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Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 89
Erfahrung:  Arzt
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Meine Mutter hatte 2003 (71Jahre) eine TIA, wird seitdem mit

Kundenfrage

Meine Mutter hatte 2003 (71Jahre) eine TIA, wird seitdem mit Aspirin behandelt. Ausserdem wurde ein Knick in der Halsschlagader und eine 50%ige Verengung fetsgestellt. Seit 2 Jahren leidet sie an Tinitus und Lagerungsschwindel. Seit zwei Wochen berichtet sie über Kurze Aussetzer, die sich durch Kribbeln im Kopf und Druckgefühl in der Brust bemerkbar machen. Sie ist danach immer ziemlich fertig. Sind diese Attacken Hinweis auf eine neue TIA oder einen Schlaganfall? Sie hat vom Hausarzt eine Überweisung zum Gefäßspezialisten bekommen. Dort kann sie jedoch erst im nächsten Jahr (!) einen Termin bekommen. Ich mache mir große Sorgen.

Meine email Adresse wird nicht akzeptiert, daher schreibe ich sie hier nochmal auf:
[email protected]
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.med.24h hat geantwortet vor 7 Jahren.

Liebe/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Frage. In der Tat ist bei Ihrer Mutter ein Zusammenhang zwischen den kurzen Attacken und den TIAs nicht unwahrscheinlich. Mir wird nicht ganz klar, wie dringend ihr Hausarzt die Situation einschätzt; Daran entscheidet sich letztendlich, inwieweit Sie selbst die Initiative ergreifen.

Ein Termin im nächsten Jahr ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel. Ein möglicher Weg wäre, mit dem Hausarzt über die Einweisung ihrer Mutter in eine (besser) neurologische oder internistische Krankenhausabteilung zu besprechen - spätestens nach der nächsten solchen Attacke, denn der zustand ist ja offenbar "instabil".

Sollte er damit nicht einverstanden sein, kann sich ein Patient auch jederzeit bei einem Notfall, und als ein solcher werden die Attacken schliesslich von Ihnen und Ihrer Mutter eingestuft, außerhalb der Sprechzeiten an den Bereitschaftsdienst oder eine Notaufnahme zu wenden, die dann über eine stationäre Aufnahme entscheiden.

In der Praxis ist es oft so, dass ein Bereitschaftsarzt, der außerhalb der Sprechzeiten zu einem Hausbesuch gerufen wird, leichter die Krankenhauseinweisung in Erwägung zieht,insbesondere wenn der Patient dies selbst befürwortet. Erstens, weil er die Patienten nicht persönlich kennt, und weil das Risiko dementsprechend nicht so gut absehbar ist. Bitte verstehen Sie das nur als Information und nicht als Anstiftung zu irgendetwas.

Für Sie und Ihre Mutter alles Gute!