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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe einen starken Eisenmangel verursacht

Kundenfrage

Guten Abend,
ich habe einen starken Eisenmangel verursacht durch zu starke Blutungen wegen Myome im Uterus. Mir geht es momentan ganz schlecht ich fülle mich sehr schwach, kXXXXX XXXXXm meine Arbeiten im Altag bewältigen.
Darum denke ich ich über eine Eiseninfusion nach, da die sonstige Eisenpräparate sehr langsam wirken und die nächste Blutung kommt bald. Wer kann mir bitte etwas dazu sagen und wo kann ich so etwas machen lassen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Grundsätzlich sollte man natürlich die Ursache angehen und über die Entfernung der Myome bzw. bei abgeschlossener Familienplanung des Uterus nachdenken. Infusionen könnte der Hausarzt oder ggf. auch Frauenarzt in der Praxis durchführen. Das ist nicht so ganz ungewöhnlich, wenn wirklich nachgewiesen ist, dass es sich um ein Eisenmangel handelt (u.a. durch Bestimmung des sog. Ferritinwertes).
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke für die Antwort!

Ja es ist nachgewiesen, dass es sich um Eisenmangel handelt aber mein Hausarzt ist nicht bereit so eine Infusion zu machen, er behauptet die Venen werden dadurch beschädigt, ich glaube aber dass es bei ihm sich mehr um die Kosten handelt. Ich wäre ja sowieso bereit die zu übernehmen.

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Na ja. Das kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen :-)
Richtig ist, dass einige Eisenpräparate die Venenwand reizen können. Aber es würde die Präparate nicht geben, wenn sie nicht nachgefragt würden. Aus meiner Sicht kann und sollte es eben nur keine Dauerlösung sein. Weitere Infos zu Eisen und Eiseninfusionen finden Sie übrigens hier
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Eine letzte Frage, könnten Sie ein Präparat empfehlen?

Danke XXXXX XXXXX schönen Abend noch!

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ehrliche Antwort : Nein. Bei mir kommt es einfach zu selten vor. Jeder Arzt hat so seine "Lieblingspräparate". Ich habe es vor 2 Jahren häufiger gemacht,in meinem derzeitigen Arbeitsgebiet sind Infusionen oder Eisengabe die Ausnahme. Wir haben zwar viele Patientinnen mit Eisenmangelanämie (bei Essstörungen). Da kommt aber eine Infusion einfach selten in Frage, weil man meist mit Kapseln gut zurecht kommt.
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung: Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

nur als Anmerkung, da ich eine Behebung der Ursache des Problems für sinnvoller halte, als nur eine lapidare Auffüllung des Eisendepots, die ja dauerhaft nicht hilft:

Man kann die monatliche Blutung durch Anwendung von Cyklokapron reduzieren, das ist ein Präparat, dass über das Gerinnungssystem wirkt, nur an den Blutungstagen einzunehmen ist und nach meinen Erfahrungen sehr zuverlässig und nebenwirkungsarm einsetzbar ist.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele

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