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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Guten Tag.Meine

Kundenfrage

Guten Tag  .Meine Mutter ist zur Zeit in einer Klinik und hat sich einen MRSA eingefangen,dieser sitzt in der Blase. Sie hat Schweißausbrüche u.Übelkeit.Sie leidet außerdem an einer Immunkrankheit (rheumatoide Arthritis,Z.n.Guillain- Barre )und bekommt 5 Tbl. Sulfasalazin u. Cortison in welcher Dosierung kann ich leider nicht sagen (bekommt man einfach nicht raus ) Sie hat sehr große Angst das diese Medikation in verbindung mit dem AB Clindamycin ihr Schaden zufügt .Sie schmeißt aus Angst ihre Basismedikation weg. Wie soll ich mich jetzt Verhalten ? Ich habe versucht einen Kontakt zur behandelnden Rheumatologin herzustellen. Ein Kommunikationsbedürfnis seiten der Klinik konnte ich nicht feststellen. Vielen Dank für Ihre Antwort
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.

Läuft die Kommunikation dann nicht merkwürdig ?

 

Ihre Mutter müsste ihre verständlichen (aber letztlich wohl unbegründeten) Vorbehalte bei dem Stationsarzt bzw. Oberarzt / Chefarzt ansprechen - und nicht die Medikamente weglassen.

 

Statt sich bei ihnen darüber auszulassen, sollte sie es direkt ansprechen. Und auch bei Ihnen kann ich letztlich - bei aller enger Sympathie zur Beratung bei JustAnswer - nur sagen bzw. schreiben : Wenden Sie sich mit ihrer Angst direkt an die Klinik.

 

Medizinisch ist es sicher keine ganz einfache Ausgangslage. Der Problemkeim muss nach Antibiogramm behandelt werden. Zwar reduzieren die Basismedikamente in gewisser Weise die Immunabwehr, es wäre aber törricht sie wegzulassen. Jedenfalls ohne, dass die Ärzte dies wissen oder darauf reagieren können.

 

Das Guillian-Barre-Syndrom ist ja nun auch keine harmlose Geschichte. Auch wenn man weiss, dass sich die Symptome auch ohne Behandlung zurückbilden können, geht es gerade zu Beginn darum, eine weitere Ausbreitung (mit der Gefahr des Atemstillstands) zu verhindern. Es ist also keine Kleinigkeit von der wir reden sondern Intensivmedizin. Da schlauer zu sein als der Arzt ist gefährlich.

 

Die Ängste müssen angesprochen und können ausgeräumt werden. Beseitigen sie das Kommunikationsproblem indem sie es als solches ansprechen. Nehmen sie Kontakt mit ihrer Mutter auf und legen sie die Karten offen auf den Tisch in der Klinik.

 

Nur so kann man helfen.

drhippokrates und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich werde es versuchen wenn ich einen Ihrer Kollegen finde
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Viel Erfolg ! In der Hinsicht können und sollen sie hartnäckig sein. Es ist ja kein Allerweltskrankheitsfall und da dürfen sich die Herren und Frauen Kollegen schon mal Zeit nehmen und klar kommunizieren !!!!

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