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pm
pm, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung:  Arzt mit breitem Wissen
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pm ist jetzt online.

Hallo.Ich habe seit ca. 4 Wochen eine Blasenentz ndung und

Kundenfrage

Hallo.
Ich habe seit ca. 4 Wochen eine Blasenentzündung und werde vom Hauarzt behandelt. Insgeamt 6 Mal verschiedene Antibiotika. Kein Erfolg. Das Bakterium wäre nichts besonderes. Jetzt habe ich auch noch schwere Nebenwirkungen vom letzten Antibiotika (Nitrofurantoin). Auch habe ich starke Rückenschmerzen und mache mir Gedanken ,ob es nicht Nierenschmerzen sein können . Der Hausartz meint ...nein...es wäre nur muskulär.
Ich weiß mir keinen Rat mehr und weiß jetzt nicht mehr was ich unternehmen kann um meine Bechwerden los zu werden. Könnten sie mir einen Rat geben und warum hilft das Antibiotika denn nicht ,obwohl fest steht welcher Keim es ist und das,dass Medikament darauf sensibel reagieren soll.
Danke XXXXX XXXXX Sandra
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  pm hat geantwortet vor 6 Jahren.
es klingt nach einer chronischen Blsenentzündung mit inzwischen Nierenbeteiligung! Sie sollten umgehend einem Urologen die weitere Behandlung überlassen ...
pm, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung: Arzt mit breitem Wissen
pm und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich bin leider mit der Antwort nicht zufrieden. Erstmal kam die Antwort sehr spät und ich war schon beim Urologen . Ihre Antwort macht eher Angst als informativ zu informieren. Ich habe nicht beantwortet bekommen warum richtig gewähltes Antibiotika auf einen definiv bestimmbaren Keim nicht reagiert.

Also ich bin unzufrieden mit ihrer Auskunft.

Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
*** da mein Kollege vielleicht abwesend ist versuche ich, in seiner Vertretung, zu antworten***

Hallo,
leider ist es so dass bei Frauen die Diagnostik von Harnwegsinfektionen oftmals nicht einfach ist und dass nicht selten zwar Bakterien gefunden werden, diese aber gar nicht aus der Blase (oder weiter oben) stammen sondern aus dem Vaginalbereich. Da nützt natürlich auch das beste Antibiotikum nichts wenn nicht das richtige Bakterium auf Sensibilität getestet wurde. Oftmals erhält man im Labor eine Mischkultur mit verschiedenen Bakterien und muss dann auswählen welches nun der eigentliche Krankheitserreger ist. Das ist nicht selten wirkliche Detektivarbeit!

Wurden Sie gut instruiert wie Sie eine Mittelstrahlurinprobe 'produzieren' können? Falls man Ihnen einfach einen Urinbecher in die Hand gedrückt hatte, würde mich nichts mehr wundern. Übrigens sollte immer auch eine Mikroskopie des Urins (Sediment oder Zählkammermethode) gemacht werden. Da können wertvolle Rückschlüsse auf die Herkunft der Bakterien gewonnen werden. Wenn zum Beispiel sog. Plattenepithelien im Urin 'rumschwimmen', dann ist bereits bewiesen dass Keime aus der Vaginalflora vorhanden sind. Und häufig enthält eben auch die Vaginalflora Bakterien die ebensosehr eine Harnwegsinfektion machen können.

Falls es nicht gelingt eine gute Mittelstrahlprobe zu kriegen, so bleibt oft nur noch eine sog. diagnostische Einmal-Kathetrisierung übrig. Diese lässt sich so durchführen dass das Kontaminationsproblem wegfällt.

Die Wahl von Monuril oder Nitrofurantoin lässt übrigens auf einen sehr resistenten Keim, beispielsweise (recht wahrscheinlich) einen multiresistenten Escherichia coli vom ESBL-Typ schliessen. Sonst wird kaum Nitrofurantoin eingesetzt und diese beiden Antibiotika sind oft die einzigen oralen Medikamente die noch wirken könnten. Manchmal, wenn alle Stricke reissen, muss eine intravenöse Therapie (Infusion) mit einem sog. Carbapenem (Imipenem oder Ertapenem z.B.) durchgeführt werden.

Was hat denn der Urologe gemeint? Ich denke dass nun wohl die Kultur abgewartet werden muss?

mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX
====================================================================0
falls die Info hilfreich war, danke XXXXX XXXXX für die Honorierung mit "Akzeptieren"

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für ihre Antwort Hr.Lee.

Da war schon informativer. Das Bakterium ist eindeutig klar.Der Arzt hat mir den Keim auch namentlich genannt,jedoch konnte ich mir nicht merken wie er hieß.Das mit dem Mittelstrahl wurde mir erklärt.Der Hausarzt hat auf Grund seiner Analyse ein sensibles Antibiotika gewählt. Der Urologe hat mittels Katheder nochmals das selbe gemacht und per Ultraschall die Nieren und die Blase untersucht. Das war alle ok. Beide Ärzte sind der Meinung das wegen der extremen Hitze die im Moment bei uns herrscht ,teilweise über Wochen fast 40 Grad,zu wenig getrunken wird und das Antibiotika nich richtig wirken kann ,auch würden sich die Keime bei diesen Temperaturen extrem schnell vermehren.

Der Urologe hat mir jetzt ein pflanzliches Mittel gegeben und den Rat bis zu vier Liter Flüssigkeit zu trinken und zu schauen ,ob es so geht.Wenn nicht, würde Antibiotika,wie sie schrieben venös zu geführt.

Beim Gynekologen war ich auch. Abstrich und generelle Untersuchung....bestens.

Keine Keime ...nichts.

Durch Teststreifen sehe ich das die Infektion zurück geht.

oweit bin ich mit ihrer Antwort zufrieden......hätte nur noch eine Frage zu dem pflanzlichen Mittel :CYSTINOL.

Haben sie da Erfahrungswerte über die Wirksamkeit und gibt es noch andere Mittel.

Hämophathie zum Beispiel.

Dannach werde ich ihre Antwort akzeptieren.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße Sandra

 

 

Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
die Hitze ist allerdings ausserhalb des Körpers, der Infektionsherd ist recht gut klimatisiert bei ca. 37°C. Die Trinkmenge hat eigentlich keinen Bezug zur Wirkung der Antibiotika weil diese praktisch unabhängig davon über die Niere ausgeschieden werden und eine geringere Trinkmenge theoretisch sogar besser wäre weil ja das Urinvolumen kleiner ist und die Antibiotikumkonzentration im Urin damit höher wäre. Die meisten Bakerien können übrigens auch mit hohen Urinmengen nicht ausgeschwemmt werden weil sie sich mit kleinen 'Adaptern' (sog. Fimbrien) an der Blasenwand festhalten können.

Die Kathetrisierung wurde also gemacht. Wurde denn nun dasselbe Bakterium aus dem Katheterurin isoliert wie dasjenige aus dem Mittelstrahlurin (beim Hausarzt) oder war der Kath.-Urin 'sauber', ohne diese Bakterien oder waren diese vielleicht noch in sehr geringer Menge nachweisbar? Dies sind die eigentlichen entscheidenden Kriterien betreffend der Frage ob die Bakterien aus den Harnwegen eliminiert worden sind oder nicht.

Mit den Teststreifen können Sie nur die Leukozyten oder das Nitrit nachweisen, wobei erstere die Reaktion Ihres Immunsystems auf die Infektion widerspiegelt und die Nitritreaktion bei grossen Trinkvolumina leider (fast) unbrauchbar wird. Der Teststreifen gibt also bloss Hinweise auf eine mögliche Infektion, eignet sich aber meistens nicht als Indikator über die 'Stärke' der Infektion.

Auch spürt man die Symptome der Entzündung weniger bei sehr grossen Trinkmengen, weil ja die Bakterien stark verdünnt sind in der Blase. Sobald aber das Trinkvolumen wieder normalisiert wird steigt die Bakteriendichte wieder an und die Symptome kehren wieder zurück. Deshalb werden gerne die falschen Schlüsse gezogen aus solchen Verläufen.

Bei der antibakteriellen (=antibiotischen) Behandlung geht es nicht darum die die Infektion graduell zu bessern sondern die Keime müssen alle aus den Harnwegen eliminiert werden. Alles andere nützt nichts und wäre unweigerlich von einem Rückfall gefolgt.

Ob Cystinol bei einer noch aktiven Infektion wirksam ist kann ich Ihnen noch nicht sagen. Bisher konnte ich noch keine Publikation finden welche dies auch belegt, ausschliessen will ich es aber nicht. Jedenfalls muss immer unterschieden werden zwischen einer prophylaktischen Behandlung (Vorbeugung eines Rückfalls der Blasenentzündung) und einer eigentlichen Therapie bei aktiver Entzündung. Letztere ist immer sehr viel schwieriger (wenn überhaupt) zu erzielen als erstere.

Bisher konnte noch bei keiner einzigen homöopathischen Behandlung eine antibakterielle Wirkung nachgewiesen werden.

mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX

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