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Thomas Roden
Thomas Roden, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 100
Erfahrung:  Diabetologe, Schwerpunktpraxis Diabetes seit 1997
42565219
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Thomas Roden ist jetzt online.

Hallo, habe nach dem Pfingstwochenende einen jungen Mann wegen

Kundenfrage

Hallo, habe nach dem Pfingstwochenende einen jungen Mann wegen gefährlichen Ballspiels an der Rheinpromenade in Köln ansprechen wollen, da der Ball nachdem er mich leicht am Hinterkopf getroffen hatte kurz darauf mit hoher Geschwindigkeit innerhalb eines halben Meters an meinem Kopf vorbeiflog. Ohne eine Begründüng schlug der junge Mann mir mit der rechten Faust in die linke Gesichtshälfte, was, wie sich später heraustellte zu einer zweifachen Fraktur des Jochbeins, der Fraktur des Orbitabogens, als auch einer Trümmerfraktur des Nasenbeins zur Folge hatte, was zu einer bis heute abklingenden Taubheit des linken Gesichtsfeldes führte. Nachoperativ hat sich ein guter Heilungsverlauf und der Reposition der geschädigten Knochenpartien gezeigt.
In der Nacht zum Montag, vor zwei Wochen, wachte ich auf und stellte eine linksseitige Atemerschwerniss, wegen des angeschwollenen nachoperativen Gesichtsbereichs in der linken Nasenschleimhaut fest, die ich als Erschwerniss meiner Atmung wahrnam und dies sodann als eine subjektive Atemnot interpretierte, welches es ja eigentlich nicht wahr.
Seit dem leide ich, besonders, wenn ich mich in meiner Wohnung aufhalte unter wiederkehrenden Panikataken, welche ich in der Regel durch das Verlassen der Wohnung, auch in der Nachtzeit zu komprimieren versuch, was sich aber leider auf die Zeit danach nicht überträgt.Die von meinem Neurologen verschriebenen Anti depressiva Tabletten, unterdrücken die Heftigkeit, aber nicht die Angst in der sich mein Körper zusammenzieht und ich auch stark anfange zu transpirieren. Wenn ich dann draussen bin, ist es fast nicht mehr spührbar. Leider muß ich auch in der Nacht die Wohnung verlassen. Vergangene Nacht habe ich versucht in meinem, in der freien Natur in einer Sackgasse geparktes Auto, einen Teil meines schlafdefiziets aufzuholen, was mir im ganzen von der Empfindung her gelang.Habe gerade versucht, eine Kleinikeit zu essen und bekam keinen Bissen mehr herunter, weil ich wieder eine Atacke bekam.
Andere Facharzttermine verschieben sich leider um mehrere Wochen, bis zu drei Monaten.
Was kann ich noch tun?
Liebe Grüße Reinhold
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Thomas Roden hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
das ist ja eine ernst zu nehmende Geschichte. Offenbar handelt es sich um ein sogenanntes posttraumatisches Belastungssyndrom. Im Vordergrund steht jedoch momentan die Panikstörung.
Ich glaube nicht, das Sie das ohne einen stationären Aufenthalt hinbekommen, da sich die Panik schon recht ausgeweitet hat.
Kurzfristig wird es sehr schwer sein, einen Traumatherapeuten im ambulanten Bereich zu finden. Die Panik droht zu generalisieren.
Ich würde mir eine stationäre Einweisung für eine renommierte Klinik ( Uniklinik?? ) mit der Einweisungsdiagnose"Panikstörung im Zuge einer posttraumatischen Belastungsreaktion" beim Hausarzt besorgen und mich in stationäre Behandlung begeben.
Sie brauchen in den nächsten Tagen ein Beruhigungsmittel, danach sehr viele Gespräche.
Die Prognose einer solchen Erkrankung ist meist gut, nur sie sollten nicht zu lange auf die Therapie warten.
Nur Mut, so sollte es nicht weiter eskalieren.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
von Reinhold,
Danke, XXXXX XXXXX kann hier zum einen, die fristlose Kündigung nach 23 Jahren erfolgreicher Arbeit sein, welche manipuliert, aber wegen Koruption nicht nachgewiesen werden konnte und somit bei bestehender Arbeitslosigkeit durch diesen Vorfall das Fass jetzt zeitverzögert zum Überlaufen gebracht hat.
Habe mich heute im Aachener Klinikum für einen erst einmal ambulanten Therapieplatz, wie man von dort meinte, wegen der zeitnähe, für nächste Woche Mittwoch, eintragen lassen.

Experte:  Thomas Roden hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
das dachte ich mir schon, das da noch mehr dahinter steckt. Aachener Klinikum klingt gut, ist aber auch mit viel Wartezeit verbunden. Wenn wirklich die Socken brennen, dann ab zur Notaufnahme!!
Die im stationären Verlauf notwendigen BEruhigungsmittel werden im Krankenhaus schnell wieder reduziert, im Falle eines ambulanten Einsatzes besteht eine erhebliche Gewöhnungsgefahr, weil die Panik so schnell weggeht, sich aber wie nach einem Rausch schnell wieder einstellt.
Es freut mich, daß Sie den geraden Weg gehen wollen, nur weiter so!
P.S. Unsere GEsellschaft entwickelt sich in vielen Bereichen nicht in eine schöne Richtung, suchen sie Halt in Beziehungen zu netten Menschen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
von Reinhold
Hallo,
ich habe gestern auf meine Anfragen drei Angebote bekommen, welche einen möglichst zeitnahen Bezug zu meiner Notwendigkeit haben.
Zwei Psychiater, bei einem bin ich noch gestern in der offenen Sprechstunde gewesen,
er hat schon einen Kostenübernahmeantrag gestellt und möchte die Sache tiefen-psychologisch begleiten.
Bei dem zweiten habe ich morgen einen Termin zum ersten Kennenlernen,
im Klinikum in einer Woche Mittwoch, von da an anschliessend vortlaufend.
Bin mir nicht ganz sicher, wo ich obtimal aufgehoben bin?
In der zeitlichen Überbrückung nehme ich weiter das vom Neurologen verordnete Medikament, es heißt so ähnlich, wie Ibopromol, seit gestern Abend nehme ich davon verordnet jetzt 2 Tabletten, was mir zu einem Durchschlafvermögen von vier Stunden verhalf und zu einem bisher relativ ausgeglichenem Tag .
Experte:  Thomas Roden hat geantwortet vor 6 Jahren.
HAllo, nur Weiter So . das klingt wirklich gut.
Ich hätte mehr an eine Verhaltentherapie bei einem Traumatherapeuten gedacht, aber viele Wege führen nach Rom.
Sie haben sich auf den Weg gemacht, herzlichen Glückwunsch.
Das Zeug heißt Opipramol, ist genau das Richtige!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
hatte auch zu Zeit Kontakt mit einem Traumatherapeuten nach meiner Kündigung aufgenommen, was mir eine Wartezeit von 15 Monaten einbrachte und mich der Termin während des Betriebspraktikums bei Airbus in Hamburg im Laufe einer beruflichen Qualifikation, welche ich natürlich nicht unterbrechen konnte erreichte.
Experte:  Thomas Roden hat geantwortet vor 6 Jahren.
hallo,
so kann es leider gehen. Mein Alltag ist voll mit z.T. überversorgten Hexenschußpatienten im CT und völlig unterversorgten psychisch Erkrankten, für die es nicht solch eine gute lobby gibt. Aber sie sind pfiffig genug, den richtigen Weg für sich zu finden.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
von Reinhold
Hallo,
aufgrund meiner aktuellen Belastung interessiert mich schon der Verlauf eines stationären Aufenthaltes.
Ihre Anmerkung zur Gewöhnungsgefahr läst in mir die Frage aufkommen, ab welchem Zeitraum der Einnahme ensteht diese Gewöhnung?
Wie lange würde ein stationärer Aufenthalt dauern?
Experte:  Thomas Roden hat geantwortet vor 6 Jahren.
hallo,
nein, vom Opipramol wird man nicht anbhängig. Alles was mit pam endet ( Diazepam/Lorazepam/ Oxazepam) sollten sie nur unter stationärer Kontrolle bekommen.
no worries...
Ein stationärer Aufenthalt richtet sich nach Schwere des Befundes und Therapiewilligkiet und Fähigkeit eines Patienten.
Meist 4-6 Wochen, in Spezialkliniken für pfiffige Privatversicherte auch schon mal kürzer.

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