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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
28345046
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drhippokrates ist jetzt online.

habe seit einem 3/4 Jahr tinitusartige Beschwerden. Ein hocht niges

Kundenfrage

habe seit einem 3/4 Jahr tinitusartige Beschwerden. Ein hochtöniges wie schleifendes
metall klingende Geräusch zum linken Ohr neigend. Teilweise verstärkt sich das früh am
Morgen mit einhergehenden Nacken-Hals Verpannungen und Kopfschmerzen im Hinterkopf
Richtung Atlas. Beim Kopfbewegen knirscht es meißt. Arbeite viel am Computer.
Haben Sie einen Vorschlag für mich.
XXXXX XXXXXndner
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Zumeist hat Tinnitus herzlich wenig mit dem Ohr zu tun, wohl aber mit dem Hörsystem. Zur Diagnostik gehört aber die Abklärung, ob eine Auslösung bzw. Verschlechterung durch Kopf- und / oder Kieferbewegungen besteht. Wenn dies der Fall ist, sollten sie sich an einen auf diese Fragestellung spezialisierten Orthopäden bzw. Kieferchirurgen wenden.
Nun ist es aber häufig eher so, dass man Verspannungen hat, weil man angespannt ist bzw. weil der Tinnitus so nervt. Hier wäre dann also zunächst ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz, ggf. Krankengymnastik und auch Entspannungsverfahren sinnvoll.

Gegen Tinnitus hilft
a) Ignorieren bzw. die Angst davor reduzieren. Jeder hat mal Tinnitus. Normal ist nur, dass er wieder aufhört und eben gerade nicht nervt
b) Weisses Rauschen in Form der sog. Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT). Dabei wird recht leises Rauschen über einen längeren Zeitraum gehört, damit das Gehirn die Fehlverknüpfung von Alarm und Hörwahrnehmung wieder verlernt.
c) keine Medikamente

Gegen die HWS-Beschwerden wäre Entspannungstherapie, ggf. ein niedrig dosiertes Antidepressivum (Saroten) oder auch Pfefferminzöl bei Kopfschmerz angezeigt.

Gute Informationen zum Thema und Ansprechpartner mit Sachkompetenz zu Tinnitus finden Sie bei der Deutschen Tinnitus-Liga.

Viel Erfolg und gute Besserung !
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

vieln Dank für Ihre gute Antwort.

könnte auch eine Verkalkung des Innenohrs eine Resonanz der Gehöhknöchelchen diesen Ton erzeugen ? Bin vor 30 Jahren am Mittelohr operiert wurden wo eine Verkalkung festgestellt wurde.

XXXXX XXXXXndner (60)

 

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das kann man zwar nicht ausschliessen. Aber ich glaube es nicht. Erstens wäre es dann schon früher aufgefallen, zweitens warum sollte es dann sich ausgerechnet so äußern und nicht mit einem Halleffekt oder Hörminderung und drittens widerspricht es dem, was man über die Entstehung von Tinnitus weiss. Natürlich kann man aber mal schauen, ob eine Otosklerose (Verkalkung) vorliegt und ob die einen Einfluss auf die Hörleistung hat. Das wäre sehr sinnvoll

Tinnitus hat vielleicht seinen Anlass im Ohr, aber das Geräusch selber wird nicht im Ohr erzeugt sondern im Gehirn. Meistens hat Tinnitus mit dem Ohr aber überhaupt nichts zu tun !
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

war eine hilfreiche Antwort. Ich werde einen Ortopöden aufsuchen. Die Beschwerden

verstärken sich unter Streß wenn die Kopfschmerzen hinten beginnen und die HWS sich verspannt. Der Ton verstärkt sich dann im Hinterkopf am Ansatz der HWS.

Sollten Sie noch einen Tip haben, freue ich mich auf Ihre Antwort.

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