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Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 10834
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Höllering ist jetzt online.

Guten Tag, mein Freund hat vor ca 6 Wochen aufgeh rt Alkohol

Kundenfrage

Guten Tag,
mein Freund hat vor ca 6 Wochen aufgehört Alkohol zu trinken, weil ich sonst nicht länger bleiben wollte. Danach ging allerdings das Dilemma erst richtig los! Er hat mit Alkohol die körperlichen Probleme nicht bemerkt, außer blauen Flecken und Zahnfleischbluten gabs eigentlich eher wenig Probleme. Nach dem Entzug stellte sich aber heraus:
mein Freund hat eine Leberzirrhose Child C, es sind nur noch ca 8 bis 12 % der Leber funktionsfähig. Nun meinte der Arzt er hätte durchaus schon gesehen das aus Child C wieder Child A wird. Nun meine Frage: ist das denn die große Ausnahme oder ist es so daß man mit Ernährung, Naturheilkunde und Alkoholkarenz die DInge wesentlich und sicher beeinflußen kann?
Vielen Dank
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

wenn eine Child C Leberzirrhose vorliegt ist eine Vorstellung bei einem Experten sprich einem Gastroenterologen/Hepatologen dringend notwendig. Je nach Zustand des Patienten und Laborwerten müssen dann auch Dinge wie eine Lebertransplantation besprochen werden. Das A und O ist zunächst einmal die Alkoholkarenz.
Das aus einer Child C eine Child A wird ist sehr sehr unwahrscheinlich.

Ich hoffe das hilft ein wenig weiter, bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Dr. G.
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Er lag ja schon im KH auf der Abdominalstation, nachdem nach dem Entzug (den er zu Hause alleine durchgestanden hat) die Hepatits voll ausbrach. Von dort kommt ja die Diagnose der 8 %, Ich wollte eigentlich herausfinden ob der Oberarzt mit seiner Aussage trösten wollte, von C nach A könne man schon kommen. Ich nehme an daß der Umstand, daß mein Freund ein Workaholik ist, die Leber auch nicht gerade unterstützt. Ich versuche herauszufinden mit wieviel Zukuft bei welchem Verhalten zu rechnen ist, weil ich ja auch für mich entscheiden muß, wie mein eigenes Leben verlaufen soll. Seh ich die Sache richtig, wenn ich denke daß bei einem stressigen Arbeitstag von ca 9 Stunden ( gestern kam er aus dem KH mit immer noch erhöhten Leukozythen, sie konnten nicht rausfinden warum und vermuten eine spontane Peritonitis) mit nicht viel mehr als 1 bis 5 Monaten zu rechnen ist?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich meine er arbeitet fast jeden Tag so viel, auch heute, obwohl er gestern erst entlassen wurde
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es ist leider schwierig von der Ferne mit nur einem kleinen Ausschnitt der Krankengeschichte Aussagen zur Prognose zu machen. Dies hängt von mehreren Faktoren ab (Laborwerte, klinischer Eindruck, vorliegen von weiteren Krankheitsmanifestationen der Leberzirrhose etc..) Das muss man den Kollegen vor Ort überlassen. Tut mir leid, dass ich Ihnen dabei nicht weiterhelfen kann.
Dr. G.

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