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Dr. Zecha
Dr. Zecha, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 217
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Notfallmedizin. Langjährige Erfahrungen in der operativen Medizin, Onkologie,
45027820
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Dr. Zecha ist jetzt online.

Guten Tag, meine Mutter (90 Jahre) hat seit ca. 5 Jahren eine

Kundenfrage

Guten Tag,
meine Mutter (90 Jahre) hat seit ca. 5 Jahren eine Gesichtsrose. Die immer wieder kommt. Gibt es eine Behandlung,
1. zur Schmerzlinderung,
2. damit sie vieleicht ganz verschwindet.

Grüße
M. Haberkorn
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Zecha hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag,

 

im Volksmund werden zwei verschiedene Erkrankungen Gesichtsrose genannt:

ein Erysipel und ein Herpes zoster. Können Sie mir bitte sagen, worum es sich bei Ihrer Mutter handelt, dann bin ich gern bereit, Ihnen eine entsprechende Antwort darauf zu geben. Vielen Dank!

 

 

H. Zecha
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Diese Frage wurde nur unter der Voraussetzung beantwortet, dass
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sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt
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kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt
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Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Bei meiner Mutter handelt es sich nach Aussage des Hausarztes um Herpes zoster.
Experte:  Dr. Zecha hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Abend,

 

vielen Dank für Ihre rasche Antwort! Man unterscheidet Schmerzen, die während dem Zosterausbruch verspürt werden und solche, die nach dem Abklingen eines Zosterschubs auftreten. Soweit ich Sie verstanden habe, handelt es sich bei Ihrer Mutter um Schmerzen, die während des Ausbruchs spürbar sind.

Bei der Therapie von Zosterschmerzen kommen folgende Konzepte zum Tragen:

 

A) Allgemeine Therapien: Aciclovir, Idoxuridin, Desoxyuridin, Vidarabin Salbe, Injektionen mit Glukokortikosteroiden. Zeigen diese Medikamente nur unzureichende Wirkung oder werden die Schmerzen chronisch (länger als 3-6 Monate) sind die spezielle Schmerztherapie und multimodale Konzepte gefragt. Hierfür sind Schmerzambulanzen oder spezialisierte Schmerzkliniken die richtigen Anlaufpunkte.


B) Medikamentöse Schmerztherapie:
Das wohl bekannteste Schema der Schmerztherapie umfaßt 3 Stufen, bei dem Ihre Mutter die Stufe II erreicht hat. Stufe III wären dann Morphine, die gewisse Nebenwirkungen haben und in diesem Alter nicht immer optimal vertragen werden. Eine hervorragende Wirkung zeigen auch die so genannten Antikonvulsiva, z. B. Pregabalin (Lyrica®), Gabapentin (Neurontin®), Carbamazepin (z.B. Tegretal®).
Bei akuten Schmerzen haben sich folgende Analgetika bewährt: sog. nichtsteroidale Antirheumatika wie Ibuprofen (z. B. Brufen®, Dolgit®), Novalgintropfen (nimmt Ihre Mutter bereits).
Muskelrelaxanzien (Mittel zur Muskelentspannung) wie Baclofen (z. B. Lioresal®) können ergänzend gegeben werden.
Auch bestimmte schmerzlindernde Antidepressiva können hilfreich sein und die Schmerzmittelmenge reduzieren.

Bei suboptimaler Schmerztherapie können folgende Vorgehen helfen: Akkupunktur,
Physikalische Therapie (Wärme, Kälte, T.E.N.S. ).

All die genannten Dinge sollten von einem betreuenden Arzt vor Ort arrangiert werden.

 

Freundliche Grüße und Gute Besserung für Ihre Mutter!

 

H. Zecha
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