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docapplepie
docapplepie, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 203
Erfahrung:  Facharzt Neurologie und Psychiatrie, Schwerpunkt Gerontotherapie (Altersmedizin), Notfallmedizin
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Also so einfach ist dies ja nicht.Frage stellen,Antwort erhalten.Aber

Kundenfrage

Also so einfach ist dies ja nicht.Frage stellen,Antwort erhalten.Aber ich werde mal versuchen in Steno-Form meine Problematik zu schildern und vielleicht habe ich Glück und mir kann ein Tip gegeben werden.
Ich habe ein unsagbar schlimmes und schweres Leben hinter mir.Sexueller,körperlicher und seelischer Missbrauch seit meinem 7. Lebensjahr.Woher ich immer die Kraft nahm weiter zu leben,nie krimminell zu werden und liebevoll für meine zwei Kinder zu sorgen,weiss ich heute nicht mehr.Aber natürlich blieb mein eigenes Leben dabei auf der Strecke.Ich gab es den Kindern weil cih ihnen verpflichtet schien,da ich sie ja in die Welt setzte.Ausserdem dachte ich dass mein Leben beginnen kann wenn sie gross genug sind und auf eigenen Beinen stehen können.Dies habe ich geschafft,jedoch genau da wo ich mein Leben hätte beginnen können,wurde ich krank.Entzündete Nervenwurzelenden verursachen Rosse Schmerzen die leider nicht heilbare Krankheit kann nur mit Schmerzmedikamenten,sprich Morphin abgetötet werden.Dazu kam eine jahrelange Reise durch arztpraxen bis man die Diagnose endlich stellte und falsche Diagnosen die mir fast die völlige Lähmung brachten,weil man einen akuten Babdscheibenvorfall nicht feststellte.Ach es würde schon zu lange dauern diesalles zu childern.Trotz allem habe ich mein Leben soweit im Griff gehabt,wenn man es Leben nennen kann.Für mich definiere ich es eigentlich anders.Die letzten zwanzig Jahre habe ich damit zugebracht zu überleben.Meine Rente reicht dazu natürlich nicht,deshalb gehe ich soviel wie möglich noch arbeiten.Doch es reicht immer nur um die Abzüge zu zahlen.ich war nur zweimal im Leben zelten für eine Woche.Erstrebenswert erscheint mir dies nicht mehr.Ich bin schon oft an einem Punkt angelangt wo ich nicht mehr konnte und wollte.Schlimm ist für mich dass ich niemanden habe der mir helfen kannn.Psychologen,Neurologen sagen mir entweder dass die ganze Sache zu umfangreich ist oder dass sie mir nicht helfen können.Eigentlich bin ich der Meinung ein Partner oder Familie wären ausreichend.Doch mein Sohn hat sich vor zehn Jahren ohne Angabe von Gründen von mir Losgesagt,ihm geht es sehr gut.Meine Tochter ist arbeitslos und hat selbst genug Probleme.Mehr Verwandte habe ich nicht.Freunde auch nicht,da ich vor zehn Jahren in die Berge zog um wenigstens die Natur die ich so liebe intensiv nutzen zu können.Aber nun weiss ich nicht mehr weiter.Die Menschen lehnen Fremde hier ab und mir bleiben ja nicht viel Möglichkeiten unter Menschen zu gehenEntweder das Geld ist zu knapp oder durch meine angeborene Schwerhörigkeit bin ich ausgegrenzt.Selbsthilfegruppen gibt es nur ganz wenige und nicht direkt für meine Problematik.Mein grösster Wunsch wäre es eigentlich auf sozialer Ebene mit meinen Erfahrungen und auch finanziell noch anderen zu helfen.Es gibt so viele Länder in denen meine Rente so hoch ist dass ich anderen noch helfen könnte.Doch hier muss ich noch arbeiten wenn es mir schlecht geht und es reicht nicht mal für mich.Ich trete auf der Stelle und finde das erste Mal keine Lösung mehr.Momentan bin ich seit vier Wochen arbeitsunfähig.Ich muss meine Wohnung umgehend aufgeben und mir nur ein Zimmer suchen,da ich Angst habe die Miete nicht mehr zahlen zu können.Nicht das ich was gegen eine WG hätte,im Gegenteil.Doch als kranke 50.j. Frau auch nicht einfach.Hier wollen nur junge Menschen in einer WG leben.Es gibt fast nichts was ich nicht schon versucht hätte.Aber wie es in so einer Gesellschaft ist,wer arm ist und krank hat keine Chanse.
Hat un jemand einen Tip was ich tun kann um aus diesem Dilemma zu kommen? Wo kann man ansetzen,wer könnte einem helfen?Ich bin hochdepressiv aber wenn es einen Weg gibt bin ich auch schnell wieder zu begeistern.Musste mir ja immer selbst helfen,aber irgendwann ist jede Kraft aufgebraucht.Ich glaube viel Reserven sind bei mir nicht mehr und ich würde den Tod vorziehenn als noch einmal zwanzig Jahre so zu leben wie ich die letzten verbracht habe
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo!
Sie haben ein schweres Leben geschildert - aber auch in Ihrer Schilderung ganz viel Kraft und viele Facetten voller Selbstlosigkeit und Aktivität für andere. Dann kam die Aussage, Sie wollten "Ihr" Leben anfangen, wenn die Kinder gross sind und letztlich, dass das wegen der Erkrankungen nun noch nicht gelungen ist. Sie würden gern "Ihr" Leben endlich haben, aber aus diesem und jenem Grund geht es nicht. Und gerade wo man sich denkt, wie man Ihnen helfen könnte und versucht, sich einen Ausweg zu überlegen, bringen Sie Sätze wie "ich möchte anderen helfen, auch finanziell".... - und spätestens da stellt sich die Frage, was Sie eigentlich wirklich wollen. Diese Ambivalenz (Zerrissenheit) zwischen zwei zunächst einmal grundverschiedenen Absichten wird dazu führen, dass Sie keine der beiden Dinge umsetzen können. Weder werden Sie sich selbst in ein schöneres Leben verhelfen können, noch anderen irgendetwas Gutes tun können. Zuerst einmal müssen Sie für sich selbst aus der Zerrissenheit heraus ein eindeutiges und klares Ziel definieren. Sie können nicht A und B gleichzeitig umsetzen. Wenn Sie umgezogen sind und mit dem sozialen Umfeld nicht glücklich sind, weil man Sie nicht akzeptiert, dann ziehen Sie wieder um in ein Umfeld, in dem Sie akzeptiert werden, oder ändern Sie ihre Einstellung zum aktuellen Umfeld und bleiben dort. Nicht akzeptiert zu werden ist IMMER ein Problem beider Seiten - Sie selbst tragen dazu bei. Aber Sie werden mit keiner Lösung weiterkommen, wenn Sie es nicht schaffen, sich ein Umfeld zu suchen oder zu schaffen, in dem Sie sich wohlfühlen. Erst wenn Sie sich wohlfühlen, werden Sie auch "akzeptiert" werden - genau so und nicht andersrum. Versuchen Sie nicht, sich ein paar Euro dazuzuverdienen und dann doch die Idee zu haben, das könnten Sie "für andere" investieren. Sie können nicht leben wollen - und das doch nur darüber definieren, dass andere Sie toll finden oder Ihnen dankbar sind oder was auch immer. Ich hoffe, dass ich Ihnen ein paar Anregungen geben konnte. Viel mehr ist in diesem Medium leider nicht drin. MfG P. T.

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