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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallomache mir gro e Sorgen um meinen Vater ( 59 Jahre alt)

Kundenfrage

Hallo
mache mir große Sorgen um meinen Vater ( 59 Jahre alt) er trinkt viel Alkohol und hat jetzt alle Symptome einer fortgeschrittenen Leberzirrhose. gelbe Haut,extrem geschwollenen Bauch, dicke Beine, Abgeschlagenheit etc...er lebt alleine und will nicht zum Arzt gehen obwohl er selbst sagt, daß es ihm schlecht geht und ihm vorallem die Schmerzen in den Beinen zu schaffen machen. Fühl mich sehr verantwortliche für Ihn weiß er aber nicht wie ich oder ob ich handeln soll,weil er nicht zum arzt geht. Bzw. er sagt immer wieder er geht macht es aber dann doch nicht. Was soll ich machen in diesem Fall? Zusehen wie er sich zu tode säuft? Wie kann es weitergehen wenn er sich nicht helfen läßt?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

Leider werde ich Ihnen keine guten Auskünfte geben können.
Vermutlich suchtbedingt und auch als Folge der erheblichen Schädigungen der Alkoholkrankheit im Gehirn und Leber ist ihr Vater nicht in der Lage, seine eigene Gesundheitssituation angemessen einzuschätzen.

Er hat Anzeichen einer folrtgeschrittenen Leberzrrhose mit Aszites (Wasser im Bauch), der Gefühlsstörung im Bein (Polyneuropathie) und ja offenbar auch der Leberschädigung (Zirrhose) mit der Gelbfärbung. Das sind Zeichen einer Erkrankung, die sich dem Endstadium der Alkoholkrankheit in erschreckender Geschwindigkeit und leider auch nahezu unaufhaltbar nähert.

Hier stellt sich die Frage, ob ihr Vater eine sog. Gesetzliche Betreuung bedarf, da er kaum mehr für sich selber entscheiden und handeln kann. Dies könnte dann auch eine Behandlung gegen seinen Willen zur Entgiftung und ggf. Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung bedeuten.
Allerdings sind die gesetzlichen Vorgaben dafür sehr eng, die Aussichten auf Besserung bei ihm leider sehr schlecht.

Die Angst ist also mehr als berechtigt. Sie werden leider vermutlich zusehen müssen, wie er sich selber zu Tode säuft.
Die Prognose wird schrecklich schlecht sein und er wird da vermutlich kaum noch eine lange Überlebensprognose haben. Leider gilt das derzeit schon mit oder ohne ärztliche Behandlung.

Die einzige theoretische Chance wäre totale Alkoholabstinenz und eine Lebertransplantation. Dazu wird es aber vermutlich nicht mehr kommen. Schrecklich, es so deutlich schreiben zu müssen. Aber ich befürchte, das ist die Wahrheit.