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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
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Christian Lee ist jetzt online.

was is geb hrmutterhals krebs un wie kann ma es heilen

Kundenfrage

was is gebährmutterhals krebs un wie kann ma es heilen
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend,
der Gebärmutterhalskrebs beginnt mit Veränderungen der oberflächlichen Zellen am äussern Muttermund oder im Kanal des Gebärmutterhalses. Nach diesen Veränderungen wird mittels Abstrich bei der gynäkologischen Routineuntersuchung gesucht. Wenn diese Untersuchungen in nicht zu grossen Abständen gemacht werden, dann kann man die Vorstufen des Krebses rechtzeitig erkennen, also noch bevor es zum eigentlichen Krebs kommt, und die verdächtigen Zellschicht lässt sich entfernen (Laser, Chirurgie u.a.).

Als Ursache muss immer eine Infektion mit einem sog. HPV (HPV = humanes Papillomavirus) vorhanden sein, wobei es gefährliche Typen gibt und solche die nicht als Krebserreger bekannt sind die aber lästige genitale Warzen verursachen können.

Die HPV werden sexuell übertragen, wobei auch lesbische Kontakte genügen. Bei Männern die HPV übertragen sind Symptome recht selten und in der Regel merken sie nicht dass sie Träger dieser Viren sind. Sehr oft sind es übrigens Infektionen mit gleich mehreren HPV-Typen gleichzeitig. Am gefährlichsten sind die Typen HPV-16, 18, 31,33,35,45 und weitere. Typische Warzen-HPV wären HPV-6 und HPV-11.

Vor allem bei jüngeren Frauen vermag allerdings das Immunsystem die HPV-Infektionen meistens alleine wieder zu kurieren. Ab dem Alter von ca. 30 Jahren hingegen steigt das Risiko einer chronische HPV-Infektion und damit der Krebsentstehung zunehmend an.

Die HPV-Infektion alleine ist noch nicht Grund genug für die Krebsentwicklung. Es müssen sog. Kofaktoren vorhanden sein, unter denen sicher das Rauchen (Nikotin oder andere Giftstoffe des Tabakrauchs) im Vordergrund steht.

Die HPV können übrigens problemlos aus dem Abstrich nachgewiesen werden, wobei diese Untersuchung deutlich teurer ist als die normale (zytologische) Untersuchung und deshalb nur von wenigen Frauenärzten gemacht wird.

Dabei ist also ein positiver HPV-Befund noch nicht Grund zur Panik, sollte aber in Zusammenhang mit dem zytologischen Befund beurteilt werden und eine spätere Verlaufskontrolle nach sich ziehen. Ein negativer HPV-Befund hingegen lässt eine Krebsvorstufe praktisch mit Sicherheit ausschliessen und die nächste Gyn.-Kontrolle könnte um etwa zwei weitere Jahre hinausgeschoben werden.

mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX
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falls diese Info hilfreich war, danke XXXXX XXXXX für die Honorierung mit "Akzeptieren"