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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19977
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Ich bin abgerutscht und habe am rechten Oberschenkel seitlich

Kundenfrage

Ich bin abgerutscht und habe am rechten Oberschenkel seitlich ein ca. handtellergroßes,
sich mittlerweile gelb verfärbendes Hämatom. Mittig ist es allerdings spürbar fest und verdickt. Über Nacht habe ich immer dick Hepathromb aufgetragen. Was kann ich noch tuen ?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

Kühlung und Hochlagerung sind die richtigen Massnahmen zur Behandlung eines solchen Hämatoms, auch die genannte Heparinsalbe kann die Rückbildung unterstützen. Gewöhnlich wird das Hämatom dann nach einigen Tagen vom Körper wieder abgebaut, sodass ausser einer solchen, symptomatischen Therapie keine weiteren Maßnahmen nötig sind. Sollte nach ein bis zwei Wochen keine vollständige Rückbildung erfolgt sein, wäre eine Kontrolle durch den Hausarzt ratsam, dann käme eine operative Ausräumung in Frage.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele

Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19977
Erfahrung: Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Zwei Wochen sind noch nicht um, aber 10 Tage- ist das schon bedenklich ?

Was wird bei einer operativen Ausräumung gemacht ?

Was kann im schlimmsten Fall passieren?

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

in seltenen Fällen bildet sich das Hämatom nicht selbständig zurück und muss dann operativ entfernt werden, das ist aber ein harmloser, ambulanter Eingriff in örtlicher Betäubung. Wenn die Verdickung weiter ohne Grössenveränderung bestehen bleibt, würde ich zu einer ärztlichen Kontrolle in der nächsten Woche raten. Ein Grund zur Sorge besteht deshalb aber nicht.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Experte:  OrthopaedeDdorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Patient,
aus orthopädische Sicht, würde ich das morgen einem Orthopäden oder Chirurgen vor Ort zeigen. Denn die noch verbliebene feste und dicke Schwellung kann noch ein abgekapselter Bluterguss sein. Dies kann mittels Ultraschall schnell abgeklärt werden. Kälte hilft da nach 10 Tagen auch nicht mehr viel. So ein Bluterguss kann sich auch über die Blutbahn ggf infizieren. Dieser kann, wenn er dargestellt wird sofort punktiert werden. Daher ist damit nicht zu spassen. Jedoch kann die nicht aus der Ferne beurtelt werden, ich bin jedoch froh, wenn ein Patient damit immer gleich vorstellt, damit nichts verschleppt wird.
Vg
Wenn dies Info half, dann bitte mit "akzeptieren " honorieren. Diese Stellungnahme ersetzt nicht die klinische Untersuchung durch den Arzt und daher bitte dies vor Ort vornehmen
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,


bitte lassen Sie sich von solchen, unsinnigen Aussagen nicht verunsichern, die medizinisch in keinster Weise haltbar sind.

Zunächst mal ist ein solches Hämatom nun wirklich kein Fall für einen Orthopäden, was sich durch die Fehleinschätzung des Kollegen bestätigt. So ist eine „Infektion über die Blutbahn“ in keinster Weise zu befürchten, bitte machen Sie sich in der Hinsicht keine Sorgen.

Auch eine Punktion ist in dem Fall nicht nur völlig fehl am Platze, sondern auch kaum durchführbar, da sich ein solches Hämatom organisiert und somit nicht mehr im flüssigen Zustand befindet. Das einzig angebrachte Vorgehen wäre die beschriebene, operative Ausräumung, mit der Sie sich aber wirklich ohne Problem bis zur nächsten Woche Zeit lassen können.

Scheinbar hat es schon seinen Grund, dass sich dieser „Experte“ hinter einem Pseudonym versteckt und nicht mit seinem Namen hinter seiner Arbeit steht, aber das überlasse ich Ihrem Urteil.
In jedem Fall besteht keinerlei Grund zur Sorge, wenn Sie sich an meine Empfehlungen halten.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele

Verändert von Dr.Scheufele am 29.06.2010 um 19:55 Uhr EST
Experte:  OrthopaedeDdorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Patient,
nochmals muss ich mich einblenden. Ich selber habe in meiner Laufbahn 3 infizierte Hämatome gesehen. Und es liegt mir fern, sie damit zu verunsichern, sondern eher aufmerksam zu machen und wie ich mich verhalten würde. Eine Punktion ist dann sinnvoll , wenn im Ultraschall ein -wie oben bereits beschrieben- Flüssigkeitsverhalt dargestellt werden kann.
Gute Besserung

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