So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Christian Lee.
Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
32376790
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Christian Lee ist jetzt online.

Meine Schwester 53J- DS- ist nach schwerer Lungenembolie im

Kundenfrage

Meine Schwester 53J- DS- ist nach schwerer Lungenembolie im vorrigem Jahr total verändert. Ihre Fröhlichkeit ist dahin, hat Angst alleine gehen, mag nichtmals für kürzeste Zeit alleine bleiben, kann noch schlechter sprechen als davor, manchmal erzittert sie auf dem ganzen Körper und selbst im Bett oder im Sessel hat sie das Gefühl, dass sie fällt.
Was tun
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,
offenbar litt Ihre Schwester schon vor der Lungenembolie an einer ernsthaften Grundkrankheit (...kann noch schlechter sprechen als zuvor). Handelt es sich um eine chronische Depression oder weshalb konnte sie schon vorher 'nicht gut sprechen'?
War sie denn vor der Lungenembolie wirklich eine fröhliche Frau? Ist bekannt weshalb sie diese Lungenembolie hatte?

Erzählen Sie doch bitte ewas detaillierter, so ist es viel besser möglich sich ein Bild vom Problem Ihrer Schwester zu machen.

Verändert von ChristXXXXX XXXXX am 05.07.2010 um 11:24 Uhr EST
Christian Lee und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Nun vielleicht ist Ihnen entgangen, dass sie Downsyndrom hat. Habe bei der Eingabe ihres Alterss nur DS geschrieben. Und eigentlich schon schwerere Form desDS, hat nie lesen gelernt wie manche andere, und benötigte schon immer ziemlich viel Hilfe. Aber fröhlich war sie, war gerne in der Geselschaft anderer Leute, getanzt hat sie leidenschaftlich gerne, ganz früher liebte sie in der Küche, Kühlschrank, Speisekammer alles zu ordnen. Es hat zwar lange gedauert, aber sie wollte es so. Jetzt ist sie halt nur unsicher. Sie können Recht haben, mit der vermutung einer Depression. Aber was kann man da machen, wenn sie sich so schlecht mitteilen kann? Ich habe auch schon gedacht, dass ein "normaler" Mensch wahrscheinlich zur Logopeden geschickt worden wäre, bestimmt werde er mehr ärtztl. Hilfe erfahren. Vielleicht sollte ich auf mehr Hilfe für sie eihfach bestehen Danke für Ihre Antwort.
PB
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 7 Jahren.
Oha, ich habe lange überlegt was DS wohl bedeuten mag und bin zum irrigen Schluss gekommen dass es wohl die Initialen Ihrer Schwester sind...

Ich würde das Problem mit dem Hausarzt besprechen. Falls er die Vermutung teilt, würde er ihr vielleicht ein entsprechendes, ihrem Beschwerdebild angepasstes Antidepressivum verordnen.

Kommt mir gleich noch eine Möglichkeit in den Sinn: Menschen mit Downsyndrom haben ja sehr oft (oder immer?) keine völlig intakte Zwischenwand zwischen den Herzvorhöfen oder den Herzkammern. Wenn sich nun irgendwo im arteriellen System eine Thrombose bildet, sich der Thrombus löst und ins Herz gerät, so bleibt ja der grösste Teil sicher in der Lunge stecken was ja dann eben die Lungenembolie ergibt. Ein gewisser Teil der Gerinnsel findent allerdings den Weg vom rechten Herzvorhof/-kammer in die linke Herzkammer! Von dort wird das Gerinnsel unweigerlich Richtung Halsarterien gespült und bleibt schliesslich in Hirngefässen stecken. Wenn es sich evtl. um sehr kleine ThromXXXXX XXXXXdelt, so resultien sog. Mikroembolien im Gehirn die klinisch nicht als klassischer Schlaganfall wirken aber doch Veränderungen machen können. Dies ist aber bloss eine theoretische Möglichkeit.

Sonst aber machen Sie es sehr richtig: Ihre Schwester braucht jetzt vor allem menschliche Zuwendung, und die können Sie ihr ganz offensichtlich geben. Das ist viel mehr wert als alle Tabletten! Wichtig ist bloss dass Sie auch auf Ihre eigenen begrenzten Kräfte schauen und auch regelmässig nach draussen kommen und ihre freien Tage haben!

mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX

Verändert von ChristXXXXX XXXXX am 05.07.2010 um 12:52 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank,

das ist es glaube ich, was ich auch meine, es sieht so ein bisschen aus, als ob Schlaganfall da wäre oder Demenz sich verbreitet. Habe es bei meiner Mutter erlebt und nun auch bei meinem Mann, wohl da war die Diagnose eindeutig.
Vielen Dank für Ihre ermunternden Worte.
Herzlichst
Pavla Bimmermann
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 7 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX geschehen. ChristXXXXX XXXXX

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin