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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zu einem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zu einem (wie der Arzt denkt !) Lymphknoten:

da ich aktuell ein wenig ratlos bin, wende ich mich vertrauensvoll an Sie !!!

Folgendes ist mir aufgefallen:

- Dezember 2009 beim Haare-Waschen einen kl. Knubbel entdeckt --- Sitz ist am Hinterkopf (Schädelende) etwa am Haaransatz oberhalb der dort von Natur aus vorhandenen Beule. Ich schätze etwa linsengroß

- gleich darauf Besuch beim Hausarzt – Diagnose: geschwollener Lymphknoten,mit Rückfrage, ob ich krank gewesen bin. Definitv NEIN. Der Arzt sagte, daß gerade am Kopf die Lymphknoten gerne mal anschwellen gerade in Sachen Zähne, Erkältung etc... und das Abschwellen schon einige Monate dauern kann. Der Knubbel wäre verschieblich, weich und kein Grund zur Sorge ca. 0,5-1 cm groß

- November 2009 dicke Erkältung; vermutlich war der geschwollene Lymphknoten der Vorbote ??? ?

- ich war mir sicher, die Erklärung für den geschw. Lymphknoten durch die Erkältung gefunden zu haben und "betastete" ihn nicht laufend weiter

- Januar/ Februar 2010 --- Beginn starkes Kopfjucken – beim Betrachten kleine rötliche Flecken und nässende Stellen. Diagnose Hautarzt: Ekzem an der Stirn und leichte Schuppenflechte auf der Kopfhaut zusätzlich trockene Kopfhaut mit Entzündungen durch ständiges Kratzen

- April 2010 – "schlimme" entzündete Pickel und knubbelige verstopfte Talgdrüsen im Gesicht; vornehmlich IN der Augenbraue, an der Schläfe und hinter dem Ohr. Dies konnte mit Heilerde gut in den Griff bekommen werden.

Ih weiß, daß wann immer mich seelisch etwas "plagt" mein Körper dies über die Haut zum Ausdruck bringt. Nun gut....

- Mai 2010 --- wieder beim Haare waschen – gleiche Stelle Hinterkopf wieder dieser Knubbel und hoffentlich (denke ich) nicht immernoch !!!!!!!!!!!!!!

Er ist wieder erbsenngroß, verschieblich und genau die gleiche Stelle

Da ich nach dem letzten Auftreten nicht ständig nachgefühlt habe, weiß ich natürlich nicht, ob dieser seit Oktober nun schon immer da war, zwischenzeitlich verschwunden ist oder jetzt einfach durch die o.g. Hautgeschichten wieder da ist.

Typisch für mich wird gegoogelt was das Zeug hält. Gebe ich geschwollene Lymphknoten ein kommt gleich : "NON HODGKIN LYMPHOM" und andere Gruselgeschichten und auf einmal wird mir mulmig.

- Juni 2010 wieder Arztbesuch – diese Mal mit Blutabhnahme inkl. Differentialblutbild. Ergebnisse liegen mittlerweile vor; ALLES in ORDNUNG ausser Ferritinwert am unteren Ende des Normbereiches ( da ich noch stille kommt das vermutlich daher). Ich solle mehr Eisen zu mir nehmen dann wäre das Blutbild komplett einwandfrei und bestens.

Ich wies nochmals auf meinen Knubbel hin ----- erneute Bestätigung JA, es ist ein Lymphknoten, erbsengroß, verschieblich, schmerzlos und nicht größer als beim letzten Mal. In Anbetracht der vielen Entzündungen nach wie vor kein Grund zur Sorge.

Meine Lymphknoten am Hals seien ebenfalls LEICHT angeschwollen und es besteht überhaupt kein Grund zur Sorge.

Nun sitze ich hier; habe zwar klar ein gute Blutergebnis aber immernoch diesen Knubbel. Nun meine Fragen:

- muß dieser Knubbel wieder gänzlich verschwinden

- ist der Übergang zwischen normal tastbar und leicht geschwollen fließend

- darf man DIESEN Lymphknoten immer tasten

- ist der Arzt zu leichtfertig

- bin ich leicht auf dem Weg zum Hypochonder

- können meine Kopf-Haut-Geschichten Auslöser für das Anschwellen sein

- wie stellt man Lymphome fest

Ich möchte noch dazu sagen, daß ich mich rundum gut fühle, keine weiteren Beschwerden und Symptome habe.

Alerdings nimmt mich das GOOGELN extrem mit und man bildet sich irgendwann auch Dinge ein.

Soll/ muß ich bei diesem Knubbel jetzt etwas weiter verfolgen oder das erst einmal so glauben und stehen lassen ?

Ich danke XXXXX XXXXX die Antworten !!!! @:)
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !
Es ist ja quasi die Aufgabe von Lymphknoten als Abwehr- und Entzündungsorgan des Körpers auch mehr oder weniger unspezifisch zu reagieren. Eine Schwellung eines Lymphknotens ist ein Anzeichen einer funktionierenden Infektabwehr, kein Krankheitszeichen.

Lymphome (Hodgin- oder Non-Hodgin) haben Vergrösserungen an ganz anderen Stellen. Dabei gerät quasi die körpereigene Abwehr aus den Fugen.
Ein erbsgrosser Lymphknoten an der Kopfhaut ist normal (wenn es sich wirklich um einen Lymphknoten und nicht um einen noch gutartigeren Knoten durch Fettgewebe oder ein Haarbalg handelt). Manchmal gehen die einfach nicht ganz in die ursprüngliche Grösse zurück. Das ist aber völlig normal.

Gelegentliche (halbjährliche) Kontrollen reichen mehr als aus.
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
ich habe ein kleines Kind und mir macht das alles so Angst weil ich Sorge habe, daß nun ZWEI Ärzte irgendetwas übersehen. Ich war beim Allgemeinmediziner UND beim Internisten.

Beide sagten man könne an dieser Stelle keinen Ultraschall machen wegen der Schädelknochen. Für CT oder MRT sehen sie in Anbetracht meiner vorbildlichen Gesundheit keinen Anlaß.

Soll ich auf eine ÜW zum Hämatologen "drängen" oder vertrauen und verlassen.

Bitte noch einen Hinweis auf meine o.g. Fragen:
- muß dieser Knubbel wieder gänzlich verschwinden oder darf er ein Leben lang tastbar bleiben ? - ist tastbar gleichzusetzen mit leicht geschwollen - darf man DIESEN Lymphknoten immer tasten -

Ich werde noch zum Hypochonder :-) Ist dann bei dem Entzündungsgeschehen nicht zu erwarten, daß BEIDE Lymphknoten also parallel anschwellen und nicht nur eine Seite ?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
ich habe ein kleines Kind und mir macht das alles so Angst weil ich Sorge habe, daß nun ZWEI Ärzte irgendetwas übersehen. Ich war beim Allgemeinmediziner UND beim Internisten. Beide sagten man könne an dieser Stelle keinen Ultraschall machen wegen der Schädelknochen. Für CT oder MRT sehen sie in Anbetracht meiner vorbildlichen Gesundheit keinen Anlaß. Soll ich auf eine ÜW zum Hämatologen "drängen" oder vertrauen und verlassen. Bitte noch einen Hinweis auf meine o.g. Fragen: - muß dieser Knubbel wieder gänzlich verschwinden oder darf er ein Leben lang tastbar bleiben ? - ist tastbar gleichzusetzen mit leicht geschwollen - darf man DIESEN Lymphknoten immer tasten - Ich werde noch zum Hypochonder :-) Ist dann bei dem Entzündungsgeschehen nicht zu erwarten, daß BEIDE Lymphknoten also parallel anschwellen und nicht nur eine Seite ?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
ich habe ein kleines Kind und mir macht das alles so Angst weil ich Sorge habe, daß nun ZWEI Ärzte irgendetwas übersehen. Ich war beim Allgemeinmediziner UND beim Internisten. Beide sagten man könne an dieser Stelle keinen Ultraschall machen wegen der Schädelknochen. Für CT oder MRT sehen sie in Anbetracht meiner vorbildlichen Gesundheit keinen Anlaß. Soll ich auf eine ÜW zum Hämatologen "drängen" oder vertrauen und verlassen. Bitte noch einen Hinweis auf meine o.g. Fragen: - muß dieser Knubbel wieder gänzlich verschwinden oder darf er ein Leben lang tastbar bleiben ? - ist tastbar gleichzusetzen mit leicht geschwollen - darf man DIESEN Lymphknoten immer tasten - Ich werde noch zum Hypochonder :-) Ist dann bei dem Entzündungsgeschehen nicht zu erwarten, daß BEIDE Lymphknoten also parallel anschwellen und nicht nur eine Seite ?
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Die Reaktion der Lymphknoten ist normal, ihre psychische Reaktion darauf nicht. Es ist einfach unsinnig, sich als "Laie" hypochondrisch gegen die fachliche Untersuchung und Befunderhebung dieser Ärzte zu widersetzen, weil sie nicht vertrauen können. Da muss man auch mal sagen : Schluss jetzt.

Sie haben 2 Ärzte aufgesucht und auch von mir eine gleichlautende Erklärung erhalten. Ein CT oder MRT ist eine völlig unsinnige Untersuchung dabei. Auch eine Überweisung zu einem Hämatologen ist überflüssig, weil es keine hämatologische Erkrankung ist. Ein Lymphom macht sich einfach an ganz anderen Körperstellen bemerkbar, sie haben keinerlei Krankheitszeichen einer hämatologischen Erkrankung, sondern einfach nur eine übersteigerte hypochondrische Angst.

Zu den Fragen : Ein Lympknoten kann lange tastbar bleiben, auch mal ein ganzes Leben. Es müssen nicht die Lymphknoten gleich reagieren. Sie sind lokale Abwehrstellen und handeln eben an der Stelle der Entzündungs- bzw. Abwehrreaktion.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
verzeihen Sie bitte; ich wollte Sie keinesfalls "nerven". Ich hatte einfach wirklich nur Angst.

Danke XXXXX XXXXX wachrüttelnde und hilfreiche Antwort, für die ich sehr dankbar bin.

Es tut mir leid wenn es eventuell falsch ausgedrückt wurde. Ich widersetze mich auf keinen Fall den Ärzten und auch nicht Ihrer Meinung.

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Nein, so kam es auch überhaupt nicht an. Ich wollte tatsächlich eher "wachrütteln". Man kann einfach keine Ausschlussdiagnostik machen bei einer Symptomatik, die "gesund" ist. Jede neue Diagnostik, jeder neue Arztbesuch und jedes zwangsläufig "zweifelhafte" Ergebnis von Diagnostik muss dann neue Unsicherheit hervorrufen.

Manchmal muss man einfach festhalten : Sie sind gesund.

Es gibt keine beweisende Untersuchung für "Gesundheit".