-Infiltrationen behandelte, konnte ich meine Praxisassistentin überzeugen für einmal mich zu infiltrieren. Dies war der Anfang vom Ende dieser progredienten Entwicklung. Nach einigen Behandlungsserien waren die Schmerzen zu 99% verschwunden, aber eine gewisse Tendenz zur Rückfällen war trotzdem noch da und erforderte gelegentlich erneute Infiltrationen mit Lidocain (0.5% ohne Kortison; 5ml je Injektionsstelle mit der schwarzen Nadel in die verspannten Muskelbereiche in verschiedene Tiefen deponiert).

Aufgrund der eindeutigen Beobachtung dass es Menschen gibt mit verstärkter Tendenz zu solchen Muskelverspannungen , veranlasste ich oft ausgedehnte Laboruntersuchungen, konnte aber nie einen Parameter finden der verantworllich war für diese Krampf-Disposition (insbesondere nicht Magnesium oder Calcium).

Vor einem Jahr wurde ich auf die Vitamine B12 und D aufmerksam und liess meine Blutspiegel bestimmen. Tatsächlich waren beide Werte weit unterhalb der untern Normgrenze. So begann ich eine Substitutionsbehandlung mit B12 (Injektionskur) die eventuell einiges besserte. Aber erst unter der hochdosierten Vitamin D - Substitution (3 Monate 5000 IE täglich, zusammen mit einer Mahlzeit und später Erhaltungstherapie mit 1000 IE/Tag) bildete sich in den letzten Monaten die Rückfalltendenz vollständig zurück.

Nun bin ich diesbezüglich wirklich wieder beschwerdefrei, nach diesen unglaublichen Erfahrungen über immerhin10 Jahre!

Damit ist der Zusammenhang mit Mangel an Vitamin D und Vitamin B12 zwar nicht bewiesen, aber sehr naheliegend und für mich bestehen keine Zweifel.

Ob das Ganze auch ohne Infiltrationen, bloss mit Vitaminsubstitution diesen schliesslich erfolgreichen Verlauf genommen hätte wage ich zu bezweifeln. Vielleicht aber hätte das genügt?

Jedenfalls ist mir beim Lesen Ihres Problems gleich meine eingene Geschichte in den Sinn gekommen. Vielleicht, oder höchstwahrscheinllich, helfen Ihnen die selben Strategien.

mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX
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falls die Info hilfreich war, danke XXXXX XXXXX für die Honorierung mit "Akzeptieren"


Verändert von tomtom_user am 14.09.2010 um 21:56 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erstmal danke für die ausführliche Antwort! Ich bin ja schonmal beruhigt, daß sie mich nicht für verrückt halten und zudem selbst Erfahrung mit derartigen Muskelschmerzen gemacht haben. Im Frühjahr 2009 wurde bei einer Blutuntersuchung, die wegen immer wiederkehrenden Müdigkeitsanfällen, welche jetzt allerdings nicht mehr vorhanden sind und, im Nachhinein betrachtet, wohl eher mit einer Dauerbelastung psychischer Natur zusammenhingen) vorgenommen wurde, tatsächlich ein Vitamin B12-Mangel festgestellt. (Da war ich aber noch beschwerdefrei.) Und was die Infiltrationen angeht, so war ich am Freitag bei einem Orthopäden, den mir meine Krankengymnastin empfohlen hat, weil sie immer wieder von Patienten hört, daß der gut ins ISG spritzt. Der wollte mich aber nicht spritzen, weil er meine Beschwerden wohl nicht eindeutig zuordnen konnte. Jetzt stellt sich natürlich die unvermeidliche Kostenfrage: Übernimmt die Krankenkasse diese Lidocain-Injektionen und Vitamin-Injektionen? Und kann ich mir diese Vitamin-Injektionen auch selbst verabreichen? (Schichtdienstbedingt wäre es mir nämlich gar nicht möglich, dafür immer eine Arztpraxis aufzusuchen...) Und wie lange mußten Sie insgesamt Vitamin D und B12 injizieren? Sie schreiben: "Vitamin D - Substitution (3 Monate 5000 IE täglich, zusammen mit einer Mahlzeit und später Erhaltungstherapie mit 1000 IE/Tag)..." Wie lange haben Sie dann noch diese Erhaltungstherapie durchgeführt? Und worein werden die Lidocain-Infiltrationen jetzt eigentlich genau verabreicht...? Und was ist Lidocain eigentlich? Können Sie mir bitte konkret sagen, wie ich vorgehen soll?! Die Blutuntersuchung wird sicher mein Hausarzt veranlassen und die Vitamin-Injektionen ggf. auch selbst durchführen. Aber wer kann und wird mich infiltrieren, wenn sich der genannte Orthopäde schon geweigert hat...??
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
sorry, hatte Ihnen eine umfassende Antwort geschrieben und mit einer falschen Taste den browser abgeschossen und dabei 50' TippArbeit ins jenseits spediert...


werde mich später wieder melden.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Oh Mann, das ist ja ärgerlich! Das ist mir auch schon ein paarmal passiert... Seitdem habe ich mir angewöhnt, längere Texte grundsätzlich immer erst zu kopieren, bevor ich auf senden gehe, weil es mir auf manchen Seiten auch schon passiert ist, daß ich bei längerer Inaktivität automatisch vom System abgemeldet worden bin und mich zuerst wieder neu anmelden mußte, um die Mail abschicken zu können, welche natürlich in der Zwischenzeit im Nirvana verschwunden war... Tut mir echt leid. Sie müssen sich nicht beeilen. Ich kann warten. Ich bin ja schon sehr froh und erleichtert, daß Sie mir so eine detaillierte Antwort geschrieben haben und werde auch eine positive Kritik schreiben!
Ein paar zusätzliche Fragen fallen mir bei der Gelegenheit aber noch ein: Die Vitamin-Spritzen muß ich ja 3 Monate lang täglich kriegen. Reicht dieses "Depot"(?) dann für immer oder muß man da irgendwann mit einem Rezidiv rechnen? Was bewirkt Vitamin B12 und insbesondere Vitamin D in diesem speziellen Fall? Finde ich überhaupt einen niedergelassenen Arzt oder einen Klinikarzt, der mir freiwillig (Lidocain und v.a.) ein Betäubungsmittel in die Beine (und ins ISG?) spritzt? Und wäre es sinnvoll, begleitend zu der Injektions-Therapie Akupunktur zu machen? (Haben mir jetzt mehrere geraten...) Was haben Sie für Erfahrungen damit gemacht? War das hilfreich für Sie und hatte es einen nachhaltigen Effekt? (Mein Trainer ist nämlich der Auffassung, daß das immer nur kurzfristig hilft, die eigentliche Ursache aber nicht beseitigt...) Und darf ich fragen, seit wann Sie jetzt wieder komplett beschwerdefrei sind? Ich hoffe, das war nicht zu viel...?
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ok, danke für das Verständnis!

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin das sehr gut mit der Nahrung resorbiert wird und deshalb als Tropfen/Kapsel oral eingenommen wird (zu einer Mahlzeit weil ein wenig Fett wichtig ist: Gallesekretion). Es empfiehlt sich zu Beginn wirklich genug hoch zu dosieren, empfohlen werden 5000 IE über zwei Monate, dann Vitamin-D-Spiegel bestimmen und Rückgang auf 2000 IE. Eben ist eine Studie erschienen die besagte dass mindestens 2000IE zur Behandlung (einer rheumatischen Erkrankung allerdings) nötig sind. Viele Kollegen verwerfen die Hände bei diesen Dosierungen weil wir uns, von den Neugeborenen her (!), an 400 IE-Dosen gewöhnt sind. Diesen Kollegen darf man sagen dass 30 Minuten unbekleidet an der Mittagssonne etwa einer Dosis von 20'000IE entspricht.
Vitamin B12 (genauso wie Vit.D, vor Behandlungsbeginn einen Blutspiegel messen) sollte als Depotinjektionen verabreicht werden weil der Grund mangelhafter Blutspiegel meist in einer ungenügenden Aufnahme der Magenschleimhaut besteht. Auch hier nicht vorschnell abspeisen lassen: Die untern Normwerte wurden für die Blutbildung definert (Verhinderung einer sog. perniziösen Anämie) und haben nichts zu tun mit der (lange unbekannten) Wirkung auf das Nerv-Muskelsystem. Der Spiegel nach Therapieende (mehrere Wochen Abstand zur letzten Injektion, sonst gibt's falsch-hohe Werte!) sollte im obern Normbereich liegen (um 400-500 z.B.). Liegt er nämlich im untern Normbereich, so kann der Spiegel für Nerv-Muskel evtl. ebenfalls viel zu tief sein, insbesondere auch weil die Bindung an das Transportprotein bei den Messungen nicht berücksichtigt werden kann. Es müsste allenfalls das sog. 'Holotranscobalamin' und schliesslich das 'Homozystein' bestimmt werden, was aber die meisten Laboratorien nicht können. Die Injektionen sollten nicht zu dicht aufeinander folgen weil die Serumhalbwertzeit von Depotpräparaten oft bei ca. einer Woche liegt. Der Abstand wäre also in 2-3 Wochenintervallen ws. optimal.

Was die mögliche (nicht bewiesen aber aufgrund des Verlaufes in meinem Fall wahrscheinlich) Wirkung der obigen Vitamine (Korrektur eines dokumentierten Mangels, nicht ein Übermass als Therapeutikum gedacht!) betrifft, so zweifle ich ob die Vitaminsubstitution alleine genügen würde solch ein ausgeprägtes Bild zum Verschwinden zu bringen. Ausschliessen kann ich es aber nicht. Jedenfalls scheint es bei mir der einzige Grund zu sein weshalb ich nach den Infiltrationen keine Rückfälle mehr hatte. Es ist also höchstwahrscheinlich tauglich als Rezidivprophylaxe. Zumindest bei Vitamin D hatte ich stark diesen Eindruck (begonnen Dezember 09 mit obigem Dosierungsschema). Bei B12 hatte ich auch den Eindruck dass Rezidive weniger intensiv und erträglicher wurden, aber nicht in dieser Vollständigkeit.

Zur Infiltrationstherapie:
Man muss die pharmakologische Wirkungsdauer von Lidocain, ca. 10-15 Minuten, unterscheiden von der kinischen Wirkung des Therapieeffektes. Ich hatte diese Therapie, die übrigens nicht in den Lehrbüchern steht, nach den ersten Beobachtungen und Erfahrungen (ca.1997) stets kontrolliert und (für mich) standardisiert durchgeführt und dabei immer die Ausgangsbeschwerden/-befunde, die durchgeführte Therapie und den Verlauf nach Therapieende dokumentiert. So konnte ich vielleicht etwa 1000 Patienten behandeln und hatte ca. 18'000 Infiltrationspunkte gesetzt. Bei den allermeisten dieser Patienten war der Therapieeffekt, 2-3 Nachinfiltrationen nach jeweils etwa 2-3 Tagen waren oft notwendig, anhaltend. Vereinzelt hat es Patienten gegeben die z.B. nach einem Jahr wieder gekommen sind weil sie den Wiederbeginn der Symptome verspürt hatten. Diese waren in der Regle nach einer einzigen Sitzung wieder beschwerdefrei.

Falls die Therapie erfolglos war, so stellte sich praktisch immer ein anderer Grund heraus (Enztündung, Reiz der Muskel/Sehnenmanschette durch arthrotische Randzacken an Gelenken etc.), so dass es sich bei den Verkrampfungen um Sekundärphänomene handelte.

Jedenfalls sollte die Tatsache, dass ich in den letzen Praxisjahren praktisch keine Antirheumatika mehr brauchte, aufzeigen dass die Strategie funktionierte. Ebenso die vielen Anfragen die mich deswegen erreichten. Aber eine Wunderkur ist es natürlich nicht und vor allem relativ zeitaufwändig (nur schon das Aufsuchen dieser Infiltrationspunkte).

Die lang-anhaltende oder meistens definitive Wirkung lässt sich gut erklären, indem sensibler Nerv, motorischer Nerv und Muskel ja einen geschlossenen Regelkreis (umgeschaltet über das Rückenmark) bilden. Wenn sich ein Muskel verkrampft so können in diesem Regelkreis 'falsche Signale' "zirkulieren" und es kommt statt zur Hemmung der Muskelkontraktion zu einer Stimulation (=positiver Feedbackmechanismus). Nun unterbricht das Lidocain als Lokalanästheticum diesen Regelkreis vollständig. Das ist der Grund weshalb auch sofort klar wird, ob und dass die Therapie gewirkt hat. Die Patienten verlassen den Behandlungsraum beschwerdefrei. Einzig wenn sehr viele Muskelbereiche betroffen sind, wie bei Ihnen, dann sind gel. mehrere Sitzungen notwendig wiel die Maximaldosis Lidocain nicht überschritten werden sollte. Lidocain wird übrigens in der Leber sehr rasch wieder abgebaut.

Lidocain Ins ISG zu spritzen dürfte meines Erachtens keinen Sinn machen, weil es ja kein entzündungshemmendes Mittel ist. Ich kann mit gut vorstellen dass das Problem ja gar nicht die ISG sind, sondern dass diese lediglich durch die dauerverkrampfte Glutäalmuskulatur überlastet sind und sekundär Schmerzen verursachen?

Gerne beantworte ich auch weitere Fragen, mfg, ChristXXXXX XXXXX
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend, Herr Lee!

Vielen Dank XXXXX XXXXXür die erneute, ausführliche Antwort!

Die Beschreibung von dem "Feedbackmechanismus" finde ich sehr einleuchtend, hilfreich und anschaulich - auch für Argumentationszwecke.


Folgende Fragen wurden allerdings noch nicht beantwortet:


1. Übernehmen die gesetzlichen Krankenkasse diese Lidocain-Injektionen und Vitamin-Injektionen bei einer entsprechenden Behandlungs-Indikation?

2. Und wenn nicht, wieviel würde mich das Ganze kosten?

3. Und kann ich mir diese Vitamin-Injektionen auch selbst verabreichen...? (Schichtdienstbedingt wäre es mir nämlich gar nicht möglich, dafür täglich eine Arztpraxis aufzusuchen...) Oder war's jetzt gar nicht täglich, sondern wöchentlich?

4. Könnten Sie (mir) bitte nach Möglichkeit einen detaillierten Spritzplan aufstellen?

5.
Können Sie mir bitte konkret sagen, wie ich vorgehen soll? Die Blutuntersuchung
wird sicher mein Hausarzt veranlassen und die Vitamin-Injektionen ggf. auch selbst durchführen. Aber wer kann und wird mich infiltrieren, wenn sich der erwähnte Orthopäde schon geweigert hat? Finde ich überhaupt einen niedergelassenen Arzt
oder einen Klinikarzt, der mir freiwillig ein Betäubungsmittel in die Beine spritzt...?
Und wenn ja, was denken Sie, wieviele Infiltrationen ich in welchen Abständen bräuchte? Und inwieweit habe ich nach der Infiltration noch Bewegungseinschränkungen...?

Das Interessante ist ja, daß ich mir im Anfangs-/Manifestations-Stadium (intuitiv?)
selbst auch schon überlegt hatte, daß es doch vielleicht eine Maßnahme sein könnte,
ein Muskelrelaxans oder Anästhetikum lokal zu spritzen - obwohl ich ja nun wirklich medizinischer Laie bin... Für den Arzt, den ich das fragte, war das aber keine Option.


6. Wäre es sinnvoll, begleitend zu der Injektions-Therapie Akupunktur vornehmen zu lassen? (Haben mir jetzt mehrere zu geraten...) Was haben Sie für Erfahrungen damit gemacht? War das hilfreich für Sie und hatte es einen nachhaltigen Effekt? (Mein Trainer im Rehazentrum ist nämlich der Auffassung, daß das immer nur kurzfristig hilft, die eigentliche Ursache aber nicht beseitigt...)

7. Und darf ich noch fragen, seit wann Sie jetzt wieder komplett beschwerdefrei sind?
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
zu 1.: da ich die Verhältnisse in Deutschland nicht kenne kann ich eigentlich diese Frage nicht beanworten, aber Ihr Hausarzt weiss das mit Sicherheit. Injektionen sind es übrigens nur beim Vitamin B12 (können Sie selbst machen, ich mache es auch selbst, in den Oberschenkel). Bei Lidocain handelt es sich um Infiltrationen, also eine Verteilung der Flüssigkeit in verschiedene Bereiche. Dies mit dem Ziel im Muskel drin die optimale Stelle sicher zu 'erwischen': In verschiedenen Einstichtiefen werden fraktionierte Teildepots des Spritzeninhaltes deponiert. Bei sehr flachen, oberflächlichen Muskeln naturgemäss auch die ganzen 5ml aufs mal. Der Tarif für diese Technik müsste also unter Infiltration und nicht unter Injektion gesucht werden.
2. diese Frage kann ich noch weniger beantworten...
3. B12 - Depotinjektionen würde ich zuerst etwa wöchentlich und ab dem zweiten Monat zweiwöchentlich injizieren (wie erwähnt evtl. durch Sie in den Oberschenkel). Allerdings wird als mögliche NW eine Anaphylaxie beschrieben, wobei dies mit Sicherheit eine ausserordentliche Rarität ist. Wenn Sie aber selbst injizieren, dann müssten Sie wenigstens eine Adrenalin-Fertigspritze in der Nähe haben (wird auch von Insektengift-Allergikern benutzt).
4. für B12 schon geschehen, die Lidocain-Infiltrationen müssen nach Tastbefund des Untersuchers gesetzt werden
5. dies ist die allerschwierigste der Fragen! Leider halten viele Kollegen für nicht existent was nicht in den Lehrbüchern steht. Ich bin übrigens "absolut Schulmediziner" und verstehe das gut. Allerdings sollte diese Einstellung nicht davon abhalten sich Gedanken über den Tellerrand hinaus, über Zusammenhänge von Phänomenen die sich schliesslich ja beobachten lassen, zu machen. Wenn wir nur noch Administratoren und guideline-Rezitierer sind, wie soll dann das Wissen erweitert, wie sollen neue Erkenntnisse gewonnen werden? Forschung sollte nicht bloss ein Primat der Hochschulen und der Industrie sein, aber das heutige System (Zeitdruck, Abgeltung etc.) würgt alles ab was über die Routine hinaus geht... Vielleicht ein wenig übertrieben und nur für die Schweiz gültig, aber dies ist meine Beobachtung. Es gibt aber doch Ärzte, gel. auch Rheumatologen (nicht oder kaum an den Uni-Kliniken) die sich schon mit solchen Strategien auseinandergesetzt und Erfahrung gesammelt haben.

Jedenfalls kann ich sagen: wenn sich der Therapieeffekt umgehend nach bzw. schon während der Infiltration einstellt, dann brauche ich keine Doppelblindstudie zu machen um überzeugt zu sein dass es funktioniert. Sondern dann bin ich nur noch daran interressiert weshalb und auf welchem Weg die Wirkung erreicht wurde. Das ist doch die spannende Frage, zu der ich mir viel Gedanken gemacht habe (ich bin jetzt wieder Mikrobiologe).

Á propos Betäubungsmittel: Lidocain ist zwar ein Lokalanästheticum und sogar ein Abkömmling vom Kokain (früher wurde letzteres verwendet), ansonsten aber hat es keinerlei psychotrope Eigenschaften. Es ist hervorragend verträglich und bei den etwa 18'000 Infiltrationen die ich gemacht hatte, habe ich keine einzige signifikante Nebenwirkung, ausser gel. etwas kurzzeitige 'Dusseligkeit', erlebt. Man kann es in alle Muskel injizieren, von Kopf bis Fuss.

Sehr schade dass der Arzt nicht von Ihrem Vorschlag wissen wollte! Wenn im Frühstadium auf diese Weise behandelt wird, dann kann gemäss meiner Erfahrung eine solche Entwicklung vermieden werden, zumindest hatte ich die etliche male beobachtet. Beispielweise hatte ich ab und zu Patienten die schon kurz nach einem Unfall bereits als "Schleudertrauma-Patienten" galten infiltriert, mit verblüffendem Erfolg übrigens (Schwindel und Gleichgewichtstörungen, Übelkeit, Sehstörungen: alles auf der Stelle verschwunden).

Mit Akupunktur habe ich keine eigenen Erfahrungen gemacht und kann deren Nutzen in dieser Indikation nicht beurteilen. Ich hatte aber gelegentlich Patienten die auf Infiltrationen hin immer wieder Rückfälle hatten (damals hatte ich weder B12 noch D bestimmt und war über deren Einflüsse nicht informiert !) dem Kollegen zur Akupunktur geschickt. Jedoch hat das bei diesen Patienten (ca. 6) auch nicht geholfen.

Zur Aussage des Trainers habe ich Verständnis, es entspricht aber keineswegs meiner Erfahrung die ich in 6 Jahren (1998-2004) gesammelt hatte.

Völlig beschwerdefrei bin ich etwa seit diesem Frühjahr und das einzige was ich ab Dez. 09 geändert habe ist die Behandlung mit Vitamin D und Omega3-Fettsäuren (DHA, Docosahexaensäure und EPA, Eicosapentaensäure). Natürlich könnten auch diese letzteren noch dazu beigetragen haben (was ich zuvor vergass).

mit freundlichem Gruss und alles Gute! ChristXXXXX XXXXX

Verändert von tomtom_user am 15.09.2010 um 18:51 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
...und nochmals danke!!

Ihren allgemeinen (und gesellschaftskritischen) Ausführungen stimme ich übrigens in vollem Umfang zu! Und um nochmal kurz auf Ihre vorherige Antwort zu sprechen zu kommen: Ja, ich nehme auch an, daß die (entzündlichen) Schmerzen in den ISG durch die dauerverkrampfte Glutäalmuskulatur zustandegekommen sind - zumal diese ja auch erst ein paar Monate nach dem Unfall auftraten und zunehmend schlimmer wurden...
(Sie meinen, die Dauerverkrampfung der Gesäßmuskulatur ist durch die die Dauerverspannung der Bein- bzw. Oberschenkelmuskulatur entstanden...?)

gestatten Sie mir bitte noch ein paar kurze, abschließende (Nach-)Fragen:

"Omega3-Fettsäuren (DHA, Docosahexaensäure und EPA, Eicosapentaensäure)"
Was erfüllen diese Präparate für eine Funktion - in Bezug auf die Symptomatik...?
Bekomme ich diese "Nahrungsergänzungsmittel"(?) in der Apotheke - und in welcher Dareichungsform und Dosierung?
Und muß ich diese dann lebenslang einnehmen...?

"Der Abstand wäre also in 2-3 Wochenintervallen ws. optimal."
blöde Frage: Was heißt: "ws"...?

"Es gibt aber doch Ärzte, gel. auch Rheumatologen..."
Und welche Ärzte wären das z.B. - außer Orthopäden?
Welche Berufsgruppe ist Ihrer Erfahrung nach am aufgeschlossensten dafür...?

Aber die beste Vorgehensweise ist wohl schon die, das Ganze erstmal mit meinem Hausarzt zu besprechen, daß er - wenn er (hoffentlich!) davon überzeugt ist - alles weitere in die Wege leitet, oder...?
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Natürlich hängen die muskulären Probleme 'entstehungsgeschichtlich' zusammen, jedenfalls sind solche Verläufe immer wieder zu beobachten, zumindest wenn man darauf achtet und sensibilisiert ist. Begonnen hat es mit dem Trauma am Knie, dann die Schmerzen im Bein, dann im Gesäss, dann im Rücken und schliesslich sogar in den Armen. Solche Verläufe habe ich oft gehört oder (teilweise) mitverfolgen können, glücklicherweise aber auch deren Rückbildung. Ich habe da einige äusserst imposante Verläufe beobachten können, aber darauf auch noch einzugehen führte hier doch zu weit.

Das mit der ISG-Entzündung will ich ja nicht in Abrede stellen und eine solche wäre tatsächlich durch chronische muskulär-bedingte Überlastung theoretisch zu erklären, auch wenn ich da etwas skeptisch bin. Sehr häufig sind nämlich der M. glutäus medius und vor allem auch die pelvitrochanteren Muskulatur verspannt. Wenn dann alles so steinhart verkrampf ist, dann ist es u.U. schwierig zu sagen ob der Schmerz nun von diesen Muskeln oder vom ISG herrührt. Auch bei der technisch korreken klinischen Prüfung der ISG werden ja diese Muskel etwas gedehnt und wenn sie so verkrampft sind, dann schmerzen sie auch entsprechend. Jedenfalls denke ich das zuerst die primäre Ursache eliminiert werden sollte.

Die erwähnten Fettsäuren wirken immunmodulierend und senken z.B . die proinflammatorischen Interleukine Interleukin 1 und 6 sowie den Entzündungsmediator TNF (bisher: TNF-alpha). Dies wurde in einer Reihe von Studien bestätigt und korreliert auch mit klinischen Studien bei verschiedenen rheumatischen Erkrankungen.

Vielleicht wundern Sie sich dass ich jetzt trotzdem von Entzündung spreche? Nun reagiert jedes gestresste Gewebe, also auch das dauerverspannte Muskelgewebe, mit einer (hier minimalen) Entzündungsreaktion. Diese wäre aber nur auf mikroskopischen Dünnschnitten mit spezieller histochemischer Färbetechnik zu erkennen. Allenfalls auch mit 'supermodernen' Methoden wie speziellen PET-Verfahren (Positronen-Emissions-Tomografie). Deshalb kann auch von diesen (n-3) Fettsäuren (früher omega-3-Fettsäuren) eine gewisse Wirkung erwartet/erhofft werden. Die Datenlage ist zwar noch nicht gross, es gibt aber auch hier kleinere Studien welche in diese Richtung weisen. Weil nun diese (n-3)Fettsäuren auch sonst ja nicht sinnlos sind (für Gehirn, kardiovaskulär u.a.), habe ich Ende 09 begonnen diese regelmässig einzunehmen. In den USA sind diese übrigens viel günstiger und höher dosiert zu beziehen als in unseren Apotheken, was im übrigen auch für Vitamin D zutrifft. Eine gute Quelle qualitativ einwandfreier Produkte ist übrigens www.lef.org, obschon mich der schreierische Name 'Life-Extension' sehr ärgert. Solche Nahrungsergänzungen sollten natürlich zeitlebens eingenommen werden, wenn man denn von ihnen eine prophylaktische Wirkung erwartet. Im Fall dass 'bloss' eine adjuvante therapeutische Wirkung zur Lösung eines bestimmten Problems erwünscht ist, kann das Präparat auch wieder abgesetzt werden.

Die Dosisempfehlung in 2-3-Wochenintervallen betrifft ausschliesslich das zu injizierende Vitamin B12! In engeren Abständen bringt infolge der relativ langen Serumhalbwertzeit viel weniger weil der Überschuss dann einfach ausgeschieden wird. Den Konjunktiv gebrauche ich gerne wenn ich nicht sicher bin ob meine Ansicht wirklich das Gelbe von Ei ist, also in Situationen wo ich keine überzeugenden Empfehlungen finden kann und auf meine eigene Einschätzung angewiesen bin. Im übrigen können die Unterschiede ja durchaus marginal sein.

Die Frage nach der Inovationsfreudigkeit müsste wohl für jeden Arzt ganz individuell gestellt werden und lässt sich kaum einer Berufsgruppe zuordnen. Ich kenne Kollegen die sehr interressiert sind und sich nicht mit der sturen Einhaltung von gudelines das eigene Denken verbieten, und eben auch andere. Leider ist diese die allerschwierigste all Ihrer Fragen. Ich kann Ihnen da nur empfehlen sich herumzuhorchen, bei Ärzten nachzufragen und zu hoffen dass Sie irgendo eine offene Türe einrennen. Gerne bin ich auch bereit für Auskünfte bezgl. Tecnik der Infiltrationen etc. Ihr Vorschlag zunächst den Hausarzt zu konsultieren halte ich übrigens für den Besten. Wenn er aufgeschossen ist für Neues, so wird ihn das sicher sehr interressieren und ihm Gelegenheit geben was ganz Überraschendes mitzuerleben.

Zu guter Letzt muss ich aber, trotz meiner Überzeugung der Zusammenhänge in Ihrem Fall, klarstellen dass vor einer Behandlung immer die Validierung der Verdachtsdiagnose steht, und um eine solche handelt es sich hier.

ich wünsche Ihnen viel Glück und würde mich freuen zu hören wie der Verlauf war.

herzlicher Gruss, ChristXXXXX XXXXX






Verändert von tomtom_user am 15.09.2010 um 21:45 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Und wenn die primäre Ursache - also die Verspannung des M. glutäus medius und der pelvitrochanteren Muskulatur - durch diese gezielte Behandlung eliminiert worden ist
- dann meinen Sie, geht die ISG-Entzündung von selbst zurück...?

Nur, daß ich es richtig verstehe:
Die Vitamine B12+D werden schon über 3 Monate beide
ausschließlich gespritzt und nicht eingenommen, oder?

Und können Sie mir bitte nochmal konkret erklären, was die Vitamine in diesem speziellen Fall jedes für sich und in Zusammenwirkung genau bewirken und warum insbesondere das Vitamin D es dann schließlich bei Ihnen "rausgerissen" hat?

Und die Lokalanästhetika-Infiltrationen erfolgen schon in beide Oberschenkel, oder?
Meine Unterschenkel (insbesondere die Innenseiten und Waden) sind auch ziemlich verspannt. Die Innenseiten tun schon beim beim bloßen Darüberstreichen weh und die Waden beim Rennen... Sollte man da dann auch infiltrieren oder meinen Sie, daß diese Verspannungen sich von selbst (auf)lösen, wenn die Oberschenkelmuskulatur "frei" ist?

Selbstverständlich gebe ich Ihnen einen Verlaufsbericht!

Sagen, Sie, kann ich Sie eigentlich auch gezielt auf der Seite anschreiben
- auch, wenn ich (in 3 Monaten) nicht mehr hier angemeldet sein sollte...?

Und wo kann ich eine Rezension schreiben?
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Na, gleichzeitig Läuse und Flöhe kann man ja haben. Aber wahrscheinlicher ist es doch, stets nur von einer Sorte befallen zu sein...

Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt, bezüglich ISG-Entzündung. Falls die Muskeln dieser Region völlig entspannt sind und die Schmerzen dort immer noch vorhanden, dann könnte man die Frage einer Entzündung der ISG wohl aufwerfen. Aber, weshalb sollten diese ausgerechnet entzündet sein wo Sie solch (eindeutigen?) muskluären Probleme entwickelt haben. Die Idee mit der verspannung-bedingten Überlastung war nur eine Idee, vielleicht trifft sie ja zu. Die ISG-Geschichte würde ich vorerst also mal ad acta legen. Sie liesse sich ja jederzeit wieder reaktivieren.

Nur das B12 wird injiziert! Dies weil die Ursache des B12-Mangels meist in der ungenügenden Aufnahmefähigkeit der Magenschleimhaut liegt (spezielle Zellen sind dazu verantwortlich). Dann nützen eben auch B12-Tabletten nichts.

Das Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und wird sehr gut aus oralen Präparaten resorbiert, sofern zu einer Mahlzeit eingenommen.

Aber, wie zuvor erwähnt, es empfiehlt sich jedenfalls zuvor die Blutspiegel von B12 und D zu messen. Die Werte sollten allerdings (sehr) im obern Normbereich liegen, sonst würde sich jedenfalls eine Substitution empfehlen.

Über Jahrzehnte war Vitamin B12 nur in Zusammenhang mit der perniziösen Anämie bekannt und Vitamin D zur Knochenbildung. Heute weiss man aber von beiden Vitaminen dass sie offensichtlich wichtige Funktionen im Bereich des Nervensystems und der Muskelfunktionen ausüben. Meines Wissens ist aber noch relativ wenig bekannt wie die exakten Mechanismen sind und in der allg. Ärzteschaft ist die Wahrnehmung dieser Zusammenhänge noch längst nicht Allgemeingut.

Ich würde alle betroffenen Muskel infiltrieren. Bei ausgedehnten Befunden der untern Extremitäten ist es manchmal sinnvoll zunächst nur ein Bein (sind jetzt bei Ihnen beide Beine betroffen?) zu behandeln. Dann wird der Unterschied, bzw. Therapieeffekt, besonders imposant wahrgenommen.

Sehr wichtig sind in der Tat auch die Oberschenkel, ja halt alle betroffenen Muskel. Wegen Gefässen braucht sich der Arzt keine Sorgen zu machen. Wenn mit etwas Gefühl die (schwarze) Nadel in die Tiefe geschoben wird (zwischen kräftig-drückenden Zeige- und Mittelfinger zur Kompression des Unterhautgewebes!), dann spürt man schon wenn die Nadel auf erhöhten Widerstand stösst. Kleinere Gefässe, gel. auch eine sehr kleine spritzende Arterie, können natürlich getroffen werden, ist aber kein Problem. Auch wegen des Ischiasnervs braucht man sich keine Sorgen zu machen, der ist erstens sehr tief und zweitens könnte ihm etwas Lidocain nichts anhaben.

Zwischen den Injektionen immer wieder den Patienten herumgehen lassen zur Beurteilung wo es nun noch schmerzt. Und immer die Muskluatur mit kräftiger Palpation nach schmerzhaften Verspannungen absuchen und nur diese Bereiche infiltrieren (sonst nützts ja nichts). Übrigens gibt es oft ein Zwicken dass u.U. in die Peripherie ausstrahlt. Dies ist ganz normal und sogar ein Zeichen dass die rechte Stelle erwischt wurde.
Lidocain hatte ich stets in sehr tiefer Konzentration injiziert, 0.25%, und jedesmal in einer 5ml-Spritze ein 0.5%-Lidocain mit NaCl 1:1 verdünnt. Damit hatte ich 80 ml zur Verfügung, genug für 16 Infiltrationspunkte zu je 5ml. Dies ist aber einfach so wie ich es zur Standardisierung gemacht habe und kein Muss.

Sie können mich in Zukunft besser [email protected] erreichen.

freundlicher Gruss und viel Glück, ChristXXXXX XXXXX


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, bei mir sind beide Beine betroffen, wobei das linke Beine schon von Anfang an verspannter war, als das Rechte - vermutlich, weil ich damit über einen längeren
Zeiraum versucht habe, diese Instabilität im rechten Kniegelenk auszugleichen...

Also, wegen des subfascialen Ödems trage ich ja nun schon 5 Wochen lang einen sogenannten "dachziegelförmigen Tapeverband" an den Unterschenkel-Innenseiten.
Und diese Entstauungstherapie hat auch insofern ganz gut funktioniert, als meine "Betonwaden" jetzt wieder weicher geworden sind und auch die Außenseiten nicht
mehr weh tun. Die Innenseiten sind aber immer noch druckempfindlich.
Der Phlebologe wollte es jetzt mal mit einem ("Original-Fischer"-)Verband versuchen. Wenn es dadurch aber auch nicht (deutlich) besser werden sollte, fällt das wohl doch nicht mehr in den phlebologischen Fachbereich...

Und wenn dem so wäre, könnte es dann von den verspannten Oberschenkeln ausstrahlen und sollte man in diesem Fall dann auch dort infiltrieren?
Da kommt allerdings nach der Haut ja schon fast gleich der Knochen...
Und kann man auch die Adduktorenansätze (also speziell die Sehnen in der Leiste) infiltrieren. Oder ist das nicht so sinnvoll, wenn diese entzündet sein sollten...?
Und wenn dem so sein sollte: Wie therapiert man sowas?

Bezüglich der Infiltrationen habe ich mir von einer orthopädischen Gemeinschaftspraxis mal einen Kostenvoranschlag geben lassen, weil das bei denen unter "IGEL-Leistung" läuft: Das wären insgesamt 10 Injektionen, 2x pro Woche für knapp 600 Euro!
Meinen Sie, daß bei mir 2x pro Woche ausreicht? Da wären dann aber einmal
2 und einmal 3 Tage dazwischen... Und Sie haben ja alle 2-3 Tage angeraten.
Riskiere ich mit dieser längeren Pause dazwischen ein (schnelleres) Rezidiv?
Die infiltrieren je 1 Ampulle Zeel, Traumeel, Meavirin (5 ml). Was halten Sie davon...?
Ist dieses Mischungsverhältnis sinnvoll und wirklich effektiv? (Habe über genau diese Neuraltherapie in dieser Praxis nämlich auch schon eher negative Erfahrungsberichte gelesen...) Allerdings ging es da auch nicht um reine Muskel- (und Nerven-)schmerzen, sondern eher um Rückenschmerzen, wo ja auch noch die Bandscheiben u. Wirbel u.a. beteiligt sind...) Wird damit derselbe Effekt erzielt, wie mit (dem von Ihnen empfohlenen) Lidocain...? Ich würde den Arzt (bei dem ich in 11 Tagen einen Termin habe) fragen, ob er mir stattdessen auch Lidocain verabreichen würde... Dafür bräuchte ich aber eine Argumentationsgrundlage...!

Waren die Vitamin B12+D-Werte eigentlich auch bei ihren Patienten im unteren Normbereich? Also, ist das quasi ein Indikator oder so eine Art Diagnosekriterium,
daß die Werte bei dieser Symptomatik so niedrig sind...?
Das würde mich mich jetzt mal aus rein wissenschaftlichen Gründen interessieren.

Der Zusammenhang von Vitamin B12 und der ungenügenden Aufnahmefähigkeit
durch die Magenschleimhaut war mir dadurch schon bekannt, daß bei mir (aufgrund
der täglichen Müdigkeitsanfällen) Anfang letzten Jahres ein Bluttest gemacht wurde,
wobei dann ja rauskam, daß der Spiegel zu niedrig ist, weshalb mir mein Hausarzt vorgeschlagen hat, das Vitamin B12 über einen gewissen Zeitraum zu injizieren...

Und kann mir mein Hausarzt das Vitamin D verschreiben
oder muß ich mir das in der Apotheke selbst besorgen...?
Und wenn ja, in welcher Konzentration?

So, jetzt habe ich Sie doch nochmal über diese Seite ageschrieben.
Werde Sie bei evtl. noch auftretenden Fragen dann aber über die angegebene E-Mail-Adresse anschreiben. Darf ich die für Rückfragen auch an meinen Arzt weitergeben?
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Herr Kollege Lee,
ich finde Ihren Einsatz außerordentlich und danke XXXXX XXXXX habe etwas davon gelernt!
(wieder auf die Wichtigkeit von Vit D hingewiesen worden zu sein)
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Lee,

Dr. A. Teubner
hat mir (an Ihrer statt) auf meine Frage geantwortet...
Jetzt weiß ich nicht, was passiert, wenn ich auf den "Akzeptieren-Button" klicke...
Denn die/meine Honorierung sollte ja schon Ihnen persönlich gelten...!
Und einen Bonus würde ich Ihnen auch gerne noch zukommen lassen.
Wie soll ich jetzt vorgehen?
Könnten Sie mir bitte eine Antwort auf meine Frage geben
(die ja von Dr. Teubner nicht beantwortet wurde),
damit ich diese (Ihre Antwort!) dann akzeptieren kann...!?

Mit freundlichem Gruß
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte akzeptieren Sie in den Antwortfeldern des geschätzten Kollegen Lee; meine Anmerkung galt nicht Ihnen sondern dem enormen persönl- Einsatz von Kollege Lee.
Ich freue mich aber, dass Sie ihm dafür auch eine Bonuszahlung zukommen lassen wollen- von der hat er mehr, als vom Betrag der akzeptierten Antworten- nämlich 75, statt 50%
Alles Gute Ihnen
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Liebe Kollegin Teubner,
an dieser Stelle auch Ihnen herzlichen Dank! Der ökonomische Bereich war leider nie meine Stärke und wenn ich zu meiner Praxiszeit nicht hervorragende MPA's gehabt hätte, wäre ich wahrscheinlich Konkurs gegangen... So war ich dann auch nach 12 Jahren in Gefahr auszubrennen und wechselte deshalb (rechtzeitig) wieder auf meine andere Fachrichtung (Mikrobiologie). Dies obschon ich auch leidenschaftlich gerne als Hausarzt meine Patienten betreute.
Vielen herzlichen Dank!
==================================================================
Liebe Patientin,
ich versuche jetzt Ihre Fragen von heute morgen zu beantworten, zumindest soweit ich es kann.
Das subfasziale Ödem war aus meinem Gedächnis verschwunden, obschon Sie es schon mal erwähnt hatten. Sie sprechen ja auch von 'Betonwaden', die unter der Taping-Therapie zumindest gebessert haben.
Ich frage mich wie der Phlebologe wohl dieses subfasciale Ödem diagnostiziert hat. Ich denke dass er diese Diagnose aufgrund der tastbaren verhärteten und druckschmerzhaften Muskellogen gestellt hat, und ws. einem peripheren Ödem, bedingt durch den infolge Druckerhöhung gestören venösen Rückfluss ? Dies wäre ein interessanter Zusammenhang der fast denselben Effekt hat wie meine Hypothese von der 'verspannten' Muskulatur. Nur wäre der Entstehungsmechanismus im Fall des Ödems rein passiver Natur, im Falle einer Muskelverkrampfung ein aktiver Vorgang. An diese Differenzierungsmöglichkeit hatte ich schon mal gedacht, bin dem Thema aber nie weiter nachgegangen. Vielleicht liegt hier der Grund für die Therapieversager der Infiltrationstherapie (ws. ca. um 10%)? Dies würde auch erklären weshalb Wärme in vielen Fällen hilfreich ist (muskelentspannend) aber gelegentlich im Gegenteil die Schmerzen sogar intensiviert (durch Ödemförderung)? .....

Jedenfalls muss ich mich mit dieser Differenzierung weiter auseinandersetzen. Wie es bei Ihnen nun ist, kann ich aus der Ferne leider überhaupt nicht beurteilten. Jedenfalls ist die Ausweitung des anfänglich eng lokalisierten Problems auf Gesäss, anderes Bein, Rücken bis in die Arme sicher nicht ebenfalls als subfasziales Ödem zu erklären. Dies sind zweifellos aktive muskuläre Prozesse die in erhöhtem Muskeltonus resultieren.

Wie ich früher erwähnte, wären bei Ihnen höchstwanrscheinlich durchaus mehrere Infiltrationssitzungen notwendig. Ich selbst habe dies oft in Abständen von 2-3 Tagen gemacht, war mir allerdings bis am Schluss nie ganz sicher ob dies optimal ist. Ich hatte das ganze Prozedere selbst entwickelt und zu wenig Gelegenheit solche Varianten zuverlässig auszutesten (da sind immer relativ viele Patienten mit gleichartigen klinischen Bildern notwendig). Irgendwie hatte ich den Eindruck dass 2-3 Tage optimal sind, kann mich aber auch geirrt haben. Übrigens kommt es gelegentich vor dass am nächsten Tag die Patienten wieder über (sogar noch mehr) Schmerzen klagen und diese aber einen oder zwei Tage später dann ganz verschwinden. Auch für solche Verläufe fehlte mir eine gut abgestützte Hypothese, obschon ich verschiedene Modellüberlegungen dazu hatte.

Zur Ökonomie würde ich meinen, dass mein 'Geschäftsgang' in der Praxis wahrscheinlich anders verlaufen wäre, wenn ich solche Tarife hätte verrechnen können. Wir haben/hatten in der Schweiz überhaupt keine Tarif der nur schon die Unkosten abdecken würde (relativ hoher Zeitaufwand für Arzt+MPA).

Zu Meaverin: ein Lokalanästheticum, ähnlich dem Lidocain, mit dem ich aber keine Erfahrung habe.

Traumeel ist, wie ich sehe, ein Homöopathikum und auch hier muss ich passen weil ich überhaupt nichts davon verstehe. Da wäre die Kollegin Teubner die optimale Ansprechpartnerin.

Bevor Sie eine Vitaminsubstitution machen sollten die Spiegel bestimmt werden. Dann aber sollte für D und für B12 unbedingt soviel und solange substituiert werden bis sie an der obern Grenze des Normbereiches liegen. Wie ich schon mal geschrieben hatte, sidn vor allem die untern Referenzbereiche der Laboratorien viel zu tief angesetzt, was historische Gründe hat.

Vitamin D: zwei Monate täglich 5000IE, dann Rückgang auf 2000IE. Letzteres ist übrigens eine kürzlich publizierte Empfehlung in einer rheumatologischen Zeitschrift.

Zur Thematik Rückenschmerzen/Bandscheiben:
natürlich gibt es die bekannten Bandscheibenvorfälle, mit allem Drum und Dran, doch ist noch lange nicht jede im MRT sichtbare prolabierte Bandscheibe auch Ursache von Schmerzen. Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein. Aber es ist halt immer schön wenn man dem Patienten auf einem Bild den Prolaps zeigen kann....
Viel häufiger als echte DH-Prolaps-verursachte Rückenschmerzen sind Spannungs-assoziierte Schmerzen, wobei wir wieder beim Thema wären. Natürlich können auch die verkrampften Rückenmuskel infiltriert werden, was übrigens immer wieder, ob der (mehrheitlich) augenblicklichen Beschwerdefreiheit, zu Begeisterungsstürmen führt.
Wenn eine ISG-Problematik geargwohnt wird, so ist es wichtig allenfalls (bei druckschmerzhaftigkeit) auch den Ileo- bzwl. lumbosakralen Bandapparat zu infiltrieren. Dies ist insofern speziell, als dort ein harter Widerstand mit der Nadel überwunden werden muss, was sonst nie gemacht werden sollte.

An einen Arzt dürfen Sie meine mail-Adresse weitergeben, sofern er Fragen hat oder auch meine Beurteilungen kritisieren möchte. Aber bitte nicht an spammer....

mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX
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