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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Kann eine anteriore Diskusluxation des rechten Kiefergelenkes

Kundenfrage

Kann eine anteriore Diskusluxation des rechten Kiefergelenkes der Grund für starke Kopfschmerzen sein?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Grundsätzlich schon. Wobei sich dabei häufig weitere Symptome einer sog. cranio-mandibulären Dysfunktion (also einer Art Funktionsstörung im Kieferbereich) ergeben. Die Kopfschmerzen sind dann entweder wirklich durch Kaubewegungen provozierbar oder aber eher "sekundär" dadurch erklärbar, dass im Kiefergelenksbereich Muskelgruppen ansetzen, die u.a. auch am Hinterkopf bzw. Nacken ansetzen. Es entsteht dann eine Art Kopfschmerz vom Spannungstyp.

Häufig muss man hier eine kombinierte Kieferorthopädische Behandlung machen (ggf. auch an Kieferknirschen = Bruxismus denken), krankengymnastische Übungsbehandlung, Entspannungsverfahren aber auch Schmerzbewältigung über Psychotherapie und ggf. Medikation.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kieferorthopädische Behandlung hatte meine Tochter bereits. Ich könnte mir sogar eher vorstellen, dass diese ursächlich für die Diskusluxation ist. Welche Entspannungsverfahren und/oder Medikation würden Sie konkret vorschlagen?
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie alt ist ihre Tochter ? Ich frage nach, wegen der Auswahl des Entspannungsverfahrens ...

Grundsätzlich kann sehr wohl auch die Kieferorthopädie "Schuld" an der Problematik sein. So ganz leicht luxieren ja Gelenke bzw. Disci nicht.
Kann ihre Tochter gut in inneren Bilder fühlen bzw. sich kreativ gut ausdrücken ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sie ist 15. Ich weiß nicht so recht was Sie meinen mit "inneren Bildern fühlen". Sie ist zwar relativ eloquent, aber ich würde nicht sagen, dass sie sich kreativ gut ausdrücken kann.

Der Osteopath meinte, dass die Ursache vom Darm aus käme. Dadurch sei es auf der ganzen rechten Körperhälfte zu einer Verschiebung gekommen, einschließlich dem Hüftgelenk und letztendlich dem Diskus.

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Erklärung des Osteopathen kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Muss ich ja vielleicht auch nicht. Fehlstellungen / Verwringungen der Wirbelsäule / Hüfte können aber schon mal solche Beschwerden machen.

Medikamentös ist es wirklich nicht so leicht. Man versucht es erstmal mit Pfefferminzöl äußerlich bei Spannungskopfschmerzen / chronischen Schmerzen. Dann entweder Saroten oder aber (moderner) Duloxetin. Ob ich das bei einer 15 jährigen machen würde, weiss ich aber ganz ehrlich nicht.

Meine Idee bezog sich auf ein Verfahren, bei dem der Kopfschmerz (häufig ja ein Druck wie ein Ring oder aber Helm) in ein vorgestelltes Bild übersetzt wird. Man fragt sich dabei : Wenn mein Kopfschmerz ein Obst oder Gemüse wäre, welchs Gemüse passt da am besten ?

Wäre es schwer oder leicht ?
roh oder überreif ?
Welche Farbe hätte es ?
Wie wäre die Oberfläche ?
wäre es warm oder kalt ?

Dann stellt man sich dieses immaginäres Bild vor und macht 10 mal abwechselnd Augenbewegungen von rechts nach links (bzw. alternativ Tippen auf die rechte und linke Schulter). Einmal Augen zu und wieder auf.

Häufig verändert sich das Bild und das damit assoziierte Gefühl bzw auch Schmerzsyndrom.

Sonst wäre das Erlernen der Progressiven Muskelentspannung sinnvoll
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wäre es eigentlich auch sinnvoll ein Muskelentspannungsmittel einzusetzen, was sowohl die Diskusluxation als auch Kopfschmerzen angeht und wenn ja, welches?
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das kann man versuchen, wenn der Muskeltonus erhöht ist. Probeweise sowas wie Sirdalud. Das macht aber auch etwas müde und kann die Konzentrationsfähigkeit etwas beeinträchtigen.

Eigentlich versucht man sonst eher über Antidepressiva wie Saroten oder Aponal eine entsprechende Wirkung zu erreichen.

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