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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
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Christian Lee ist jetzt online.

Guten Abend, im Februar haben wir meine Schwester nach 3

Kundenfrage

Guten Abend,

im Februar haben wir meine Schwester nach 3 monatigen Bronchialtumor verloren. Mein Vater nd auch wir haben sie bis in ein Hospitz und in den Tod begleitet. Einen Monat später wurde mein Vater mit Verdacht auf Hepatitis gelb, verfärbter Urin heller Stuhlgang ins Krankenhaus eingeliefert. Das heisst seit März. Iynsgesamt wurden ihm nacheinander 12 Stends eingesetzt, da die Gallenflüssigkeit nicht ablief. Immer wieder gab es neuen Stau und starke Entzündungen, daher die vielen Stends. Nun hat sich bei ihm eine Gallenwegentyündung diagnostiziert. Es wurden alle Untersuchungen, wie auch unter anderem der PED gemacht, CT, Biopsien etc. gemacht um eine Tumorindikation zu finden. Tumor ist zur Zeit nicht zu finden. Zudem ha man nun auch einen Keim ESLBi gefunden und er wird jetzt mit zweierlei Antbiotikern behandelt. Ich empfinde meinen Vater seit der Erkrankung meiner verstorbenen Schwester, wie in einer Depression. Was halten Sie davon halten Sie von d yzur Y
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,
da hat Ihr Vater wirklich eine enorme Leidensgeschichte hinter sich, man brauche sich dies nur schon mal vorzustellen!

Sein Problem besteht in einem sich immer wiederholenden Verschluss der Gallenwege. Offensichtlich ist bis heute nicht bekannt was eigentlich der Grund ist?

Mehrheitlich handet es sich um Tumore die entweder von 'aussen' auf den Gallengang drücken oder (schlimmer) in den Gallengang hineinwachsen. Es kann sich aber auch um einen Tumor des Gallenganges selbst handeln der ebenfalls zum Verschluss mit Rückstau von Galle in die Leber und damit zu deren Entzündung führt.

Ich denke dass eine (infektiöse) Hepatitis nicht Grund der ganzen Geschichte ist (und war)? Oder wurden vielleicht in der Leber zu Beginn infektiöse Herde (Abszesse?) gefunden?

Die jetzige Gallengangsentzündung kann sich auf mehreren Wegen gebildet haben:
einerseits die vielen (unverzichtbaren!) Stenteinlagen die ja jedesmal kleine Verletzungen setzen und dabei unvermeidlich auch Bakterien aus dem obern Magen-Darmtrakt mitführen. Dann kann es schon einmal passieren dass eine bakterielle Gallengangsentzündung in Gang kommt.

Beim erwähnten ESBL-Keim handelt es sich um gewisse Bakterien (meist der Art Escherichia coli, seltener Proteus- oder Klebsiella spp.) die resistent geworden sind auf viele der üblicherweise eingesetzten Antibiotika (ESBL bedeutet 'Extended Spectum Beta-Lactamase', ein Stoff ist der die Antibiotikawirkung zunichte machen kann). Insbesondere die Gruppe der Penicilline und Cephalosporine ist nicht mehr brauchbar und die Auswahl noch wirksamer Antibiotika ist sehr gering, eventuell nur noch ein Einziges. ESBL-Keime sind seit Mitte des letzten Jahrzehnts sehr stark im Vormarsch und eine Folge der viel zu häufig durchgeführten Antibiotikatherapien, teilweise sicher aber auch wegen dem Antibiotikumgebrauch in der Tiermast (im Ausland).

Ihre letzte Frage habe ich leider nicht verstanden, gerne dürfen Sie diese nochmals wiederholen.

mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX
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falls diese Info hilfreich war, danke XXXXX XXXXX für die Honorierung mit "Akzeptieren"