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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
32376790
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Christian Lee ist jetzt online.

Hallo mein Name ist Sandra Ich habe eine sechs wochen alte

Kundenfrage

Hallo mein Name ist Sandra
Ich habe eine sechs wochen alte tochter vor 2 wochen sind wir ins krankenhaus gekommen da meine tochter einen hb wert von 3,0 hatte sie kamm sofort in die intensivstation da wurde ihr blut abgenommen um tests zu machen und natürlich hat sie auch blut bekommen 70 ml es ging ihr dann deutlich besser sie hatte ein wert von 7,8 nach der transfusion un am entlassungstag hatte sie ein wert von 9.5 was sehr gut ist da sie es von alleine produziert 6 stage später mussten wir zur nachkontrolle und der wet ist gesunken auf 7,1 doch alle test waren negative man nahm auch blut von mir und vom vater ab ob es von da ein zusammen hang gibt doch alles negatve es ist einfach alles negative.... sie hat eine etwas vergrösserte milz doch die ärtze sagen das wäre normal wenn man blutarmut hat und immer wenn der wert sinkt hat sie herzgeräausche doch mir kann niemand sagen was meine tochter hat ich muss ihr dabei zuschauen wie es ihr von tag zu tag schlechter geht um ihr dann wieder blut geben zu müssen und mir kann keiner sagen was sie hat das kann doch nicht sein oder..?
Jetzt sagen mir die Ärzte um weiter tests machen zu können muss sie erst mal von alleine blutkörperchen produzieren und das von der transfusion müsste alles weg sein das dauert 3 monate aber wenn der wert immer wieder sinkt braucht sie immer wieder transfusionen und somit kann man keine neuen tests machen wenn die werte wieder runter gehn dann muss sie ja was haben aber warum findet man nichts da kann doch nicht sein von irgenwoher muss e doch kommen.... bitte helft mir sie ist doch erst 5 wochen alt...
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
ich verstehe die Sorgen um Ihre Tochter sehr gut! Es ist schon so dass transfundiertes Blut viele Laborwerte in Richtungen verändern kann die sonst, bei Nicht-Transfundierten, mit ziemlich typischen Krankheiten in Verbindung gebracht würden. Deshalb ist nach Transfusionen in der Tat die Diangostik solcher Probleme u.U. äusserst schwierig.

Gründe für eine sich neu einstellende Blutarmut sind:
  • akute massive oder chronische, längerdauernde Blutungen (z.B. in den Darm oder die Harnblase). Letzteres hätten Sie bemerkt, ersteres kann evtl. unbemerkt bleiben, wurde aber sicher mit einem Test aus dem Stuhl ausgeschlossen.
  • Zersetzung der roten Blutkörperchen. Wenn diese aus irgend einem Grund zerfallen, so sinkt natürlich deren Anzahl im Blut. Und dies kann normalerweise sehr gut in den Blutuntersuchungen gesehen werden. Bei vorheriger Transfusion allerdings ist dies sehr viel schwieriger und u.U. fast unmöglich.
  • vorübergehendes oder dauerndes Fehlen der Neubildung von Blutkörperchen durch das Knochenmark, eine sog. aplastische Anämie.
Bei der letzeren Möglichkeit würde ich in erster Linie an eine Infektion mit dem Parvovirus B19 denken. Diese Infektion wird sehr häufig im Kindesalter erworben, ca. 50% der 18-jährigen haben die Infektion irgendwann durchgemacht. Sie wird auch als 'fifth disease', in deutsch auch als "Ringelröteln" oder medizinisch als "Erythema infectiosum" bezeichnet. Diese Infektion geht meist mit einem recht typischen Ausschlag einher (Sie können im Internet googeln nach obigen Ausdrücken, bei Google die Option "Bilder" einstellen). Während der akuten Infektion kommt die Neubildung der Blutkörperchen vorübergehend zum stehen, was aber in der Regel nicht weiter auffällt wenn zuvor genug Blut vorhanden war. Die Blutbildung setzt dann etwas später wieder ein. Gefährlich (und gefürchtet) ist die Parvovirusinfektion ansonsten (fast) nur in der Schwangerschschaft, wo es zu schweren Missbildungen des Ungeborenen kommen kann.
Jetzt gibt es aber einen Prozentsatz an Risikopersonen, unter anderem auch Personen die bereits zuvor eine Blutarmut gehabt haben, bei denen die Infektion eine viel länger anhaltende Unterdrückung der Blutbildung macht. Dies wird als sog. "aplastische Krise" bezeichnet, also eine Krise während der keine roten Blutkörperchen gebildet werden. Gleichzeitig sieht man in diesen Fällen den typischen Ausschlag viel weniger deutlich oder überhaupt nicht! Dies sind dann die Fälle wo die Diagnose oft verpasst wird, wenn nicht gezielt danach gesucht wird.

Ein Hinweis (aber noch kein Beweis) dafür wäre also das völlige Fehlen von Retikuklozyten (Vorstufen roter Blutkörperchen) im Blut. Im Gegenteil dazu wäre bei dem zweiten der obigen Gründe mit einer hohen Retikulozytenzahl zu rechnen. Beweisen lässt sich die Infektion ganz einfach mit einer Untersuchung von etwas Blut (oder Urin) auf das Parvovirus B19, die sog. "Parvovirus-PCR".

Ich denke dass dieses Möglichkeit rein von der Wahrscheinlichkeit her an erster Stelle steht und empfehle Ihnen nachzufragen, ob die "Parvovirus-PCR" gemacht wurde.

Die Blutbildung wird in diesem Fall übrigens schon wieder einsetzen, es kann aber eine gewisse Zeit dauern. Währenddessen ist die Aufrechterhaltung eines minimalen Blutwertes durch Transfusionen absolut sinnvoll und wichtig.

ich wünsche Ihnen und Ihrer Tochter von Herzen dass es bald wieder aufwärts gehen darf!

mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX
=================================================================
falls diese Info hilfreich war, danke XXXXX XXXXX für die Honorierung mit "Akzeptieren"

Verändert von ChristXXXXX XXXXX am 27.08.2010 um 16:30 Uhr EST
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung: Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
Christian Lee und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX mir so schnell geantwortet haben...
nun leider ist es auch nicht dieser Virus "Parvoviru PCR" Sie vermuten es zwar weil ja alles andere negative war nur leider lässt sich das nicht vestellen..
Es ist auch so meine kleine Tochter hatte eine geringe menge wasser im herz beutel
wo ich im dritten monat schwanger war den sie jetzt aber nicht mehr hat...
Das würde auch zu dem Virus passen sagen die Ärzte...Nur leider kann man bei mir keinen Virus feststellen da sie mir ja auch Blut abgenommen haben nur leider auch alles negative zu diesem Virus würde auch passen das die Milz von meiner kleinen Tochter etwas vergrössert ist aber nichts dramatisches sagen die Ärzte...Nur leider lässt sich das nicht nachweisen dehalb vermuten sie es aber zu 100% kann man es nicht bestätgen...
Deswegen gehn die Ärtze davon aus das es doch vielleicht was anders ist nur was???
Da ja alles negative ausgefallen ist
Und mich macht es verrückt zuschauen zu müssen das es meiner tochter immer wieder schlechter gehn muss und keiner kann mir sagen warum???
Gibt es sowas überhaupt das alles negative ist und mir keiner sagen kann was sie hat???
Liebe Grüsse
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
wenn ich Sie recht verstehe wurde bei Ihnen das Parvovirus ebenfalls ausgeschlossen?

Bei Ihnen würde man nicht den selben PCR-Test auf das Parvovirus machen, sondern nach Antikörpern im Blut fahnden. Wenn Sie jemals, also z.B. in der Schwangerschaft, eine solche Infektion durchgemacht haben, dann könnte man diese Antikörper im Blut nachweisen. Bei der Tochter macht diese Untersuchung keinen Sinn weil sie ja Transfusionen und damit wahrscheinlich Parvovirus-Antikörper (also nicht etwa Parvo-Viren!) von den Blutspendern erhalten hat.

Falls die Parvovirus-PCR bei der Tochter negativ war, Sie aber Antikörper im Blut haben, so sollte vielleicht die Parvovirus-PCR bei der Tochter nochmals wiederholt werden. Es kann nämlich durchaus auch mal falsch-negative Untersuchungen geben.

Ich hoffe dass es doch Ihrer Tochter bald besser gehen darf und damit auch Ihre (absolut verständlichen) Strapazen ein Ende haben.

mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
heute waren wir wieder beim arzt der wert ist wieder gesunken auf 6,0
ich weis einfach nicht wie es weiter gehn soll
sie wollen jetzt schauen ob es bis donnerstag weiter sinkt was bestimmt der fall sein wird
und wenn das so ist woll die was vom rückenmark entfernen um es zu testen?!?!
können sie mir das bitte erklären was passiert wenn es am rückenXXXXX XXXXXegt?
Oder kann es gefährlich sein eine probe davon zu nehmen???
liebe grüssse
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
das klingt viel schlimmer als es ist (und ausschauen mag)! Sie werden niemals ewas vom Rückenmark selbst entfernen sonder bloss mit einer Nadel etwas "Rückenmarkflüssigkeit" zur Untersuchung punktieren. Hat Ihnen niemand erkärt was wie diese Untersuchung vor sich geht? Es ist wirklich kaum zu fassen, wie nachlässig mit der Aufklärung der Eltern in solchen Fällen umgegangen wird! Da sollten Sie sich wirklich bei der ärztlichen Leitung (Chefarzt) UND der Spitalverwaltung beschweren. Das darf es doch einfach nicht geben.

Eine solche Puntktion muss man immer machen wenn nur schon der allergeringste Verdacht besteht dass sich eine Infektion (Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten) im Zentralnervensystem abspielt. Ich kenne natürlich all die Überlegungen nicht die sich die Ärzte dabei gemacht haben und machen (es hängt halt von so vielem ab und die Zusamenhänge sind nicht so einfach wie sich Laien dies manchmal vorstellen). Nebst dem Ausschluss von Infektionen gibt es noch eine Anzahl weiterer Gründe eine Lumbalpunktion zu machen, insbesondere auch bei Säuglingen und Kleinkindern.

Unter Rückenmarksflüssigkeit versteht man übrigens die Flüssigkeit welche das Rückenmark umgibt. Das Rückenmark schwimmt also sozusagen in dieser Flüssigkeit. Davon kann zur Untersuchung eine kleine Probe entnommen werden. Man nennt das Verfahren in der Medizin 'Lumbalpunktion'. Die Kinderärzte auf Kinderkliniken sind sehr geübt für diese Punktion und sie gehört schon fast zur täglichen Arbeit der Spezialisten. Wie alles in der Medizin darf man nie sagen dass eine Massnahme absolut 100% sicher und gefahrlos ist. Jedoch dürfen Sie wirklich den Spezialisten vertrauen und auch Gottvertrauen dazu, ich würde eher sagen insbesondere, dürfen Sie auch haben. Das Schlimmste was passieren kann wäre, wenn mit der Punktionsnadel eine Infektion eingeschleppt würde. Dies ist jedoch in geübten Händen eine ausserordentlich seltene Komplikation.

Sie dürfen mich immer und jederzeit anpeilen wenn Sie Ängste und/oder Fragen haben zum Problem Ihrer Tochter.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und Gottvertrauen, ChristXXXXX XXXXX

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die antwort...
nun komme ich auf ihr angebot zurück
ich weis einfach nicht mehr weiter am mittwoch waren wir beim arzt und die kleine ist wieder auf die intensive staion gekommen da sie wieder mit blut versort wurde sie bekamm 125ml am donnerstag durften wir heim jetzt muss ich morgen also samstag wieder ins krankenhaus das sie wieder mit blut versorgt wird wieder 125 ml die meinten allles aufeinmal wäre zu viel für ein klein kind nach 24 stunden beobachtung darf ich dann wieder heim ihr wert liegt jetzt bei 12,3 nur die ärzte wissenn leider immer noch nicht woher das kommt die ärtze sind selber am verzweifeln sie hatten so einen fall noch nie ich würde ihne jetzt einfach mal den arzt bericht abschreiben und ws wäre sehr nett wenn sie mir dazu was sagen könnten

wir berichten über das kind leyla das sich vom 1.09 bis 2.09 in stationäre behandlung befand.
Diagnosen: schwere Anämie unklare genese Bluttransfusion am 01.09 granulozytopenie (granulozyten 631/ul)

Aufnahmebefund:
gewicht 4460g temp 37 grad HF 160/min
6 wochen altes mädchen räkelig sehr blasses hautkolorit rekapillarisstationszeit 1-2 sekunden peripher warm unaufälliger hautturgor keine hautveränderung fontanelle im niveau herztöne rein und regelmäsig pulmo seitengleich belüftet abdome weich im niveau keine organomegalie genitale weiblich reizlos seitengleiche spontanmotorik vorzuneigung nach rechts schleimhäutefeucht keine infektzeichen

laborbefunde:
Leuko 5.74 hämoglobin 6,1 g/dl, hämatorik 18.5% thrombozyten 489 tsd/ul retikulozyten 0.068 im diff-BB: Basophile 1% Eosinophile 8% Stabkernige 2% segmentkernige 9% lymphozyten 68% monozyten 12% Natrium 141 mmol/l kalium 4.8 mmol/l cacium 2.59 mmol/l kreatinin 0.28 mg/dl harnsäure3.0 mg/dl CRP 0.04 mg/dl BGA ausgeglichen
Stuhl auf occultes Blut 3 mal negative
Urinstatus: Leuko++ bei kontrolle unauffäliger befund

Laborbefund vom 2.09:
leuko 6.23 tsd/ul hämoglobin 12,3 g/dl Hämatokrit 34.9% MCV 79.5 fl MCH 28.0pg MCHC 35.2 g/ld Thromopozyten 399 Tsd/ul

Therapie und Verlauf:
Leyla kommt mit vorbekannter Anämie und erneut abgefallenen hb werten und zusätzlicher klinischer symtomatik einer Anämie zur stationären aufnnahme wir verabreichten 125ml Erythrozytenkonzentart am 01.09 dies verträgt leyla ausgezeichnet am drauffogenden tag konnten wir bei einem anstieg des HB wertes auf 12,3 g/dl leyla in gutem allgemeinzustand entlassen entlassgewicht 4530g

Empfehlung bei entlassung:
am 04.09 wiederaufnahme zur erneuten erythrozytengabe sofortige wiederherstellung bei auffäligkeiten.

Können sie mir bitte dazu was sagen den irgendwie kann mir keiner etwas sagen bitte---

Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
was hier nun eindeutig gegen die ursprüngliche Vermutung einer Parvovirusinfektion spricht ist die verminderte Stabilität (Lebensdauer) der roten Blutkörperchen. Normalerweise zirkulieren die neu gebildeten Blutkörperchen durchschnittlich 120 Tage bis sie zerstört und abgebaut werden. Wenn aber das Blut so rasch 'zurückgeht', so muss es sich um eine verminderte Stabilität der Blutkörperchen handeln, es ist dann nicht eine Folge davon dass etwa zuwenig gebildet würden (wie bei Parvovirusinfektionen möglich).

Nun ist es aber gleichzeitig so dass transfundierte Blutkörperchen nie dieselbe gute Stabilität (= Lebensdauer) haben wie die eigenen, gesunden roten Blutkörperchen. Fremde rote Blutkörperchen bauen sich immer schneller ab als eigene, aber nicht in diesem Ausmass. Ein so rascher Abbau müsste aber auch sonst bei den Laboruntersuchugnen des Blutes sichbar werden, was allerdings immer schwieriger zu beurteilen ist nach Transfusionen.

Da ein grösserer Blutverlust durch Blutungen bein normalem Urinbefund (nicht rot!) und Fehlen von Blut im Stuhl praktisch ausgeschlossen ist, muss es sich also um eine sog. hämolytische Anämie handeln. Also eine Blutarmut die auf verkürzte Überlebenszeit, verminderte Stabilität, der roten Blutkörperchen zurückzuführen ist. Nun stellt sich also die Frage weshalb diese nur so kurzlebig sind. Am ehesten würde man hier an eine sog. Hämolyse denken, und bei dieser Vorgeschichte (der zeitliche Ablauf von Laborwerten und Transfusionen müssten genau beurteilt werden) würde man evtl. an eine Transfusions-bedingte Hämolyse denken. Eine solche entsteht z.B. wenn die Tochter 'irreguläre' Antikörper gegen die zuvor transfundierten Blutkörperchen bildet und damit diese mit dem eigenen Immunsystem angreift. Dies wäre aber eine Möglichkeit an die mit Sicherheit bereits gedacht wurde und die wohl nicht immer mit zuverlässig ausgeschlossen werden kann (ich bin nicht sehr geübt in dieser speziellen Frage der Transfusionsimmunologie).

Sie haben sicher schon von 'Rhesuskindern' gehört? Bei diesen Kindern läuft, bereits im Mutterleib, auch ein derartiges Geschehen ab:
Bei einer vorgängigen Schwangerschaft hat die Rhesus-negative Mutter durch Kontakt mit Rhesus-positiven kindlichen Blutkörperchen Antikörper gegen die Blutkörperchen des jetzigen wiederum Rhesus-positiven zweiten Kindes gebildet. Diese mütterlichen Antikörper treten nun in den Kreislauf des ungeborenen Kindes über und greifen dessen rote (Rhesus-positiven) Blutkörperchen an. Damit haben diese auch eine verminderte Lebensdauer. In solchen Fällen werden heute u.U. Transfusionen bereits beim ungeborenen Kind gemacht. Etwas Ähnliches könnte sich auch bei Ihrem Kind, aber bedingt durch die vorgängigen Transfusionen abgespielt haben.

Aber wie gesagt, mit Sicherheit kann ich diesen Zusammenhang höchstens vermuten und die Ärzte haben sich in jedem Fall mit diesen Fragen bereits auseinandergesetzt.

Die berichteten Befunde sind übrigens allesamt sehr schön und wenn dieser Abfall des Blutes nicht wäre, so könnte man fast von einem normalen, unauffälligen Befund sprechen! Diesen eigentlich sehr guten Bericht möchte ich Ihnen nicht verschweigen! Insbesonder sind offenbar Leber und Milz nicht vergrössert und der Kreislauf ist schön stabil. Infektionszeichen sehe ich in diesen Befunden keine und die Retikulozytenzahl weist auf eine gute Regeneration (Blutbildung) hin, sofern der Wert 0.068 einen Anteil von 6.8% bedeutet. Dies würde die Vermutung einer hämolytischen Anämie untermauern.

Eigentlich sind die Befunde also ja sehr erfreulich, bis auf die überraschend-tiefe Granulozytenzahl, und wenn die Blutwerte nicht erneut in den Keller rasseln, dann hat Ihre Tochter das Problem wahrscheinlich schon gut überstanden. Ich hoffe mit Ihnen, dass morgen vielleicht auf eine erneute Transfusion verzichtet werden kann...

herzlicher Gruss und viel Zuversicht! ChristXXXXX XXXXX

Melden Sie bitte noch wie es weiter gegangen ist, bin übermorgen wieder hier.

Verändert von ChristXXXXX XXXXX am 03.09.2010 um 20:55 Uhr EST

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