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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19987
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, ich bin 45Jahre alt, weiblich. Die Pille war f r mich

Kundenfrage

Hallo, ich bin 45Jahre alt, weiblich. Die Pille war für mich seit Jahren kein Thema, da ich mich mit 38 zu einer Sterilisation entschieden habe. Alles war gut. Zum Jahresbeginn wurde meine Periode unregelmäßig und Zwischenblutungen von bis zu 12 Tagen setzten ein. Der Hormonstatus und der Ultraschall war unauffällig. Meine FA hat mir zur Zyklusregulierung die Valette im LZZ verschrieben. Diese nehme ich nun seit 20 Tagen. Mit dem Erfolg, das meine Blutung nun seit 20 Tagen anhält. Nicht stark, aber stärker als die zu behandelnde Zwischenblutung. Die Blutungen nerven! Haben Sie einen Rat für mich? Herzlichen Dank. Andrea
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo und guten Tag,

da der Hormonstatus unauffällig war, kommen Sie wahrscheinlich mit einem pflanzlichen Präparat (Agnus Castus= Mönchspfeffer) zur Regulierung Ihrer Dysmenorrhoe/Wechselbeschwerden klar. Besprechen Sie dieses Vorgehen aber mit Ihrem Gynekologen.
Gute und schnelle Besserung
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

die Antwort ist für mich nicht wirklich hilfreich! Was ist jetzt die Aussage? Soll ich auf die Valette verzichten und das pflanzliche Präparat einsetzen? Oder das pflanzliche Präparat zusätzlich? In keinsterweise ist erklärt, warum es mit der Valette zu stärkeren Blutungen kommt als vorher. Von der Qualität der Antwort bin ich enttäuscht.

Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 6 Jahren.
"Zwischen"blutungen treten gelegentlich während der ersten drei Monate der Pilleneinnahme auf und sind normalerweise , wenn diese nur einige Tage dauern, kein Grund zur Beunruhigung.
Da Sie bei Ihnen aber nunmehr 3 Wochen dauern, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie die Pille nicht vertragen.
Es scheiden sich die Geister, ob der natürliche Wechsel durch Substitutionsbehandlung mit der Pille aufgehalten werden soll. Es ist immerhin ein Eingriff in die hormonelle Regulation, der ja bei Ihnen wegen normaler Hormspiegel auch nicht notwendig erscheint.

Es mag aber sein, dass Ihr Gynekologe andere Erwägungen hatte, Ihnen die Pille zu verordnen, deshalb nehmen Sie bitte vor Absetzen mit ihm Rücksprache auf.

Entschuldigen Sie bitte die knappe vorgängige Antwort.

-Übrigens es gibt mehrere pflanzliche Präparate und auch hom. Einzel- und Komplexpräparate, mit denen Ihre Wechselbeschwerden sehr gut therapiert werden können. Ihr Gynekologe muß zumindest die pflanzlichen Alternativen kennen.
Agnus castus war eine diesbezügliche Anregung.

Alles Gute für Sie
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

aus gynäkolgischer Sicht kann ich die Aussage der Kollegin bestätigen, dass es in den ersten 3 Monaten der Pillenanwendung häufig zu umstellungsbedingten Zwischenblutungen kommt. Wenn diese aber in dieser Dauer und Stärke anhalten, sollte man die Einnahme im Hinblick auf den kontinuierlichen Blutungsverlust abbrechen. Die Blutung sollte dann nach wenigen Tagen zum Steheh kommen, ist das nicht der Fall, wäre vom Frauenarzt ein Gestagenpräparat für die Dauer von 10 Tagen einzusetzen. Dann würde ich raten, zunächst abzuwarten, ob weiterhin Zwischenblutungen auftreten. Falls das der Fall sein sollte, kann man den Einsatz eines anderen Pillenpräparates in Erwägung ziehen, längerfristig kann auch der von der Kollegin schon erwähnte Mönchspfeffer Abhilfe schaffen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele

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