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Dr. Zecha
Dr. Zecha, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 217
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Notfallmedizin. Langjährige Erfahrungen in der operativen Medizin, Onkologie,
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Dr. Zecha ist jetzt online.

Hallo, bei meiner Tochter (4) wurde vor 3 Monaten ein Lymphknoten,

Kundenfrage

Hallo,
bei meiner Tochter (4) wurde vor 3 Monaten ein Lymphknoten, leider nicht vollständig, operativ entfernt. Es wurden atypische Mykobakterien festgestellt. Seit her bekommt sie Rifabutin, Claritromycin und Myambutol verabreicht. Seit ca. 5 Wochen hat sie plötzlich wiederkehrend hohes Fieber (über 39). Die Ärzte im Krankenhaus schieben das auf einen Virusinfekt. Jetzt ist sie seit 2 Tagen wieder stationär, weil ihre Leukos auf 1,9 gefallen sind und durch einen Mückenstich am Auge ihr Gesicht anschwoll. Das Rifabutin wurde erstmal abgesetzt und sie bekommt Entzündungshemmer gegen den Mückenstich. Wir fragen uns, ob das richtig ist, weil ja auch das Claritromycin die Leukos mindert. Sollte man ein Aufbaumedikament zur Erhöhung der Leukozyten geben? Wir haben den Eindruck, dass die Ärzte nicht mehr so recht weiter wissen. Wie gefährlich ist diese ganze Erkrankung wirklich? Machen uns große Sorgen. Gibt es noch andere Antibiotika zur Behandlung? Wir sind über jede aussagekräftige Antwort dankbar. Familie Mann.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Zecha hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag,

 

bei der Abklärung von Lymphknotenschwellungen bei Kindern findet man ursächlich nichttuberkulöse, sogenannte atypische Mykobakterien mit zunehmender Häufigkeit.

Die Abgrenzung von Lymphadenitiden anderer Ursache, besonders der tuberkulösen Form kann schwierig sein. Eine definitive Diagnose ist nur durch Erregernachweis im Punktat oder Bioptat zu stellen. Dies ist bei Ihrer Tochter wohl geschehen. Atypische Mykobakterien sprechen schlecht auf eine Therapie mit Antibiotika beziehungsweise Tuberkulostatika an. Die Therapie der Wahl besteht in der chirurgischen Entfernung betroffener Lymphknoten. Da der Lymphknoten nicht vollständig entfernt werden konnte (warum? Gefäßnähe, OP- Zeit überschritten?) mußte man wohl mit Antibiotikuma weiterbehandeln. Die Prüfung der Resistenz, also welches Medikament bei welchem Erreger wirkt, muß genau das anzeigen und hier fehlt eben Information, die Ihnen zusteht. Sie dürfen, Sie müssen die Ärzte fragen, weshalb diese Medikamente abgesetzt wurden, wahrscheinlich wohl, da diese nicht wirksam sind. Wir würden das Kind stabiliseren, vor allem die Leukozyten müssen in den Normalbereich gelangen, damit nicht eine verherendere Infektion beginnt. Dann erst kann man den Rest des Lymphknotens entfernen.

 

Freundliche Grüße

und Gute Besserung

 

 

H. Zecha
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Experte:  Dr. Zecha hat geantwortet vor 7 Jahren.
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Vielen Dank für Ihre Bemühungen im voraus.

Mit freundlichen Grüßen
H. Zecha