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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

guten tag herr doktor,ich habe im august 2009 vorhofflimmern

Kundenfrage

guten tag herr doktor,ich habe im august 2009 vorhofflimmern bekommen,nach kurzem aufenthalt im krankenhaus wurde ich entlassen.herzkatheter wurde bei mir gemacht und war alles in ordnung.ich nehme zur zeit bisoprolol 5mg ein.seit dem habe ich angstzustaende,sobald mir in der brustgegend wehtut oder ich kopfweh bekomme werde ich unruhig und mir geht es sehr schlecht.jetzt hat mir mein arzt levomepromazinneuraxpharm 50mg verschrieben.aber wenn ich den beipackzettel lese bekomme ich angst diese einzunehmen.bin 39 jahre alt.weiss nicht mehr weiter.soll ich diese tabletten einnehmen.bitt um hilfe.mit freundlichem gruss kelmendi
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Im Vordergrund ihrer Problematik steht jetzt ja eine Angststörung. Dabei nehmen sie körperliche Symptome der Angst wie Herzrasen, Schwindel, Schwitzen, Engegefühl in der Brust verstärkt wahr (was angesichts ihrer Herzvorgeschichte ja auch verständlich ist). Ungünstig dabei ist, dass sie die Symptome falsch bewerten und als bedrohlich erleben. Sie sind eigentlich mehr oder weniger harmlos, vielleicht lästig. Sicher aber nicht gefährlich im medizinischen Sinne. Der Betablocker Bisoprolol ist da schon eine gute Hilfe, weil dadurch der Herzschlag in einen normalen Frequenzbereich gebracht wird.

Nun hat ihr Arzt als Krisenhilfe ihnen das Levomepromazin (auch als Atosil bekannt) verschrieben. Das ist ein sehr lange und sehr gut etabliertes Medikament. Schmeissen sie den Beipackzettel in die Mülltonne ! Nehmen sie die Tablette (wobei ich jetzt nicht weiss, welche Dosierung der Arzt ihnen empfohlen hat).
Die im Beipackzettel aufgeführten "Nebenwirkungen" treten nur auf, wenn sie sich Sorgen machen. Natürlich hat jeder Angstpatient Probleme mit jeglicher Art von Medikation, weil man ja eben noch genauer auf mögliche Nebenwirkungen achtet. Das ist Mist. Das Medikament soll ja gerade helfen, dass sie ruhiger und weniger in Panik geraten.

Ganz klarer Tip : Nehmen sie das Medikament ein (wenn der Arzt sagt 50 mg ist das o.K., aber auch eine halbe Tablette kann ggf. schon helfen).

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