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docapplepie
docapplepie, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 203
Erfahrung:  Facharzt Neurologie und Psychiatrie, Schwerpunkt Gerontotherapie (Altersmedizin), Notfallmedizin
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Mein Schwiegervater ist mit Diagnose Schlaganfall ins Klinikum

Kundenfrage

Mein Schwiegervater ist mit Diagnose Schlaganfall ins Klinikum Offenbach eingeliefert worden. Es ist sehr schwer (wir wohnen fünf Stunden Autofahrt weit weg) telefonisch Auskunft über seinen Zustand zu erhalten. Auch wollte er nie lebensverlängernde Maßnahmen, hat aber nichts aufgeschrieben. Sein Sohn, mein Mann, wurde als Betreuer vorgeschlagen, es ist aber noch keine Entscheidung gefallen. Kann die Klinik von sich aus künstlich ernähren oder muss der Sohn gefragt werden?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo! Seien Sie beruhigt, ohne Zustimmung eines Betreuers oder Bevollmächtigten dürfen nur Notfallmassnahmen durchgeführt werden. Eine künstliche Ernährung kann durch Infusionen oder eine Magensonde durch die Nase erfolgen, wenn selbständiges Schlucken nicht möglich ist - letztlich kann man niemand einfach verhungern oder verdursten lassen! Die von Ihnen wohl befürchtete Magensonde durch die Bauchdecke ist immer genehmigungspflichtig! Aber Achtung: auch nach einem Schlaganfall kann Leben durchaus lebenswert sein, Freude machen und ein Schlaganfall ist nicht zwangsläufig das Ende. Manchmal bleibt bei aller guter Ergebnisse von Behandlung und Reha noch ein Defizit, und wenn das eine Schluckstörung wäre, sollte man sich auch der PEG nicht verschließen! In der Akutbehandlung verbleibt ein Schlaganfallpatient in der Regel nur 10-14 Tage, dann sollte eine Reha erfolgen! Versuchen Sie gezielt den Mitarbeiter vom Sozialdienst der Klinik zu erreichen, der hat eigentlich die Fäden in der Hand u ist i.d.R nicht so gestresst, wie der Stationsarzt. Gruß P. T.