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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20351
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Meine Tochter (30J.) hat seit 4 Monaten nicht mehr verh tet

Kundenfrage

Meine Tochter (30J.) hat seit 4 Monaten nicht mehr verhütet um schwanger zu werden. Nun war sie seit 3 Tagen "überfällig", hatte jedoch linksseitige Unterleibsschmerzen und einen ständigen Drang Wasser zu lassen. Heute sagte ihr der Gynäkologe, dass sie eine Zyste am Eileiter hat. Kontrolluntersuchung geplant in 4 Wochen. Meine Frage ist nun ob und wie weit diese Zyste ihren Kinderwunsch beeinträchtigen kann und ob es sich auch um eine EU-Schwangerschaft handeln könnte?? Die Schmerzen haben jedoch deutl. nachgelassen.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Zecha hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag,

 

ob die Zyste eine Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit ist, kann man vorläufig noch nicht sagen, dies hängt von der Größe und ihrem Fortbestand ab. Einige Zysten rupturieren wieder (häufig unter Schmerzen), wenn dieses problemlos abheilt, steht einer Schwangerschaft aus diesem Grunde nichts im Weg (die Ovarien= Eierstöcke sind zudem paarig angelegt). Hat der Gynäkologe auch den Urin untersucht? Auch eine Zyste im Bereich des Eierstocks kann einen Harndrang verursachen, jedoch sollte man einen zusätzlichen Harnwegsinfekt ausschließen.

 

Ich wünsche Ihrer Tochter alles Gute

 

H. Zecha

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Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

von einer Eileiterschwangerschaft ist im genannten Fall nicht auszugehen. Die Zyste kann das Zustandekommen einer Schwangerschaft behindern, das übliche Vorgehen dabei ist aber, zunächst den Verlauf abzuwarten und den Befund nach Ablauf der nächsten Blutung zu kontrollieren. Ist die Zyste dann immer noch vorhanden, oder erreicht sie eine Grösse von mehr als 7 cm, wäre eine Entfernung auf dem Wege einer Bauchspiegelung in Erwägung zu ziehen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele