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Bergmann
Bergmann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1081
Erfahrung:  20j. Berufserfahrung in Kinder-, Jugendmedizin, Dermatologie, innere Medizin
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Bergmann ist jetzt online.

Mein kleiner Sohn ( geb.am 30. M rz 2010 ) hat andauernd eine

Kundenfrage

Mein kleiner Sohn ( geb.am 30. März 2010 ) hat andauernd eine laufende Nase es läuft richtig dünn und weiß ( milchig ) am Tag über ist es flüssig und zum abend hin ist die kleine Nase total verstopft das er richtig beschwerden hat mit dem atmen , er lag dewegen auch schon in der klinik und die meinten ich soll 3 mal täglich Nasentropfen geben davon halt ich allerdings nicht viel , ich hab jetzt von meiner Kinderärztin spray bekommen zum Nase befeuchten aber das hilft auch nicht weiter im gegenteil ich hab das gefühl das ihm das sprühen weh tut, den nächsten termin hab ich nun erst in 4 wochen und es wird nicht besser, sonst ist er gesund er ist aber nicht erkältet woher kann sowas kommen bzw was kann ich tun damit das aufhört, ich hab angst das er mir in der nacht ersticken könnte , ich wollt ihn schon auf ein kleines kissen legen in der nacht zur unterstützung der atmung aber das ist doch noch nicht so gut in dem alter, bitte helfen sie mir denn ich möchte ihn nicht schon wieder ins krankenhaus bringen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend,

 

Ihren Schilderungen nach hat Ihr Baby eine stark behinderte Nasenatmung wahrscheinlich durch eine vermehrte Schwellung der Nasenschleimhaut. Da es schon in der Klinik war, gehe ich davon aus, dass anatomisch alles in Ordnung ist.

Als symptomatisches Medikament kann man einem so kleinen Säugling nur Nasentropfen und kein Nasenspray geben, da das Baby die Gabe von Nasenspray nicht mit seiner Atmung koordinieren kann und deshalb immer als sehr unangenehm empfindet.

Nasentropfen haben nur Sinn, wenn sie auch einen abschwellenden Wirkstoff enthalten. Diese jedoch sollte man als 3mal tägliche Gabe möglichst nicht länger als 14 Tage in Folge geben.

Eine weitere Möglichkeit, die Atmung zu erleichtern, ist die Lagerung des Babys auf einer schiefen Ebene, d.h., man legt ein ca. 4cm dickes Buch unter das Kopfende der Matratze und hebt somit die komplette Matratze leicht an. So liegt das Baby nicht geknickt, wie zum Beispiel durch ein Kissen.

Die Raumluft sollte eher kühl und feucht sein. Also eventuell ein feuchtes Handtuch abends in die Nähe des Bettchens hängen, um die Raumluft anzufeuchten.

Man kann das Baby abends mit einem Inhaliergerät (z.B.Pariboy) mit DNCG oder Kochsalz (auf Abstand) inhalieren lassen, das beruhigt ebenfalls die Atmung. Gibt es rezeptfrei in Einzelampullen à 2 ml in der Apotheke. 1 bis 2mal täglich 1 Ampulle inhalieren, dauert ca 6 min. Inhaliergeräte kann man in der Apotheke leihen.

Homöopathisch empfiehlt sich die Gabe von Sambuccus nigra D2 Kügelchen, abends einmal 5 Kügelchen auf einen halben Teelöffel Wasser zerdrückt geben.

 

Nun zu den Ursachen: eine allergische Ursache ist in dem Alter sehr unwahrscheinlich.

Wesentlich wahrscheinlicher wäre eine infektiöse Ursache. Dies könnte man durch eine Blutabnahme bei der Kinderärztin feststellen lassen und dann entsprechend behandeln.

Bis zu einem derartigen Termin würde ich die von der Klinik verschriebenen Tropfen geben (auch, wenn es jetzt schon länger geht, mindestens abends) und die oben beschriebenen zusätzlichen Tipps versuchen, umzusetzen.

 

Ich hoffe, Ihnen und Ihrem Baby ein wenig geholfen zu haben. Freundliche Grüße.

 

 

 

 

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