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Dr. Zecha
Dr. Zecha, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 217
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Notfallmedizin. Langjährige Erfahrungen in der operativen Medizin, Onkologie,
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Dr. Zecha ist jetzt online.

Narbenentz ndung ( ) am Bein, Problem beim F denziehen

Kundenfrage

Guten Tag,

folgendes Problem belastet mich momentan: Vor 1,5 Jahren hatte ich eine komplexe OP (u. a.) wegen einer Spalt- und Impressionsfraktur des Tibiakopfes, bei der mir eine 10-Loch-Platte eingesetzt wurde, die vor 14 Tagen wieder entfernt werden konnte. Meine Narbe ist ca. 17 cm lang und wurde wohl anlässlich des kosmetischen Vorteils (über jeweils die halbe Länge) mittels Intrakutannaht mit nicht resorbierbarem Faden genäht. Diese beiden Fäden sollten mir bereits am 12. postoperativen Tag (Montag, 19.7.) gezogen werden, was jedoch misslang und abgebrochen werden musste, da es mit extremen Schmerzen verbunden war – was mich etwas skeptisch werden ließ. Seitdem schmerzt meine Narbe und es haben sich unregelmäßig große und an verschiedenen Stellen, teils einseitig auftretende hässliche Wülste gebildet (Rötungen oder dergleichen treten keine auf). Wie kommen diese zustande?
Zudem sind die Enden des einen Fadens – am Montag wurden bereits alle Knoten gelöst – durch meine Beinbewegungen in der Haut versenkt (nicht mehr zu sehen). Für morgen hat mich der Arzt zu einem erneuten Versuch des Fadenziehens bestellt. Ich bin jetzt aber ziemlich ängstlich und besorgt, dass die Narbe sich womöglich entzündet hat, nicht wieder schön verheilen kann (?!) und der morgige Arztbesuch verfrüht ist und sehr schmerzhaft werden wird! Ist das Schmerzempfinden normal? Vor 1,5 Jahren hat es lediglich unangenehm gezwickt.
Im Internet habe ich mehrfach gelesen, dass derartige Nahtfäden erst nach längerer Zeit (ggf. ca. 3 Wochen; an Extremitäten ohnehin erst nach zwei Wochen) gezogen werden sollten, um so etwas zu vermeiden. Stimmt das? Was habe ich nun zu tun bzw. zu erwarten? Ich wäre Ihnen dankbar um Rat!
Viele Grüße,

Aileen Dreseler (29 Jahre)
PS: Der Arzt wollte mir keine örtliche Betäubung geben, da er laut eigener Aussgae nicht der kompletten Narbe entlang spritzen könne.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Zecha hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Dreseler,

der Faden kann schon in diesem wie bei Ihnen festgelegten Zeitraum entfernt werden und sollte dies auch, da er ja nicht resorbierbar ist und unter Umständen bei Nichtentfernung Probleme bereiten kann. Da die erste Fadenentfernung frustran verlief, sollte man Ihnen beim zweiten Versuch auf jeden Fall eine lokale Schmerztherapie zukommen lassen. In der Regel sind dies Injektionen im entsprechenden Bereich. Da die Fadenenden nicht mehr zu erkennen sind, wird man wahrscheinlich einen kleinen Schnitt machen müssen um ein Ende zu entdecken. Gegen eine aktuelle Entzündung spricht die fehlende Rötung, trotzdem würde ich die entsprechende Partie aktuell kühlen.
Eine Empfehlung für andere Kollegen dürfen wir in dieser Art nicht aussprechen, denke aber dass Ihnen die Gelben Seiten weiterhelfen werden.


Alles Gute für Sie

H. Zecha
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Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Zecha,
vielen Dank XXXXX XXXXX für die Antwort.
Der Arzt wollte mir keine örtliche Betäubung geben, da er laut eigener Aussage die gesamte Narbe entlang spritzen müsste. Ist das korrekt?
Habe ich nun zu befürchten, dass die Narbe nicht schön verheilt? Schließlich liegen jetzt diese hässlichen Wülste vor. Wodurch genau entstehen diese an den vereinzelten Stellen?
Aileen Dreseler
Experte:  Dr. Zecha hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Frau Dreseler,

da der erste Eingriff schon aufgrund der Schmerzen abgebrochen werden mußte, empfehle ich natürlich eine entsprechende Betäubung, zumal man den Faden ja nur entfernen kann, wenn man ihn detektiert, sprich irgendwie gesehen hat. Dafür wird es wahrscheinlich notwendig sein, die Haut, wenn auch nur oberflächlich (diese intrakutane= "zwischenderhautliegende" Naht liegt oberflächlich) zu eröffnen.
Sie sollten versuchen, mit Ihrem Arzt darüber zu reden. Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht möglich sein, sind sie die Patientin und haben damit freie Arztwahl.
Wenn die Wunde Wülste geschlagen hat, würde ich mit der Entfernung nicht zu lange warten.

Ich wünsche Ihnen viel Glück!

H. Zecha
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Dr. Zecha und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. Zecha hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Frau Dreseler,

wie kann ich Ihnen genauer Auskunft geben?

H. Zecha