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Dr. B. Gies
Dr. B. Gies, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 47
Erfahrung:  Radiologie, Neurologie, TCM
48564278
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Dr. B. Gies ist jetzt online.

Hallo, mein Mann leidet seit ca 6Wochen an einer Gesichert

Kundenfrage

Hallo, mein Mann leidet seit ca 6Wochen an einer Gesichert BSP L3-4 re (M51 .2 G ) mit starken Schmerzen er hat zur Schmerzbehandlung Katadolon S long 1x1 bekommen und Tilidin 50/4 retard - 1 A Phaarma 3x 1 die ihn aber nicht würglich helfen um mal einwenig schmerzfrei zu werden. Jetst soll der Neurochirug entscheiden ob eine OP in frage Kommt und über eine Thrapie entscheiden weil der Orthopäde nicht weiter weiss und auch nicht mehr behandel kann muß mann da unbeding eine OP machen und was kann mann noch für Schmerzthrapie machen.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. B. Gies hat geantwortet vor 7 Jahren.
Tilidin und Katadolon sind schon zwei hochpotente Schmerzmittel - ggf. kann man diese Medikamente aber noch weiter steigern, wenn bislang noch keine Besserung eingetreten ist. Ich selbst habe positive Erfahreung mit dem Opiat "Jurnista" gemacht - dies kann man ggf. langsam bis zu 32mg pro Tag steigern. Wichtig ist, dass dieser Teufelskreis aus Schmerzen - Verspannung - Schmerzen durchbrochen wird, damit der zweite und wichtigste Teil der Therapie eines Bandscheibenvorfalls greifen kann - und das ist sicherlich die Krankengymnastik bzw. Bewegung allgemein wie Schwimmen, Radfahren, etc. Dies ist aber sicherlich nur möglich, wenn die Schmerzen eine Bewegung überhaupt zulassen. Daher soll man sich nicht scheuen, kurzfristig die Medikamente auch weiter aufzudosieren. Hier muss man aber wieder das Wort "kurzfristig" betonen - für wenige Wochen ist eine Opiattherapie durchaus gerechtfertigt, eine Dauerlösung ist sie aber sicher nicht (Abhängigkeitsgefahr). Zumal, wenn selbst unter hochdosierten Opiaten keine Besserung erzielt wird, sollte man mit der Entscheidung einer OP nicht allzulange fackeln. Es besteht nämlich immer die Gefahr, dass ein Schmerz chronisch wird und sich ein Schmerzgedächtnis ausbildet. Diesen Schmerz dann wieder loszuwerden, ist häufig kaum möglich. Allerdings wird Ihnen auch kein Chirurg garantieren, dass die Schmerzen anschließend völlig verschwunden sind. Es gibt leider immer ein paar Ausnahmen, wo die OP nicht zum Erfolg führt. Aber je nach Ausmaß und Lokalisation der BSP wird der Chirurg entscheiden, ob eine OP eher zum Erfolg führt oder nicht.
Also - hochdosierte Schmerztherapie für wenige Wochen sinnvoll, damit eine Bewegunstherapie greifen kann. Falls aber keine deutliche Besserung erreicht werden kann, sollte man eine OP (falls nach Ansicht des Chirurgen sinnvoll) nicht auf die lange Bank schieben.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Experte:  Doc4You hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,
den ausführlichen Ausführungen der Kollegin kann ich als Neurochirurg nur noch hinzufügen, dass sie den Vorstellungstermin beim Neurochirurgen auf alle Fälle wahnerhmen...
Nehmen sie das angefertgite MRT der LWS und lassen sie sich beraten.
Es gibt Bandscheibenvorfälle, die durch eine konservative Therapie nicht besser werden...damit kann man sich die schmerzhafte Wartephase verkürzen.

Die OP sollte jedoch immer die letzte Lösung sein, aber wenn immer noch so starke Schmerzen bestehen kann der Vorfall auch in der Austrittszone der Nervenwirzel sitzen...diese haben sehr schlechte Vorraussetzungen ohne OP wirklich beschwerdefrei zu werden.
Und keine Angst auch einem Chrirurgen ist klar das eine operative Therapie die letzte Möglichkeit sein soll.

Beste Grüße und Gute Besserung

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
danke für ihre antwort das große problem ist ja auch das er weder sitzen noch lange stehen kann am besten ist es wenn er liegt und das macht er schon seit 6 wochen da er ja wenn er mal sitzen oder laufen tut dieses nur einen kurzen moment kann. Kann denn der hausarzt die vorläufige schmerzthrapie veranlassen da er zum otthopäden erst wieder nach der OP kommen brauch weil dieser nichts mehr machen kann
Experte:  Dr. B. Gies hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ja, auch der Hausarzt kann diese Schmerzmittel verschreiben - auch ein Rezept für Krankengymnastik kann von ihm ausgestellt werden.
Gute Besserung.
Experte:  Dr. B. Gies hat geantwortet vor 7 Jahren.
Allerdings sollte sich an die passende Medikamentendosis langsam herangetastet werden. Hohe Dosen von Schmerzmedikamenten sollten vorwiegend unter stationären Bedingungen und dann auch nur für einige Tage gegeben werden.