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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Ich glaube, ich gef hrde meine seit 3 Jahren andauernde sehr

Kundenfrage

Ich glaube, ich gefährde meine seit 3 Jahren andauernde sehr liebevolle Beziehung, weil ich mir in Bezug auf seine letzte Partnerin - die nun beruflich seine Anwältin ist - im Lauf der Zeit ein Bild entwickelt habe, das ich durch entspr eingefärbte Interpretation von Dialogen immer wieder bestätigt sehe. Als wenn ich mir das Bild basteln müsste! Sicher Eifersucht. Dieses Verhalten kenne ich von mir aus meiner Ehe (20 Jahre) - mein Mann ist vor 7 Jahren gestorben - nicht. Ich fühle mich ratlos. Kann ich das in den Griff bekommen?
Wir wohnen nicht zusammen, da er seine Büro in seinem Haus hat und meine Tochter hier erst ihr Abi machen wird. Uns trennen 80 km.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !
Sie merken schon selber, dass die "Färbung" zu Verzerrungen führt. Das ist schon ein sehr guter Ansatz finde ich. Diese "Fehlfarben" werden eine lange Vorgeschichte habe. Sie werden vielleicht eine gewisse Berechtigung in der Vergangenheit gehabt haben. Bei einigen Menschen entwickelt sich daraus aber eine rigide, d.h. nicht mehr flexibel auf die jeweilige Situation anpassbare Interaktionsstrategie. Man "agiert" dann quasi wie auch Knopfdruck "falsch", kann aber mit dem Kopf kaum gegensteuern.

Einerseits wäre hier sicher eine Psychotherapie für Sie hilfreich. Leider oft mit entsprechend langen Wartezeiten von einigen Wochen bis Monaten. Sie sollten dazu versuchen, probatorische Gespräche bei einer bzw. mehreren Psychologinnen zu finden.

Ich selber bzw. ein Freund von mir arbeiten etwas ungewöhnlicher. Mich würde genauer interessieren, wie die Fehlfärbung aussieht. Also : Könnte man ihr Gefühl in ein Bild übersetzen. Beispielsweise eine Art Motorradhelmklappe, bei der eine Färbung "Klarblick", eine eher "Eifersucht" oder eine weitere Verzweifelung / Depression wäre ?

Wo in Deutschland wohnen sie denn ?
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung: Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich wohne im Westerwald - also zw Koblenz und Siegen und fahre zu ihm nach Frankfurt oder er ist zeitweise hier, wenn es beruflich irgendwie geht.

 

Können Sie die Frage bitte etwas anders formulieren? Ich kann mich da nicht unbedingt wiederfinden. Am ehesten sehe ich das Bild wohl wie ein Puzzle, indem ich Bestätigungsteile suche und einfüge. Das Gesamtbild deprimiert mich dann, obwohl mein Kopf mir sagt, dass schon die Einzelteile von mir eingefärbt waren. Irgendwie stürze ich mich gefühlsmäßig da rein, bin traurig, fühle mich unverstanden, allein.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

können Sie auf meine Zeilen noch antworten?

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, ich werde auf jeden Fall noch ausführlicher antworten. Arbeitsbedingt schaffe ich es aber wohl erst am Abend heute.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mir ging es einerseits darum, dass sie ein Bild bzw. eine Metapher für ihre Situation finden können. Die Metapher mit dem Puzzle finde ich schon sehr gut.

Könnten Sie sich jetzt vor ihrem geistigen Auge ein entsprechendes Puzzle vorstellen ? Mit unterschiedlich eingefärbten Teilen ?

Immer wenn sie auf fehlende Teile stossen, gerät ja quasi ein Konfusionszustand auf, oder ? So als ob das Puzzle durcheinander gerät.

Ich habe auch eine Phantasie, wo die fehlenden Teile sind. Ich weiss nur nicht, ob ich das einiger Maßen erklären kann.
Ich vermute, dass sie unter emotionalem Stress bestimmte Erlebnisse bzw. Gefühle nicht in einem Archiv der Gefühle, sondern eher einer Quarantäne abgelegt haben. D a fehlt quasi etwas für das Gefühl der Ganzheit bzw. Stimmigkeit. Psychotherapie könnte versuchen, da ran zu kommen.

In einem ersten Schritt könnten sie sich mal das Puzzle vorstellen.
Machen Sie jetzt einmal 10 Augenbewegungen von rechts nach links (oder tippen sie abwechselnd 10 mal auf die rechte und linke Schulter). Augen zu und wieder auf.

Schauen sie nochmal auf das Bild. Hat es sich verändert ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich ruhte früher in mir und meinen Aufgaben und in meiner Familie. Seitdem ich den Tod meines Mannes allein miterlebt habe ihm nicht helfen konnte und ich danach für die Kinder und im Beruf als möglichst stabil dastehen wollte und nach 4 Jahren eine neue Beziehung begann - eigentlich emotionaler Stress, die ganze Zeit. Wenn ich das Puzzle sehe, sind die Ränder belegt und berühren sich. Aber die Mitte ist schwarz. Ich kriege sie nicht zusammen, mich beunruhigt es. Alles geht eher auseinander. Wenn ich die Augen schnell bewege fließen die Seiten etwas aufeinander zu. Aber eigentlich suche ich die Mitte.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Was passiert, wenn sie nochmal auf dieses Puzzlebild Augenbewegungen machen ?
Kommen irgendwo "Puzzle-teile" vor, ggf. auch auf die falsche Seite gelegt, d.h. nur als "Schemata" ?

Wie würde es sich anfühlen, wenn sie das Puzzle gelöst hätten ? Einmal angenommen, dieses Gefühl der Ganzheit wäre in ihrem Leben vorhanden. Sie hätten ideale Lebensbedingungen erreicht, so wie Tiere eine artgerechte Haltung haben.

Neben wir weiter an, dies wäre ein virtueller Raum. Stellen sie sich diesen Raum einmal bildlich vor. Welche Farbe hätte dieses Zimmer, wenn es diesen idealtypischen Raum ausdrücken sollte ? Was für ein Fußboden wäre darin ? Welche Lichtverhältnisse ? Wäre es kalt oder eher warm ? Gehört ein Duft dazu ?

Wie würden Sie sich fühlen, wenn sie JETZT in diesem idealtypischen Raum wären ?
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung: Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für Ihe Antwort. Ich fühle nun, nachdem ich am Wochenede in Frankfurt bei meinem Freund war, und Dank Ihrer Antworten, wieder Boden unter den Füßen. Aber ich spüre, dass die für mich ungünstige Einfärbung von Wahrnehmungen auch in anderen Situationen schlummert und mich 'runterziehen' könnte. In diesem Moment wünsche ich mir einen Kippschalter, der mich in die andere Richtung sehen und fühlen lässt.

Der idealtypische Raum ist warm und gemütlich eingerichtet, hat große Fenster, die Sonne scheint hinein, es duftet blumig frisch, warme Farbtöne sind an Wänden und am Boden, eine doppelflügige Tür steht offen. Obwohl ich mich alleine darin sehe, ruhe ich in mir selbst, ich beschäftige mich vertieft mit meinen Aufgaben und ohne immer wieder über mich kritisch, über die Wünsche/Erwartungen meiner Nächsten/Job/... nachzudenken oder mich einsam zu fühlen.

Diese Mal geht es mir schon beim Schreiben besser. Ich bin froh, dass ich das Thema letzte Woche angesprochen habe und bin sehr optimistisch, dass es ein erster Weg ist den Kippschalter zu finden.

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Prima ist , dass sie eine ganz massgebliche Funktion dieses "Raumes" entdeckt haben. Sie können darin bessere Entscheidungen treffen. Sie könnten auch schauen, ob sich der raum noch weiter entwickelt.

Der nächste Schritt wäre, den Unterschied zwischen Alarm und "Ruhe" zu erkennen.
Dazu kann man beispielsweise das Gefühl, dass sie im positiven Sinne in diesem Raum haben als Bild übersetzen. Also : Welche Farbe passt zu dem Gefühl, ist es rund oder eckig, weich oder eher hart, hohl oder massiv, bewegt es sich ?

Dann darauf Augenbewegungen machen.

Nun fragen sie sich mal, wie sich dieses Gefühl unter Stress bzw. emotionalem Druck verändert. Wie es quasi im schlimmsten Fall aussehen würde. Machen sie auch hierauf Augenbewegungen. Sie kennen dann schon mal die beiden Extremzustände des Kippschalters.

Dem Schalter können sie dann auch auf die Spur kommen. Dazu müssten sie sich zunächst einen Zeitstrahl vorstellen. Auf der einen Seite Vergangenheit und auf der anderen Seite Gegenwart bis Zukunft. Überall da, wo das "negative" Gefühl schon mal aufgetaucht ist, soll man in Graffitipunkt-Technik ein kleiner Spraypunkt erscheinen. Schauen sie mal, wo es angefangen hat...
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Das Gefühl, das ich in diesem Raum als angenehm empfinde, kann ich mit warmen Farben, eher runden Formen, weichem Material verbinden, es ist massiv und es bewegt sich leicht schwingend.

Unter Stress verblassen die Farben, um mich herum ist alles hohl, es ist kalt und hart, überall eckig und kantig, alles bewegt sich chaotisch.

Eigentlich kenne ich dieses Gefühl - nicht so heftig - schon aus der Kindheit/Jugend. Ich fühlte mich immer zu schüchtern, nicht hübsch... und die ganze Palette von 'ich bin soiweso nur eine graue Maus' das brachte mich häufiger in diesen traurig kalten Raum.

Während meiner Ehe kann ich mich nicht entsinnen (hin und wieder meinte ich - als Mutter, Hausfrau und im Job nicht gut genug zu sein... aber mein Mann brachte mich immer wieder auf den Boden).

Nach dem Tod meines Mannes fehlte dem Stressbild lediglich die Bewegung- einfach nur Leere, - die Verantwortung als Mutter und mein Job haben mich gehalten.

Die neue Partnerschaft - eine ganz wichtige Stütze - trotzdem immer hineinhorchend, ob mir kleine Infos vielleicht doch schon zeigen, dass es nicht klappen kann, Angst vor einer Trennung, dem Alleinsein, ..so entwickelte sich das chaotische Bild sehr schnell, indem ich div Infos so einfärbte, dass sie in mein Puzzle passten und die Situation 'klärte' - auch wenn es die Trennung bedeutet hätte!!!! Das macht doch wirklich keinen Sinn!?

Sich in den positive freundliche Raum hineinsetzen, Ruhe, Sicherheit, innere Zufriedenheit finden und vernünftige Entscheidungen treffen, auch wenn ich allein sein sollte oder sich Stress ankündigt, da möchte ich hin.....wie wahrscheinlich jeder!?

Ich hoffe, Sie werden mir auch hierbei noch weiterhelfen. Ihnen jetzt schon vielen Dank für Ihre Hilfen!!

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das tolle an diesem "Bilderverfahren" ist, dass man nicht immer einen Sinn dahinter suchen muss oder kann. Aber häufig klemmen die Gefühle einfach. Puzzleteile werden falsch eingefärbt, weil das Gefühl asychron zur Handlung ist. So wie ein schlecht synchronisierter Film.

Das neu-synchronisieren ist manchmal gar nicht so leicht. Erstmal muss man quasi die Stelle finden, wo sich der "Fehler" eingeschlichen hat. Ich glaube aber, dass sie selber auch allein über Augenbewegungen auf diesen Raum schon weiter kommen. Andererseits könnten sie mal versuchen auf "Alarm-Quellen" in ihrer Umgebung bewusst zu achten. Immer dann, wenn das "negative" alte Gefühl kommt. Und versuchen sie dann mal folgende Sache :

Versetzen sie sich in das Lebensgefühl einer anderen Person (real oder auch völlig fiktiv, wie beispielsweise Charlie Brown). Nehmen sie quasi wie ein Geist den Blickwinkel und das Gefühl ein, wie ein Stimmenimmitator für Gefühle. Versuchen sie jetzt das Lebensgefühl dieser Person in ein Bild zu übersetzen. Machen sie darauf wieder Augenbewegungen.

Sehen sie dies als eine Art Gesellschaftsspiel in langweiligen Situationen. Also eher im entspannten Zustand. Wenn sie das für 10 bis 20 Leute gemacht haben, können sie auch nähere Angehörige bzw. Freunde "übersetzen". Das Ziel dieser Übung ist die Neujustierung der Reizfilter gegenüber anderen Menschen. Sie werden dann nicht so leicht "getriggert" von den (unklaren) Gefühlen der anderen Menschen um sie herum. Dieses Hinhorchen auf mögliche Verunsicherung von Aussen wird weniger.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Das hört sich alles nicht nur sehr interessant an, sondern löste auch schon beim ersten Durchlesen viele positive Gefühle in mir aus.

 

Bitte korrigieren Sie mich, wenn ich etwas falsch verstanden haben sollte:

Aus Ihrem letzten Artikel entnehme ich zum Einen,

 

dass ich versuchen sollte, mir in stressigen Situationen über Augenbewegungen meinen positiven Raum vorzustellen, mit dem Ziel dort emotional zur Ruhe zu kommen

und zum Anderen,

 

dass ich mir in entspannten aber dann auch in den unangenehmen Situtionen das Lebensgefühl/den Blickwinkel einer anderen/fiktiven Person vorstelle und dieses dann zu einem Bild (Farbe,...) werden lassen.

Mit den Zielen:

über diese Vielfalt von Lebensgefühlen und Blickwinkeln von der eingeschlichenen und vielleicht schon eingeschliffenen und eingefärbten Wahrnehmung loszukommen,

den eigenen Blick in 'Alarmsituationen wieder offener zu machen und das 'Worauf reagiere ich wie oder überhaupt?' durch andere Filter laufen lassen zu können

 

Noch eine Frage: Dieses 'Spiel' 'Lebensgefühl einer anderen Pers.' wie lange sollte man sich gedanklich mit einer Person beschäftigen? Bis sich ein Bild zeigt, über welches man dann die Augenbewegungen schicken kann? Nutzt man diese Bilder später wieder, oder sucht man immer wieder 'neue' Personen und somit neue Bilder?

 

Für Ihre Antwort vielen Dank XXXXX XXXXX!

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ganz genau so.

Das Übersetzen des Lebensgefühls von Anderen kann ganz kurz sein sofern sie ein paar Augenbewegungen machen. Sie sollen ja die Anderen nicht verstehen oder ergründen. Sie sind quasi auch eher "Übungsobjekte", die eine Neujustierung des Alarmsystems für ihren "persönlichen Quadratmeter" an Bewegungsfreiheit ermöglichen sollen.

Man kann dann auch versuchen, so eine Art "Stellkasten" von alarmierenden Erlebnissen, Personen, aber auch Wörtern (z.B. "eigentlich", "sollte") sich vorzustellen. Einfach indem man das Gehirn assoziativ und ohne viel nachdenken, Stressauslöser durch andere Menschen oder Erlebnisse in abstrakte Formen (oder Videofillme in Endlosschleife) vorstellen lässt. So wie man vielleicht früher Überraschungseier-Figuren in einen Setzkasten stellte. Die Besonderheit dieses virtuellen Stellkasten ist dann eben eher, dass sie alle "stressigen" Auslöser damit entkräften bzw. über Augenbewegungen quasi eine Art "Stressimpfung" machen können.

Die Personen sind eher Platzhalter bzw. Stereotype, auf die man "anspringt".
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Nun habe ich eine Menge Informationen von Ihnen erhalten! Vielen, vielen Dank!

Ihre Texte werde ich mir noch häufig durchlesen, um die Hilfen auch ohne viel Überlegung spontan für mich zur Verfügung zu haben.

Ich hoffe nun, ich finde meine innere Ruhe und Sicherheit wieder und komme den Stressfaktoren auf die Spur, damit ich mich rechtzeitig impfen kann Smile !!!!

So würde ich jetzt den Dialog zunächst ruhen lassen und würde gegebenenfalls wieder auf dieser Seite auf Sie zukommen.

Drei Fragen hätte ich zu meinen letzten Sätzen noch:

 

- die Augenbewegungen.... können Sie mir sagen was sie eigentlich bewirken?

 

- Bilderverfahren / Setzkasten.... gibt es dazu eventuell Literatur für den NichtProfi

- Könnte ich Sie auf dieser Internetseite dann direkt als beratenden Arzt angeben/wünschen ?

 

Sicher bin ich mir wieder nicht, ob Sie mir noch antworten können, wenn ich 'antworten' und 'akzeptieren ' anklicke.

 

Darum, jetzt schon an Sie ein dickes Dankeschön, Sie haben mir sehr geholfen !!

Ihnen alles Gute!

 

Elke

 

 

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Leider findet man die alten Nachrichten bei JustAnswer kaum wieder. Daher verspätet noch einige Anmerkungen :

1. Die Methode ist keine etablierte Therapie. Eher ein Eigengewächs von Johannes Drischel (und ein wenig von mir). Wenn man so will ist es eine Mischung aus Neurolinguistischem Programmieren und dem Traumatherapieverfahren EMDR. Aus dem EMDR weiss man, dass die Augenbewegungen Traumata verarbeiten helfen. Eigentlich so wie im Traumschlaf. Die Augenbewegungen bringen einen hirneigenen Sortiermechanismus in Gang, der Emotionen von Erfahrungen wegsortiert.

2. Eigentlich haben sie ja ihr eigenes Werkzeug entwickelt. Das ist eine Besonderheit des Verfahrens. Wir geben möglichst wenig konkret vor, sondern die Klienten entwickeln ihre eigenen Bilder oder sog. "Interaktiven Metaphern". Das Puzzle gefiel mir sehr gut, so dass ich es anderen Klienten auch anbieten werde. Andere sind ähnlich entstanden oder aus dem sog. Modulieren des NLP in ähnlicher Art entstanden. D.h. man "klaut" passende Werkzeuge wie die Zeitleiste oder den Setzkasten für Gefühle oder Erlebnisse. Leider kenne ich dazu aber kaum gute Literatur. Schlicht weil es das SRD oder Emoflex-Verfahren eben fast nur in den Köpfen der Erfinder und in den Fortbildungen gibt. Und Bücher über NLP oder EMDR bilden es nicht annähernd ab, wie einfach und vor allem ohne Therapeuteneinfluss es gehen kann. Zu Immaginationsverfahren gibt es aber ein Buch von Michaela Huber "Der innere Garten". Das gefiel mir sonst auch gut.

Sie können jederzeit in einer Nachfrage oder neuen Frage mich unter web4health erreichen, sollten das aber in dem Betreff der Frage deutlich machen(z.B. Frage an web4health...)

Viel Erfolg weiterhin !

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