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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19988
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, meine Mutter hatte Blut im Urin. Wir waren bei der

Kundenfrage

Hallo,
meine Mutter hatte Blut im Urin. Wir waren bei der Gynäkologin, alles ok ihrerseits, für den Fall der Fälle Cotrim forte 960 mg für 7 Tage. Sie empfiehl uns, uns bei einem Urologen vorzustellen.Nach 4 Tagen stellte er im Urin immer noch Spuren von Blut fest, empfiehl Darm- und und Blasenspiegelung, um Krebs auszuschließen.Die Laborwerte deuteten darauf hin, dass es sich im Urin keine Bakterien befanden. Der Proktologe hat meine Mutter am After untersucht, alles ok. Darmspiegelung sei überflüssig, da letztes Jahr bereits gemacht.Also, machten wir auf Empfehlung des Urologen unter Stand -by-Anästesie die Blasenspiegelung. Er fotografierte eine "verdächtigte Stelle", trug die obere Schicht ab,spüllte die Blase aus, pumpte Antibiotikum rein und behandelte sie wohl mit Zystomatika (sorry, weiß nicht, wie das genau heißt). Der Eingriff dauerte etwa 25 Minuten.
Ich habe jetzt im Net gelesen, dass dieser Arzt inkompetent sei und gerne bei ganz normalen Entzündungen Krebsvorsorge durchführe. Bin jetzt überfragt und habe Angst, dass meiner Mutter nicht geholfen wird, sondern gar geschadet wurde(wegen der Abtragung der oberen Schicht an einer Stelle) Ihre Schleimhaut ist sowieso sehr dünn und sehr trocken. Deswegen ist ihr jetzt Sisare Gel (Estradiol) zum Auftragen auf den Bauch oder die Brust verschrieben worden.
VORGESCHICHTE: die Blutung erfolgte in der Nacht, am Tag davor stand meine Mutter unter Schock, da sie von Jugendlichen sehr erschreckt worden war, indem diese ihr beim Lesen von hinten direkt ins Ohr Vuvuzela mit voller Stärke geblasen haben.
FRAGE: Könnte die Blutung psychisch bedingt sein?
ANAMNESE: Meiner Mutter wurde im Dezember 2004 20 cm Darm entfernt, da vorher auf dem Abschnitt ein Polyp abgetragen wurde, der Krebszellen hatte. Die 20 cm waren aber laut Biopsie sauber und sie stellt sich seitdem regelmäßig einmal im Jahr wegen Darmspiegelung zur Kontrolle vor. 1986 wurde sie an der Gebärmutter operiert, Eierstöcke sind aber noch vorhanden.
Der zuletzt untersuchende Proktologe meinte, dass es unwahrscheinlich ist, dass da was gewachsen wäre. Also, konnte die Blutung nur aus der Blase sein. Wir warten jetzt die Ergebnisse des Labors ab. Wir hoffen jetzt sehr, dass die Laborwerte in Ordnung sein werden. Was kann man tun, damit die in der Blase im Rahmen der Untersuchung verletzte Stelle schneller abheilen könnte und sich in der Zukunft nicht immer wieder entzündet?
Für Ihre Hilfe wären wir Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Elena Schneider
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Frau Schneider,

Ihrer Schilderung nach gehe ich auch davon aus, dass die Blutung aus der Blase stammte. Da die Gebärmutter entfernt wurde und der Darm regelmässig kontrolliert wird, ist das im Grunde die einzige, verbleibende Möglichkeit. Offensichtlich hat der Urologe bei der Spiegelung ja auch eine Stelle gefunden, die dafür in Frage kommt. Die erfolgte Entnahme einer Gewebeprobe ist dabei das fachlich richtige Vorgehen, es bleibt nun das feingewebliche Untersuchungsergebnis abzuwarten, nach dem sich dann die weiteren Massnahmen richten. Über die Verheilung der Entnahmestelle brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, diese verläuft im Bereich der Blasenschleimhaut erfahrungsgemäss schnell und problemlos, der Hormonmangel spielt dabei keine Rolle.
Von einer psychischen Blutungsursache ist nicht auszugehen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Dr. Scheufele,
Ich dachte, Sie wären ein Urologe...Aber trotzdem vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Wir werden jetzt die Ergebnisse abwarten. Wenn aber die Befunde ok sind, woher kam dann das Blut im Urin, welche Ursachen gibt es dafür, gerade, wenn keine nachgewiesene bakterielle Entzündung vorliegt?
Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Antwort
MfG
Elena Schneider
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau Schneider,

eine solche Blutung muss nicht entzündungsbedingt sein, wenn der Kollege eine Probe entnommen hat, ist eher von einer Wucherung als Ursache auszugehen. Diese kann durchaus harmloser Art sein (z.B. Polyp), Gewissheit gibt da aber nur der Laborbefund.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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