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docapplepie
docapplepie, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 203
Erfahrung:  Facharzt Neurologie und Psychiatrie, Schwerpunkt Gerontotherapie (Altersmedizin), Notfallmedizin
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docapplepie ist jetzt online.

Hallo, mein Name ist Nadine und mein bester Freund hatte vor

Kundenfrage

Hallo,
mein Name ist Nadine und mein bester Freund hatte vor einigen Tagen am WE einen Wutausbruch. Meiner Meinung nach "ohne Grund" es war ein schöner Abend mit Alkohol verbunden. Diese Andeutung ist für mich wichtig, da er nur dann in diese Stimmungen kommt und manchmal darüber redet. Wir wohnen in einer WG und daher habe ich seinen Wutausbruch auch direkt mitbekommen. Wie geschrieben "ohne Grund" fing er an gegen die Wand zu schlagen und zu schnaufen. Normalerweise merke ich es wenn er seine Stimmung wechselt und traurig wird, dann sage ich ihm er soll Cola trinken und in der Regel funktioniert das auch. An diesem Abend schien es aber nicht so, als es ihm nicht gut gehen würde. Ich gab ihm ein großes Sofakissen und sagte er soll sich daran austoben und nicht das Zimmer zerstören. Das tat er kurz ich bin noch mal in sein Zimmer und sah wie er im Bett am winseln, jammern, weinen und ins Kissen schreiend da lag. Zum ersten Mal hat er mir Angst gemacht, nicht das er mir was tun würde aber ihn so zu sehen und den Schmerz den er mit sich trägt zu sehen. Ich beschreibe es als „sehen“ da er versucht etwas zu verarbeiten und es nur so rauslassen kann.
Seinen Vater hat er tot aufgefunden, dies ist 100%ig ein Grund, doch ich habe das Gefühl das dass nicht alles ist.
Ich habe ihm gesagt das wir was dagegen machen müssen, ich ihm etwas Zeit gebe um sich Gedanken zu machen was wir machen.
Wir weil ich ihn damit nicht alleine lasse. So nun meine Frage. Mein Vorhaben ist dass ich mir Möglichkeiten suche was man machen kann, ich ihm ein paar nenne und er entscheiden soll womit wir Anfangen.
Ist das so richtig? Und welche Möglichkeiten gibt es? Kommen dann hohe Kosten auf ihn zu?

Gruss
Nadine
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Nadine!
Es gibt für diese Art "Störung" wohl nur zwei mögliche Diagnosen: Einmal ein epileptischer Anfall, bei dem nicht das Bewusstsein verloren geht, sondern die Kontrolle über das, was man tut, oder auf der anderen Seite eine psychische Störung. Die kann verschiedene Ursachen haben, vielleicht tatsächlich ausgelöst oder beeinflusst durch ein psychisches Trauma (wenn er seinen Vater tot gefunden hat, ist das ein solches Trauma) aber auch endogen "also von innen heraus, aus ihm selbst" entstehen. Ich würde dringend raten, einen Neurologen und Psychiater aufzusuchen und beide Diagnosen abklären zu lassen (das geht mit ein paar Untersuchungen und Gesprächen in der Regel ganz gut). Dann kann man eine Behandlung sinnvoll planen und durchführen. Wenn Ihr Freund in Deutschland lebt und ganz normal krankenversichert ist, kommen erstmal (außer 10 Euro Praxisgebühr) keine Kosten auf ihn zu. MfG P.T.
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Nadine!
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MfG P.T.