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Mustermann
Mustermann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 114
Erfahrung:  Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin und Intensivmedizin.
48484863
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Mustermann ist jetzt online.

Guten Morgen, Bin m nnlich, 55 Jahre alt. Habe seit etwa

Kundenfrage

Guten Morgen,

Bin männlich, 55 Jahre alt. Habe seit etwa 2 Jahren verstärkte Schleimproduktion im Rachenraum, kann also fast ständig durch Räuspern Schleim hervor holen. Damit einher geht auch Sekretbildung in der Nase, was sich auch so äußert, daß ich mir nach stärkerem Husten die Nase putzen muß.

Ich habe bei all dem KEINE Atembeschwerden und bin weder beim Sport noch sonst wie eingeschränkt, hatte in der Zeit überhaupt keine Verkühlungen. Auch ein vor 1 Jahr durchgeführtes Lungenröntgen und meine Gesundenuntersuchung in 2/2010 zeigten das alles in Ordnung ist.

Ein HNO Arzt hat mich vor 1-1/2 Jahren gründlich (inklusive Sonde durch die Nase in den Kehlkopfbereich) untersucht und alles was mit dem HNO - Bereich zu tun hat für in Ordnung befunden, bis auf starke Ohrenschmalzablagerungen (starker Pfropfen + Entzündung der Haut die im Gehörgang unten den Knochen abdeckt) im Mittelohrbereich links. Er meinte, daß das einen Nervenreflex erzeugen kann, der zu der Sekretbildung im Rachenraum führt.

Der Gehörgang wurde gereinigt und die Entzündung behandelt bis diese abgeklungen war. Tatsächlich hat ist die Schleimbildung zurück gegangen.

Leider ist der Arzt in Pension gegangen und die Schleimbildung ist wieder stärker.

Bin jetzt bei einem anderen HNO Arzt in Behandlung, der sich um mein linkes Ohr kümmert und in 3 - monatigem Abstand den Gehörgang reinigt. Er unterstellt mir im Ohr zu "bohren", da das Ohrenschmalz bis ans Trommelfell gelangt. Das mache ich sicher nicht! Wie auch immer gibt es nach 3 Monaten immer wieder diese Ohrenaschmalzablagerungen die vom Arzt zu entfernen sind.

Zum Thema Schleim usw. im Rachenraum mit häufigem Austritt durch die Nase hat dieser Arzt keine Antwort und daher bin ich schon auf der Suche nach einer Alternative.

Bitte um Ihre Tips zu meinem lästigen Problem.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag. Gerne beantworte ich Ihre Frage. Selbstredend kann ich hier keine Diagnose stellen oder Therapien einleiten, sondern nur allgemein beraten.

 

Ihr Problem ist nicht so einfach zu lösen. Als erstes erscheint es mir wichtig, dass ernsthafte körperliche Erkrankungen von Lunge und HNO-Breich ausgeschlossen sind. Der Hinweis, daß die Diagnose und anschliessende Behandlung Ihres ersten (wohl sehr erfahrenen) HNO-Arztes Erfolg hatte, zeigt, daß das Problem wohl im sogenannten "funktionellen" Breich liegt, d. h. es ist mit schulmedizinischen Methoden nichts festzustellen, und trotzdem ist irgendwas nicht in Ordnung. Hier kann die Schulmedizin leider meist keine gute Hilfe anbieten, so daß ich dazu raten würde, mir im Bereich der "regulativen" oder "alternativen" Heilmethoden Hilfe zu suchen. Deren Ansatz ist Fehlsteuerungen im Organismus wieder ins Lot zu bringen. Möglichkeiten wären hier die Akupunktur, die Homöopathie oder Osteopathie zu nennen. Welche dieser Richtungen für Sie die richtige ist, hängt letztendlich davon ab, welcher Ansatz Ihnen einleuchtend erscheint. (Akupunktur: Energieflüsse im Körper sind fehlgeleitet und werden durch die Nadelung wieder auf den richtigen Weg gebracht. Homöpathie: Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert, indem man Ihm eine stark verdünnte Substanz zuführt, welche in hoher Dosierung die Symptome des Patienten hervorruft. Osteopathie: Beseitigung von Fehlhaltungen und Verspannungen im Muskel-Knochen-Bindegewebs-System, welche auf andere Organe negativ einwirken.) Wichtig ist hier nur, daß man sich einen Therapeuten sucht, der das wirklich gut macht. Hier ist es am besten wenn man sich umhört, wer wo gute Erfahrungen gemacht hat. Ich muß hier natürlich erwähnen, dass diese Methoden umstritten sind, aber ich habe damit als Arzt und Patient gute Erfahrungen gemacht, und wenn die Schulmedizin Ihnen nicht helfen kann, ist dies eine gute und risikoarme Alternative.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Seidl,

 

In der Zwischenzeit wurde folgendes gemacht:

 

Ich war bei einem anderen HNO - Arzt, der sich mein linkes Ohr angesehen hat. Die Spuren die der andere Arzt als Nacheweis eines "Bohren" im Gehörgang gedeutet hat, wurden eindeutig als verdickte Blutgefäße diagnosotiziert. Diese dürften in der Zeit des massiven Stopfens im Ohr entstanden sein.

Da ich etwa zeitgleich mit dem Schleimproblem auch eine, glücklicherwiese 100% erfolgreiche Therapie gegen Nagelpilz mit Tabletten, die den Pilz töten. Der neue HNO Arzt meinte, daß sich vielleicht dadurch meine Magensäure verändert hat und Gase in die Luftröhre gelange, die eine Reizung und Sektretbildung zur Folge haben.

Seit dem Artztbesuch am 16.8.2010 nehme ich daher am Morgen eine Magenschutztablette.

Weiters war ich am 27.8.2010 bei einem Lungenfacharzt, der festgestellt hat, daß meine Lunge und die Bronchien in Ordnung sind. Er hat allerdings im Verdauungstrakt große Luftmengen festgestellt - ich leide unter Blähungen.

Zusätzlich zu der oben angeführten Maßnahme nehme ich vor jeder Mahlzeit 2 Lefaxin Tabletten und zur Beruhigung einer allfälligen Rezung der Luftröhre nehme ich 3 Mal am Tag einen Zug "Tilade" aus einem Spray - Inhalator.

Bis jetzt hat sich keine wirklich gravierende Besserung ergeben.

Mein nächster Termin beim neuen HNO - Arzt wird am 13.9.2010 sein.

 

Können Sie aus all dem noch weiter Schlüsse ziehen und einen Rat geben?

 

MFG

D. Siemons

Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Morgen.

Der Zusammenhang zwischen Blutgefäßen im Gehörgang und vermehrter Schleimproduktion im Rachen leuchtet mir nicht ein. Genausowenig der Zusammenhang, der zwischen der Einnahme eines Antimycotikums ("Pilzmittel") und der Magensäure bestehen soll. Man könnte sogar zur Vermutung gelangen, dass das Antimycoticum der Darmflora gut tut, weil gelegentlich Magen-Darm-Probleme mit einer Pilzüberwucherung in Verbindung gebracht werden.

Deshalb fällt mir kein besserer Rat ein (insbesondere da eben eine ernsthafte´körperliche Erkrankung ausgeschlossen wurde), sich an einen Therapeuten außerhalb der Schulmedizin zu wenden, da es sich eben um eine "Regulationsstörung" handelt.

Auch wenn es dem Schulmediziner schwerfällt: Es gibt Krankheitsbilder, bei der die Schulmedizin keine brauchbare Lösung anbieten kann.

Wenn Sie sich für diesen Therapieansatz entscheiden, bitte ich Sie, mir Rückmeldung über Ihre Erfahrung zu geben.

Viel Erfolg!

Mustermann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Seidl,

 

Danke für Ihre Nachricht!

 

Das mit den Blutgefäßen hat SICHER keinen Zusammenhang mit der Schleimproduktion sondern ist die Erklärung für die "Spuren" vom "Bohren" die der eine HNO Arzt gesehen haben will. Der hat das einfach falsch gedeutet.

 

Tja, werde sehen was bei meinem nächsten Termin am 13.9.2010 heraus kommt und werde die Alternativmedizin gegenüber meinem neuen HNO Arzt ansprechen.

 

Ich werde mich danach wieder bei Ihnen melden.

 

MFG

 

D. Siemons

Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Viel Erfolg. Ob der Kollege das befürwortet ist natürlich zweifelhaft, da wie schon erwähnt, dieser Heilansatz sehr umstritten ist. Das hängt von der Einstellung des Patienten ab, ob man dem vertraut, oder nicht.