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docapplepie
docapplepie, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 203
Erfahrung:  Facharzt Neurologie und Psychiatrie, Schwerpunkt Gerontotherapie (Altersmedizin), Notfallmedizin
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docapplepie ist jetzt online.

Mein Sohn ist acht Jahre alt und in der zweiten Klasse leider

Kundenfrage

Mein Sohn ist acht Jahre alt und in der zweiten Klasse leider sitzengeblieben. Er hat etwas Übergewicht, ist sehr launisch, blinzelte in der Vergangenheit mit den Augen, auch mit dem Kopf machte er eine Zeit lang ruckartige Bewegungen, was sich aber gelegt hat. Er trägt eine Brille und ich habe ihn immer untersuchen lassen. Er ist auch in einer Sprachförderung und kann sich schlecht konzentrieren. Dann heute Nacht ist etwas passiert. Um Mitternacht hatte er einen sogenannten Krampfanfall, der zwei Minuten dauerte. Sein ganzer Körper zitterte, es kam Speichel heraus und die Augen flunkerten wie wild, ich konnte ihn gar nicht wecken, dann war er plötzlich wieder normal und schlief ein. Ich wachte über ihn und heute morgen passierte es schon wieder. Ich habe nicht den Notarzt gerufen, weil ich mit solchen Kindern arbeite und diese Anfälle kenne. Es war das erste Mal diese Nacht, aber zweimal. Es war auch nicht lange, zwei, drei Minuten und danach war alles wieder okay. Ich werde zum Arzt gehen, aber es lässt mir keine Ruhe, so habe ich meinen Sohn noch nie gesehen. Ich erschrak richtig. Sind das Krampfanfälle, was steckt dahinter, auf was muss ich mich einstellen, soll ich gleich ins Krankenhaus, ich weiss es einfach nicht. Frau Beck
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Frau Beck!
Sie hätten durchaus den Notarzt rufen können, denn gelegentlich entwickelt sich aus einem Krampfanfall eine Serie oder ein Status, also ein nicht mehr endender Anfall - und das kann dann schon gefährlich sein. Mit der stabilen Seitenlage und abwartender Haltung haben Sie aber auch alles soweit gut gemacht. Aber erstmal grundsätzlich: So wie Sie das beschreiben spricht ein bisschen was dafür, dass Ihr Sohn unter einer Epilepsie leidet. Die von Ihnen für früher beschriebenen Ereignisse können gut sogenannte "kleine Anfälle" gewesen sein, das was Sie jetzt für die vergangene Nacht beschrieben haben, sind wohl tatsächlich generalisierte "große Anfälle" gewesen. Sie sollten mit dieser Geschichte nicht lange warten - entweder beim nächsten Mal sofort Rettungsdienst und Kinderklinik oder (wenn Sie bzw. Ihr Sohn Glück haben und es kommt kein weiterer Anfall) in den nächsten Tagen dringend zum Arzt. Gehen Sie zu einem Kinderneurologen bzw. in eine Kinderklinik, damit Ihrem Sohn schnell geholfen wird. Es werden einige Untersuchungen erfolgen müssen, etwa EEG (Hirnströme messen), auch ein MRT vom Kopf vielleicht, dazu eine Reihe von Testungen. Aber jeder Anfall hat zwei Risiken: entweder passiert etwas, wenn man im Anfall umfällt, sich verletzt etc., oder es kann zu Durchblutungsstörungen des Gehirns kommen, die dann nicht bei jedem Anfall, aber in Summe, durchaus hirnschädigend sein können. MfG P. T.

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