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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
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Christian Lee ist jetzt online.

Guten Abend, wie ist es m glich, dass sich nach einer Cholecystektomie

Kundenfrage

Guten Abend,

wie ist es möglich, dass sich nach einer Cholecystektomie immer noch Gallensteine bilden und Koliken auslösen?

Vor 2 Jahren habe ich meine Gallenblase mit zwei 2cm großen Steinen entfernt bekommen. Da meine Schmerzen nicht Kolikartig waren und nur im Rücken und über die Rippenbögen ausstrahlten, wurde diese Diagnose leider erst nach 2 1/2 Jahren Tortur gestellt.

Nach der Op hatte ich keinerlei Beschwerden, auch beim Essen kann ich alles vertragen.

Genau vor einem Jahr hatte ich eine Kollik und es wurde ein Steinchen im Gallengang entdeckt. Mit Buscopan und viel Trinken haben wir ihn herausgespült. Nun war gestern wieder das gleiche Problem. Werden mich diese Schmerzen noch regelmäßig überfallen oder kann ich irgendetwas tun?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort,

mit freundlichen Grüßen

Britta Blank
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend,
in der Tat können sich u.U. auch nach Cholezystektomie wieder kleine Steinchen bilden. Mindestens etwa 20-30 verschiedene Risikofaktoren für Gallesteinbildung sind bekannt. Diese hier aufzuzählen würde keinen grossen Sinn machen. Wahrscheinlich formiert sich der Stein im Stumpf des Ductus choledochus.

Hingegen lohnt es sich kundig zu machen über Möglichkeiten einer Risikoreduktion. Bekannte risikomindernde Faktoren sind u.a.:
  • Statine (Cholesterinsenker)
  • Vitamin C, zumindest Ausgleich eines (evtl. leichteren) Vitamin C - Mangels; der Effekt konnte allerdings nur bei Frauen, nicht aber bei Männern nachgewiesen werden).
  • Kaffee (!); mindestens mässiggradiger Kaffeegenuss senkt das Risiko
  • vermehrt pflanzliche statt tierischer Proteine
  • genügend mehrfach-ungesättigte Fettsäuren. Aus andern Gründen wäre dabei optimal (Risikosenkung für Kardiovaskuläre Erkrankung u.a.m.) Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA)
mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX
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falls die Info hilfreich war, danke XXXXX XXXXX für die Honorierung mit "Akzeptieren"